Paul Brandenburg (Medienpräsenz)

1:06:09

Moderatorin Silke Schröder (@SilkeSchroederD) spricht mit Milena Preradovic (@punktpreradovic) und Paul Brandenburg über das Patt im Irankrieg, Deutschlands Sehnsucht nach einer eigenen Front, Friedrich Merz’ finale Demütigung der arbeitenden Bevölkerung, notarielle Sex-Zustimmung, Werbeverbot in Amsterdam, Muslim-Schutz per Strafgesetz, die schleichende Einführung von Flugverboten mit Hilfe von Lufthansa sowie die geplante Aufrüstung des Zolls zur „Vermögensabschöpfung“ 

Zeitmarken

Gesellschaftliche Panik und „Rettungsgeschichten“

  • Wahl „Timmy“: Das Gespräch beginnt mit dem in der Mecklenburger Bucht gesichteten Wal, der als mediale Sommerloch-Geschichte und Beispiel für emotionale „Rettungs-Narrative“ dient [01:00].
  • Historische Vergleiche: Es werden Parallelen zu früheren Themen wie dem Waldsterben in den 80er Jahren gezogen, die nach Ansicht der Diskutanten zur Erzeugung von Panik genutzt wurden [01:53].

Internationale Politik: Iran und USA

  • Straße von Hormus: Die Blockade der Seestraße und die Drohungen von Donald Trump gegenüber dem Iran werden thematisiert. Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran werden als festgefahren beschrieben [08:40].
  • Resa Pahlavi in Berlin: Der Besuch des Schah-Sohns in Berlin wird kritisch beleuchtet. Die Teilnehmer bezweifeln seine Rolle als legitime Führungsfigur der iranischen Opposition und vermuten eine Inszenierung [11:36].

Ukraine-Konflikt und Rüstungsindustrie

  • Finanzierung des Krieges: Die Freigabe weiterer EU-Milliarden für die Ukraine wird diskutiert. Die Sprecher kritisieren die deutsche Rolle bei der Finanzierung und befürchten eine weitere Eskalation [18:11].
  • Verflechtungen von Medien und Rüstung: Ein zentraler Kritikpunkt ist der Wechsel von Journalisten (z. B. Julian Röpke von der Bild) in die Rüstungsindustrie. Es werden finanzielle Verflechtungen zwischen dem Springer-Verlag und Drohnenherstellern behauptet [22:47].

Deutsche Innenpolitik und Wirtschaft

  • Kritik an Friedrich Merz: Seine Aussagen zur Arbeitsmoral der Deutschen („zu bequem geworden“) und zur Rente (nur noch Basisabsicherung) werden als Verhöhnung der Bevölkerung gewertet [27:00].
  • Familien- und Geschlechterpolitik: Die Diskutanten kritisieren aktuelle Vorhaben zur Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung für Ehepartner und die Diskussion um eine „Zustimmungsregelung“ bei sexuellen Handlungen („Nur Ja heißt Ja“) [31:29].
  • Kriminalitätsstatistik und „digitale Gewalt“: Es wird argumentiert, dass der Fokus auf „digitale Gewalt“ dazu diene, reale physische Gewalt zu relativieren und Kritiker im Internet einzuschränken [35:42].

Wirtschaftliche Lage und Überwachung

  • Deindustrialisierung: Der Rückzug von Unternehmen wie der Lufthansa (Streichung von Inlandsflügen) und Ryanair wird als Zeichen für die Verschlechterung des Standorts Deutschland gesehen [01:02:42].
  • Finanzielle Überwachung: Pläne zum Ausbau des Zolls und zur Kontrolle von Kryptowährungen werden als Schritte hin zu einer lückenlosen Überwachung der Bürger interpretiert [59:49].

1:00:44

In ihrem ersten Gespräch am 25. Oktober 2025 unterhielten sich Publizist und Rechtsanwalt Dr. Alexander Christ und Ullrich Mies, Chefredakteur von GEGENDRUCK, über das „Medienfreiheitsgesetz“ und den „Digital Services Act“ der Europäischen Union im Besonderen und den politischen Verfallszustand der EU im Allgemeinen.

Im Magazin GEGENDRUCK Nr. 6 „IMPERIUM EU“, das im Dezember 2025 erscheinen wird, veröffentlichte Dr. Christ einen Beitrag unter dem Titel: „Das Versagen der europäischen Freiheitsidee“.

In diesem Interview sprechen beide über diesen Text, in dem es um Macht, den Zustand der Demokratie und den Verfall der Freiheit in Europa geht.

1:05:17

Warum laufen wir Deutschen immer wieder den Kriegstreibern hinterher? Patrik Baab, Diether Dehm, Kayvan Soufi-Siavash und Paul Brandenburg analysieren die ausgebliebene Emanzipation der Deutschen und die daraus resultierende Infantilisierung unserer Gesellschaft. Sie diskutieren Deutschlands historische Amnesie sowie die Rolle der transatlantischen Eliten in der jüngsten Nachkriegsgeschichte. Über Medien und Universitäten haben diese einen narzisstischen Größenwahn befeuert – der erneut zu einer fatalen Unterschätzung des auserkorenen „Gegners“ führt. Wie kann Deutschland sich endlich von seinen Führern und seiner Führergläubigkeit befreien?

Inhalt 

00:00 Der Zustand Deutschlands und der EU 
04:09 Emanzipation und Identität der Deutschen 
11:31 Der Weg in den Krieg und die Verantwortung der Deutschen 
15:27 Aggressionsverschiebung und Schuldumkehr 
17:04 Digitalisierung und Marktmechanismen 
18:32 Globale Probleme und Infantilisierung 
19:23 Historische Amnesie und Verantwortung 
20:37 Rationale Reflektion und Steuerbarkeit 
21:04 Widerstand und Emanzipation 
22:26 Deutsche Geschichte und Mythos 
22:51 Angst vor dem eigenen Volk 
24:13 Ordnung und Disziplin in Deutschland 
25:03 Nachbarschaft und Erfindergeist 
26:23 Opferrolle und geopolitische Umstände 
27:12 Versailler Vertrag und historische Verantwortung 
28:39 Hitlers Rolle und amerikanische Interessen im Zweiten Weltkrieg 
31:38 Die Nachkriegsordnung und Deutschlands Teilung 
34:38 Die deutsche Schuld und die Rolle der Eliten 
37:35 Manipulation und der Schuldkomplex der Deutschen 
40:38 Die Rolle Deutschlands im aktuellen Konflikt 
43:35 Die Gefahren der politischen Eliten und ihre Entscheidungen 
46:38 Emanzipation und Widerstand in der deutschen Gesellschaft 
49:41 Die Herausforderungen der deutschen Armee und militärische Realität 
51:34 Organisationsfähigkeit und die Spaltung der Widerstandsbewegung 
53:29 Die Rolle der Gewerkschaften im Krieg 
55:39 Die Gefahren des modernen Krieges 
57:26 Emanzipation und Verantwortung der Deutschen 
01:00:48 Die Notwendigkeit politischer Führer 
01:03:59 Selbstermächtigung und Überwindung des Herrschaftssystems 

58:48

Deutschland und die "Europäische Union" befinden sich in einer Existenzkrise. Von einem Krieg gegen Russland erhoffen ihre Eliten sich die eigene Rettung. Journalist und Kriegsreporter Patrik Baab analysiert die politischen und finanziellen Hintergründe sowie die Rolle der NATO und der Medien. Er ist überzeugt: es bedarf des Widerstands unserer Zivilgesellschaft wie auch unseres Militärs, um eine Verheerung abzuwenden und die Machteliten zur Rechenschaft zu ziehen.

Kapitel 

00:00 Einleitung: Die Krise der EU und Deutschlands 
02:37 Ziele der NATO und der EU im Ukraine-Konflikt 
05:48 Finanzielle und politische Hintergründe der Krise 
08:36 Russlands Perspektive und die Wahrnehmung des Krieges 
11:51 Psychologische und wirtschaftliche Faktoren der Kriegsführung 
14:37 Militärische Fehleinschätzungen und deren Folgen 
17:52 Die Rolle der Medien und der Propaganda 
20:55 Zukünftige Entwicklungen und die Möglichkeit des Widerstands 
23:46 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Situation in Deutschland

1:02:51

Politologin Ulrike Guérot (Twitter: @UGuerot) und Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen (medienblog.hypotheses.org) diskutieren mit Milena Preradovic (t.me/punktpreradovic) und Paul Brandenburg (t.me/paulbrandenburg) über das Kriegsdrama in der Ukraine, Propaganda und die Frage, wie wir nach dem finalen Scheitern der Europäischen Union ein neues Europa bauen.

Zeitmarken

Geopolitik und Ukraine-Krieg

  • Rationalität vs. Propaganda: Die Runde hinterfragt das in Leitmedien gezeichnete Bild eines „irrationalen“ Wladimir Putin. Milena Preradovic und Ulrike Guérot argumentieren, dass Putins Handeln im Kern machtpolitisch rational sei, insbesondere in Bezug auf die Ablehnung einer NATO-Osterweiterung [03:36].
  • Eurasische Friedensordnung: Ulrike Guérot plädiert für eine neue europäische Sicherheitsarchitektur unter Einbeziehung Russlands und kritisiert die zunehmende Militarisierung sowie das Fehlen diplomatischer Verhandlungsangebote seitens der EU [11:12].
  • Rolle der NATO: Es wird kritisch diskutiert, ob die Verknüpfung von EU- und NATO-Mitgliedschaften ein Hindernis für den Frieden darstellt. Guérot schlägt eine Neutralisierung der Ukraine als mögliche Lösung vor [16:34].

Medienkritik und „Propaganda-Matrix“

  • Digitale Plattformlogik: Michael Meyen erklärt, dass moderne Medien durch die Logik sozialer Plattformen zur Emotionalisierung und zur Bildung von „In-Groups“ und „Out-Groups“ gezwungen seien. Dies verhindere eine differenzierte Debatte [23:54].
  • Trusted News Initiative: Meyen verweist auf globale Kooperationen zwischen Tech-Konzernen und Nachrichtenagenturen, die festlegten, was als „Wahrheit“ gelte, und abweichende Narrative unterdrückten [27:00].
  • Homogenisierung der Redaktionen: Es wird kritisiert, dass Redaktionen zunehmend akademisch und sozial homogen besetzt seien, was zu einer einseitigen Berichterstattung und einer „moralischen Überhöhung“ bestimmter Positionen führe [45:00].

Gesellschaftlicher Zustand und Corona

  • Erosion der Demokratie: Die Diskutanten sehen eine „autoritäre Schließung“ des politischen Systems. Kritik werde oft pauschal als „rechts“ stigmatisiert, um eine sachliche Auseinandersetzung zu vermeiden [48:41].
  • Zusammenhang der Narrative: Es wird die These aufgestellt, dass das Ukraine-Narrativ nahtlos an das Corona-Narrativ anschließe, um weiterhin autoritäre Maßnahmen und eine moralische Gleichschaltung der Bevölkerung aufrechtzuerhalten [58:03].
  • Widerstand: Der wachsende Widerstand gegen die einrichtungsbezogene Impfpflicht, etwa bei Polizei und Feuerwehr, wird als Zeichen eines gesunden Menschenverstands gewertet [54:13].