Kriege entstehen nicht zufällig. Sie folgen Mustern.
Vom Krieg zur Weltordnung versammelt die zentralen Reden und Essays Wolfgang Effenbergers der Jahre 2009 bis 2026 mit weitführenden Schlussfolgerungen. Was zunächst wie einzelne Krisen erschien, zeigt sich hier als Muster: Strategische Planungen, geopolitische Interessen und politische Narrative greifen ineinander und bereiten Konflikte vor – lange bevor sie offen ausbrechen.
Ausgehend von den historischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts analysiert Effenberger die gegenwärtige Weltlage als Teil einer größeren Entwicklung. Er verbindet historische Tiefenschärfe mit aktueller Zeitdiagnose und fragt, welche Ordnung aus heutigen Konflikten hervorgeht.
Eine brisante Gesamtschau unserer Epoche – und ein Plädoyer dafür, aus der Vergangenheit Erkenntnisse für eine friedlichere Zukunft zu gewinnen.
Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Michael Meyen.
Rezension
"In drei Schlagworten: historische Tiefenschärfe, Quellennähe und machtpolitischer Realismus. Wolfgang Effenberger weiß um die langen Linien der Geschichte, um die Kontinuität der Großmachtinteressen sowie um die Normalität von Kriegen, die hinter Schlagworten wie Freiheit und Demokratie versteckt wird. "
Der eigentliche Vortrag startet bei Min. 23:55.