Geheimdienst in der Krise. Der BND in den 1960er-Jahren. Von Jost Dülffer

Der BND verlor in den letzten Amtsjahren Konrad Adenauers das Vertrauen der Bonner Regierung. Ausschlaggebend waren für den Kanzler Illoyalität und Verrat im Dienst, NS-Belastung und Leistungsschwäche. Dennoch gelang es dem BND-Präsidenten Reinhard Gehlen, sich bis 1968 der politischen Kontrolle durch Regierung und Parlament weitgehend zu entziehen und nach außen ein positives Image zu bewahren. Dabei entglitt ihm die Führung des Nachrichtendienstes nach innen. Medienpolitik und Lobbyismus ersetzten weitgehend die nachrichtendienstliche Aufklärung.

ISBN 978-3-96289-005-6     50,00 €  Portofrei     Bestellen

Erst durch die Reformen nach Gehlens Abgang gelang es, den BND zu einer wirksamen Behörde der Auslandsaufklärung zu machen. Jost Dülffer konnte u.a. die Akten des BND-Archivs und des Kanzleramts uneingeschränkt einsehen und legt hier eine umfassende Geschichte der Spätphase der Ära Gehlen vor.(Band 8 der Veröffentlichungen der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes 1945-1968)
Band 8 der Reihe der Unabhängigen Historikerkommission zur BND-Geschichte
Eine kritische Geschichte des BND unter Reinhard Gehlen.

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Rezension: Geheimdienst in der Krise. Von Michael Lausberg → scharf links 23.06.2018

Internet und Medien als Kampfmittel - Erich Schmidt-Eenboom, Dirk Pohlmann und Diether Dehm

 

Erstellt: 10.10.2018 - 07:14  |  Geändert: 16.10.2018 - 16:03

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