Peter Hacks (1928–2003) war ein deutscher Dramatiker, Lyriker, Erzähler und Essayist. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Nationalpreis der DDR, den Heinrich-Mann-Preis und den deutschen Jugendliteraturpreis. Seine sprachlichen Qualitäten zeichnen sich durch eine seltene Mischung aus formaler Klarheit, klassischer Gattungs-Orientierung und konzentrierter Eleganz aus. Seine Ästhetik beruht auf der Auffassung, dass Form und Inhalt untrennbar sind — Stoffe aus Mythos, Geschichte oder Gegenwart verarbeitet er so, dass die Sprache selbst Teil der Aussage ist. Politisch war Hacks überzeugter Marxist-Leninist und loyal gegenüber dem sozialistischen Staat in der Deutsche Demokratische Republik, ohne jedoch auf ästhetische Prinzipien zu verzichten. 

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Ein Dichter, kein Zeitgenosse: Vier Lektüreempfehlungen zum 20. Todestag des sozialistischen Klassikers Peter Hacks - Kai Köhler, Marlon Grohn, Jakob Hayner und Erik Zielke → ND 27.08.2023

»Er war brutal klar« Heute abend wird in Berlin die neue Bühne der ­Peter-Hacks-Gesellschaft »Numa« eröffnet. Ein Gespräch mit Matthias Oehme Von Peter Merg → Junge Welt 28.08.2017

Der Weg ist der Weg Ein Gespräch über den Sozialismus nach dem Sozialismus eröffnet die diesjährige Peter-Hacks-Tagung. Von Martin Hatzius  ND 14.11.2014

Peter Hacks: Diesem Vaterland nicht meine Knochen → Planet Lyrik 18.06.2010