Verlag Edition AV (Verlag)

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1. Auflage 09.01.2023 , Deutsch

"Bella ciao" ist ein weltweit bekanntes Lied. In Italien wird es jedes Jahr zum 25. April gesungen, dem Jahrestag der Befreiung von der Besatzung durch die Wehrmacht und von der faschistischen Herrschaft unter Mussolini. Yves Montand und Milva sangen es, die chilenische Gruppe Quilapayun und der Chor der Roten Armee, Hannes Wader und Zupfgeigenhansel. Gesungen wurde es in den letzten Jahren in Istanbul bei den Demonstrationen um den Gezi-Park, ebenso in der syrisch-kurdischen Stadt Kobanê, wo kurdische Milizen, darunter viele Frauen, die Terroristen des IS zurückgedrängt hatten. Es wurde gesungen bei Demonstrationen in arabischen Ländern und von den Aktivistinnen der "grünen Revolution" im Iran.

ISBN 978-3-86841-291-8 1. Auflage 09.01.2023 16,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

„Man blicke also stets aus dem Engen ins Weite, von dem Starren auf das Bewegliche, von der Einheit auf die Vielheit. Kein Exerzierplatz soll das soziale Leben sein, sondern eine bunte, blumenreiche Wiese. Nicht: dieser Idee gehört die Zukunft, sondern: die Zukunft gehört allen Ideen, die einen Wert haben! Lernen wir kritisch, skeptisch und tolerant zu sein und seien wir nie gläubig, engherzig und fanatisch.“ „In diesem Sinn also wünschte ich die zu sehr eingeschränkte Sphäre des heutigen Anarchismus erweitert zu sehen, da das Missverhältnis zwischen der menschenbefreienden Idee der Anarchie und ihrer, heute allerdings durch schwere Verhältnisse ganz besonders eingeengten, Verbreitung ein zu großes ist ...

ISBN 978-3-86841-301-4 18,00 € Portofrei Bestellen

Beiträge zur Geschichte Pazifismus - Antimilitarismus - Gewaltfreiheit - Widerstand gegen den Krieg.
Die IDK Internationale der Kriegsdienstgegner/innen wurde 1947 gegründet und ist eine Sektion der War Resisters' International (WRI). Die Autoren benennen Aspekte aus der 70 jährigen Geschichte der IDK, des Pazifismus und Antimilitarismus und formulieren anti-militaristische Aufgaben heute.

ISBN 978-3-86841-187-4 14,00 € Portofrei Bestellen

Sie ist der überzeugende Beweis gegen die immer noch gern tradierte Theorie von der „Unfähigkeit der Frau, zu komponieren“ - ist sie deshalb heute so wenig bekannt? Denn die Methodik, die im Ausschluß der Frau als Schöpferin von Sinn in der Kulturgeschichte existiert, zeigt uns, daß wir es mit einem nur schwer zu besiegenden Gegner zu tun haben, weil wir erst mühsam nach Gegenbeweisen suchen müssen. Die feministische Geschichtsforschung hat seit einigen Jahrzehnten derartige Gegenbeweise gefunden. Dies gilt in der Musikgeschichte außer für Fanny Mendelssohn-Hensel, Augusta Holmés oder Germaine Tailleferre auch für Ethel Smyth: Immerhin war ihr umfangreiches Werk zu Lebzeiten weithin bekannt und wurde oft aufgeführt. Sie war eine von Berlin bis New York umjubelte Komponistin.

ISBN 978-3-86841-038-9 17,00 € Portofrei Bestellen

Ein fast vergessener Krieg: 1870/71 besiegten der Norddeutsche Bund (mit seiner Führungsmacht Preußen) und seine süddeutschen Verbündeten (Bayern, Baden, Württemberg, Hessen-Darmstadt) im sogenannten 3. Einigungskrieg Frankreich. Angesichts der beiden Weltkriege im 20. Jahrhundert werden die Grausamkeiten dieses im Industriezeitalter geführten Krieges oft unterschätzt. Nicht nur das Elend der Soldaten, sondern auch die Kollateralschäden - das Ausmaß der Zerstörungen in Städten und die Vernichtung ganzer Dörfer, das Leid der Zivilbevölkerung und der Tiere - sollen in diesem Buch am Kriegsbericht Fontanes und an weiteren Quellen aufgezeigt werden.

ISBN 978-3-86841-238-3 20,00 € Portofrei Bestellen

"Gepriesen sei der Span, der sich verzehrt": das bekannteste Gedicht einer jungen Frau ist ein Begriff. Ihr Werk ist bei uns noch zu entdecken. Hannah Senesh - auch Channah Szenes - setzte, wie Sophie Scholl, ihr Leben im Widerstand gegen das Nazi-Regime ein. Sie starb durch Justizmord im Alter von 23 bzw. ungarische Jüdin und Zionistin, die als Fallschirmspringerin kämpfte und das bedrohte ungarische Volk zu retten versuchte. Sie ist vor allem für die Jungen eine Art Identifikationsfigur, ein Vorbild, an einem einmal gefassten Entschluss festzuhalten und äußerster Bedrohung zu widerstehen.

ISBN 978-3-86841-264-2 18,00 € Portofrei Bestellen

Wer mehr über Chile erfahren will, sollte die Erinnerungen von Orlando Mardones, "dem Lebenslänglichen", lesen. Sie zeigen die atemberaubende Verschmelzung von Leben und Politik, wie sie ein Arbeiter in der Zeit vor dem Putsch von 1973 erlebte. Man muss dem "Lebenslänglichen" für die Ironie danken, mit der er auf sich selbst schaut. Er stellt sich in seiner Unvollkommenheit dar. - Antonio Skármeta -

Dieses Buch ist wichtig für alle, die über den Zahlen zur Dritten Welt die Menschen dort kaum mehr wahrnehmen können. Ein Chilene erzählt uns sein Leben: Armut und Elend, Kraft und Lernfähigkeit und der verzweifelte Kampf werden erfahrbar. - Erika Runge -

ISBN 978-3-86841-241-3 14,00 € Portofrei Bestellen

"Wehret den Anfängen" - dieser antifaschistische Slogan mag heute etwas hilflos und verstaubt klingen. Wenig bekannt ist, dass es in Italien eine Organisation gab, die genau dies für kurze Zeit erfolgreich versuchte, lange vor der bekannteren Resistenza. Noch vor dem Marsch auf Rom erlebten die italienischen Faschisten eine erste militärische Niederlage: Die Arditi del popolo verteidigten im Jahr 1922 Parma in Barrikadenkämpfen gegen eine faschistische Übermacht, an denen sich breite Teile der Bevölkerung mit einfachsten Mitteln beteiligten. Hätten die Arditi del popolo, diese weithin unbekannte erste bewaffnete antifaschistische Organisation, den Aufstieg des Faschismus verhindern können? Diese Frage muss offen bleiben, denn nach ihrer Entstehung und rasanten Verbreitung aus den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs, der sozialen Kämpfe des "Biennio Rosso" 1919/20 und der darauffolgenden faschistischen Gewalttaten gegen die Bevölkerung heraus brachen die Arditi del popolo fast ebenso schnell wieder zusammen.

ISBN 978-3-86841-240-6 16,00 € Portofrei Bestellen

Lajos Kassák (1887-1967) beschreibt in dem Achten Buch "Kommune" aus seinem Autobiografischen Werk "Ein Menschenleben" die Entstehung , den Verlauf, die internen als auch externen Bedrohungen der ungarischen Räterepublik 1919 aus derPerspektive eines Aktivisten. Diese deutschsprachige Ausgabe erscheint mit einem Personen- und Sachregister.

ISBN 978-3-86841-232-1 18,00 € Portofrei Bestellen

Gustav Landauers Verständnis von Nation entwickelte sich in Abgrenzung zu Nationalstaatlichkeit, Nationalismus und Ethnizität. Homogenität und Gleichmacherei im Rahmen bestehender Nationalstaaten stellte er seine libertäre Konzeption von gegenseitiger Hilfe, Gleichberechtigung und solidarischer Nachbarschaft entgegen. Staat, der für ihn nicht anderes vorstellte als Zwangsstruktur, und Nation blieben für ihn unverwechselbare Gegensätze, auf deren definitive Trennung er abzielte. Sein föderalistisches Verständnis einer nichtnationalistischen Nation sollte den abstammungszentrierten deutschen Ethnizismus ebenso ablösen wie das Konzept des westlichen Nationalstaates.
Frühzeitig warnte Landauer vor dem heraufziehenden Weltkrieg. Sein konsequenter Antimilitarismus und seine unerschütterliche Kriegsgegnerschaft zielten auf die dauerhafte Abschaffung aller Armeen sowie im Kriegsfall auf Boykott, Gehorsamsverweigerung, Desertation und Massenstreik bis hin zum Generalstreik.

ISBN 978-3-86841-046-4 18,00 € Portofrei Bestellen