Berliner Zeitung (Medienpräsenz)

1:48:04

Perspektivwechsel - Ost, West, Welt. 

Dass wir alle einen Hintergrund haben, ist für manche neu, für andere nicht. Aber müssen daraus gleich Identitäten werden? Und stehen wir nicht vor einem gemeinsamen Horizont?

Behzad Karim Khani und Per Leo, die Herausgeber der Weltbühne, diskutieren mit ihrem Verleger Holger Friedrich: über Stereotype und Eigensinn, über die Welt nach dem Westen und den Osten vor den Wahlen. 

Verbunden durch die Lust an der Unruhestiftung und den Wunsch nach besseren Verhältnissen, ist das ungleiche Trio an Fremdzuschreibungen gewöhnt. Doch dabei haben der ostdeutsche FAST-MILLIARDÄR, der westdeutsche SCHLAUMEIER und der weltdeutsche BÜRGERSCHRECK gelernt, dass das Vorurteil nicht nur der Feind der Aufklärung ist, sondern auch ein Verwandter des Kostüms.

Projektionsflächen sind Leinwände – aber wer entscheidet über das Programm?

Zeitmarken

Themenblock: Veranstaltung und Hintergrund der „Weltbühne“

  • Verzögerung und Abwesenheit des Verlegers: Die Veranstaltung beginnt zunächst zu zweit, da Holger Friedrich (Verleger der Berliner Zeitung) noch auf dem Weg ist [00:16]
  • Freundschaft und Kennenlernen: Die beiden Redner auf der Bühne erklären, dass sie eng befreundet sind und sich während der Corona-Zeit über einen Streit zur Einschätzung der USA kennengelernt haben [02:17]
  • Die Geschichte der „Weltbühne“: Das Magazin blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und änderte mehrfach seine Gestalt. In den 1920er Jahren war es ein linksintellektuelles Magazin zur Verteidigung der Republik, in der DDR eine Nische für geistigen Freiraum [04:19]. Im vergangenen Jahr wurde es unter völlig neuen Voraussetzungen wiedergegründet [05:39].

Themenblock: Publizistische Ausrichtung und Diskurs

  • Leitidee der „Störung“ und Vielfalt: Die Publikation versammelt unterschiedliche Stimmen (etwa israelische Juden im Berliner Exil) unter der Prämisse, bestehende Gewissheiten und „Friedhofsruhe“ zu stören [08:27].
  • Bereitschaft zum Dissens: Es geht darum, die eigene Weltsicht infrage zu stellen und – im Sinne Holger Friedrichs – die „Verhältnisse zum Tanzen zu bringen“ [10:27]mit Kritik: Auf starke Kritik und Ablehnung durch Mainstream-Medien reagieren die Macher mit der Haltung, dass heftiger Widerspruch oft ein Zeichen dafür ist, publizistisch etwas richtig zu machen [15:15].

Themenblock: Gesellschaftliche Spaltung und Themen im Blatt

  • Fehlen innerdeutscher Debattenräume: Es wird beklagt, dass die politische und künstlerische Landschaft in Deutschland stark gespalten sei (Aufteilung in rein linke oder rein rechte Medien). Ein direkter Austausch von Argumenten finde kaum statt, weshalb es schwerfalle, diese innerdeutschen Debatten im Heft abzubilden [01:45:46].
  • Literarischer und feiner Ton: Neben politischen Analysen wird Wert auf zarte, melancholische und literarische Texte gelegt, die Stereotype aufbrechen und Sachverhalte differenzierter darstellen [01:46:15]
  • Umgang mit der AfD: Ein Redner thematisiert seine Arbeit am Buch „Mit Rechten reden“ und betont die Notwendigkeit, sich konkret mit dem Erstarken der AfD auseinanderzusetzen, anstatt die Augen davor zu verschließen [01:46:57]. Es gehe um strategische Überlegungen und konkrete politische Schritte im Umgang mit Wahlergebnissen [01:47:27]

2:23:27

Das Adlershofer Theater Ost, das seine Bühne immer auch für die aktuelle Debatte öffnet, ruft unter dem Titel „Perspektivwechsel“ eine neue Gesprächsreihe ins Leben. Gastgeber ist der Unternehmer und Verleger der Berliner Zeitung, der Weltbühne und künftig der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, Holger Friedrich.

Wie unterschiedlich blicken Ost- und Westdeutsche heute auf Politik, Medien und Gesellschaft? Und was sagt dieser Blick über das vereinte Deutschland mehr als drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall? Zur Auftaktveranstaltung hat Friedrich mit Jakob Augstein einen Mitanbieter auf dem Zeitungsmarkt eingeladen.

1:23:15

Im Weißen Saal von Schloss Ettersburg diskutiert der Philosoph und Publizist Michael Andrick mit Peter Krause über das politische Denken von Hannah Arendt – aus Anlass ihres 50. Todestages.

Wie aktuell ist Arendts Freiheitsbegriff in einer Zeit, in der Demokratie, Meinungsvielfalt und politische Teilhabe unter Druck geraten? Ein Abend über Verantwortung, Öffentlichkeit und den Mut zur eigenen Haltung.

2:15:03

Dies ist die gekürzte Fassung der Veranstaltung „Theater Ost – Konferenz zur Rettung des Hauses“, die am 1. November 2025 im Theater Ost in Berlin-Adlershof stattfand. Die Konferenz diente der Rettung und Zukunftssicherung des Theater Ost.

Diese Version enthält alle einen Teil der Beiträge, jedoch nicht alle Reden und Musikauftritte. Die vollständige, ungeschnittene Version inklusive aller Reden und musikalischen Beiträge finden Sie hier:

Die gesamte Konferenz ➡ https://www.youtube.com/live/L7e52EIjn1A

1:47:49

Thema: „Mit Macht an die Spitze – China und die neue Weltordnung“

Gesprächsrunde:, Zeng Fanhua- Gesandter der chinesischen Botschaft Berlin, Claudia Wessling - Journalistin und Asienexpertin, Wolfram Adolphi - Wolitikwissenschaftler und Publizist

An China führt kein Weg vorbei – ob in der Friedensfrage für die Ukraine oder beim globalen Wettbewerb um Märkte, Technologien und politische Einflusszonen. Doch wie funktioniert das „Modell China“? Welche Unterschiede bestehen zu westlichen Demokratien? Und wie wird sich der Wettbewerb zwischen den USA, Europa und China entwickeln?

1:21:21

Holger Friedrich im Ettersburger Gespräch – Live-Übertragung aus Schloss Ettersburg

Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung, am Dienstag, 17. Juni 2025 im Weißen Saal von Schloss Ettersburg (Weimar). Unter dem Titel „Es bleibt nichts, wie es ist“ spricht er mit Bernd Hilder über gesellschaftlichen Wandel, Medien, Verantwortung und seine ostdeutsche Biografie.

» Mehr dazu:https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/holger-friedrich-diskutiert-auf-schloss-ettersburg-ab-19-uhr-im-livestream-li.2333919

Die Schwierigkeit mit der Freiheit – Podiums- und Publikumsdiskussion live aus Potsdam

Was bedeutet Freiheit heute – im Osten, im Westen, im persönlichen Leben?
Im Rahmen einer besonderen Veranstaltung diskutieren:

Simona Stoytchkova, Hans-Eckardt Wenzel und Holger Friedrich diskutierten am 5. Juni 2025 in der Reithalle des Potsdamer Hans Otto Theaters über Erfahrungen mit Freiheit, Selbstverwirklichung, Zugehörigkeit und Verantwortung – im Kontext ostdeutscher Biografien und gesellschaftlicher Umbrüche.

Was trennt, was verbindet zwei Generationen Ost? Der frühere Staats- und Parteichef der DDR, Egon Krenz, trifft auf Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung. Anlass ist die Vorstellung des dritten Bands von Krenz’ Memoiren. Ein Gespräch über die friedliche Revolution, das Erbe der DDR – und persönliche Lebenswege im Umbruch.

📍 Live aus dem Kino Babylon Berlin
🗓️ 26. Mai 2025
🎥 Veranstaltet von DenkRaumOst und der Berliner Zeitung


» Mehr dazu: https://www.berliner-zeitung.de/polit...

80 Jahre Kriegsgedenken: Russlands Botschafter Netschajew ist der Star von Seelow
Jahrestag der Schlacht um die Seelower Höhen: Trotz einer Handreichung kam Russlands Botschafter – und erhielt viel Zuspruch von Linken bis AfD-Anhängern. Bilder, die Berlin eigentlich nicht wollte.

» Mehr dazu: https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/80-jahre-kriegsgedenken-russlands-botschafter-netschajew-ist-der-star-von-seelow-li.2316625

Am Montagmorgen gedachten Diplomaten, Angehörige und Kinder in der Gedenkstätte Sachsenhausen der Opfer des deutsch-sowjetischen Krieges.
Der russische Botschafter Sergej Netschajew legte Kränze nieder und rief dazu auf, die Erinnerungskultur an kommende Generationen weiterzugeben.
In stiller Andacht bewegte sich die Versammlung über das Gelände – vom russischen Ehrenmal bis zum zentralen Mahnmal der Gedenkstätte.