Berliner Zeitung (Medienpräsenz)

1:32:44

Am 24. September 2025 um 16:00 Uhr überträgt die Berliner Zeitung live von der MediaTech Hub Conference aus dem Studio Babelsberg. Auf der Horizon Stage diskutieren Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung, Olaf Jacobs, Produzent des Films „Es ist kompliziert: Der Osten in den Medien“, sowie voraussichtlich MDR-Chefredakteurin Christin Bohmann. Moderiert wird das Gespräch von Peter Effenberg, Head der MediaTech Hub Conference.

2:06:13

FDP-Bundesvorsitzender Wolfgang Kubicki und Verleger Holger Friedrich (Berliner Zeitung, Ostdeutsche Allgemeine Zeitung) im Theater OST in Berlin-Adlershof: zwei Stunden über Leistung und Neid, Ost und West, Cum-Ex und Politikerhaftung, Russland, Medien – und darüber, warum die FDP kaum noch gehört wird.

Musikalisch begleitet von Wenzel.

„Perspektivwechsel Spezial" – die Gesprächsreihe aus dem Theater OST, dem letzten erhaltenen Fernsehstudio der DDR, aus dem bis 1991 die „Aktuelle Kamera" gesendet wurde.

Zeitstempel 

00:00 Wer ist Wolfgang Kubicki? 
02:36 „Sind Sie ein ergebnisorientierter Mensch?" 
07:35 Warum ist Erfolg in Deutschland negativ besetzt? 
12:47 Warum spielt die FDP keine Rolle mehr? 
14:49 Cum-Ex, Hanno Berger und die Frage nach der Politikerhaftung 
20:52 Steuerhinterziehung – und Steuerverschwendung 
22:20 Sondervermögen, Sprache und moralische Aufladung 
25:54 Der Brief an Robert Habeck 
27:22 „Es zählt nicht mehr das Argument, es zählt die Haltung" 
33:00 Der TikTok-Fehler der FDP 
34:05 Wertebasierte oder interessengeleitete Außenpolitik? 
44:52 Ost und West: „Es gibt nicht mehr die Ossis" 
51:34 Gewalt gegen Wahlergebnisse? Der Rechtsstaat als Grenze 
55:56 Warum vermittelt Deutschland nicht im Ukraine-Krieg? 
1:00:25 Musik: Wenzel 
1:05:32 Publikumsfragen: Brandmauer und Lehren aus der Ampel 
1:10:07 Das Ampel-Aus und der Post in der Nacht 
1:12:06 Angst vor Russland, Trump und Deeskalation 
1:26:00 Sanktionen und Rechtsstaatlichkeit 
1:29:39 Geheimdienstgesetze: 14-Jährige als V-Leute 
1:31:37 Kubicki fragt zurück: Warum ist die Medienlandschaft so uniform? 
1:34:16 FAZ, offener Brief und die Verantwortung der Medien 
1:41:19 Wie viel Reichtum braucht Deutschland? 
1:44:59 Der Russlandkurs von Marie-Agnes Strack-Zimmermann 
1:48:56 VW, China, humanoide Roboter: Was die FDP tun kann 
1:57:29 Dank, Bücher und das Theater OST 
2:01:09 Wenzel zum Abschluss 

GÄSTE
Wolfgang Kubicki – Bundesvorsitzender der FDP
Holger Friedrich – Verleger, Ostdeutsche Medienholding
Musik: Wenzel

Aufzeichnung vom 25. August 2026, Theater OST, Berlin-Adlershof.
Eine Produktion von Sachsen Media in Kooperation mit Berliner Zeitung,
Ostdeutsche Allgemeine Zeitung und Theater OST.

1:36:09

Im ausverkauften Theater OST diskutieren Russlands Botschafter Sergej Netschajew, die Journalistin Gabriele Krone-Schmalz und die Politologin Petra Erler. Vor der Veranstaltung kam es zu Protesten

1:48:04

Perspektivwechsel - Ost, West, Welt. 

Dass wir alle einen Hintergrund haben, ist für manche neu, für andere nicht. Aber müssen daraus gleich Identitäten werden? Und stehen wir nicht vor einem gemeinsamen Horizont?

Behzad Karim Khani und Per Leo, die Herausgeber der Weltbühne, diskutieren mit ihrem Verleger Holger Friedrich: über Stereotype und Eigensinn, über die Welt nach dem Westen und den Osten vor den Wahlen. 

Verbunden durch die Lust an der Unruhestiftung und den Wunsch nach besseren Verhältnissen, ist das ungleiche Trio an Fremdzuschreibungen gewöhnt. Doch dabei haben der ostdeutsche FAST-MILLIARDÄR, der westdeutsche SCHLAUMEIER und der weltdeutsche BÜRGERSCHRECK gelernt, dass das Vorurteil nicht nur der Feind der Aufklärung ist, sondern auch ein Verwandter des Kostüms.

Projektionsflächen sind Leinwände – aber wer entscheidet über das Programm?

Zeitmarken

Themenblock: Veranstaltung und Hintergrund der „Weltbühne“

  • Verzögerung und Abwesenheit des Verlegers: Die Veranstaltung beginnt zunächst zu zweit, da Holger Friedrich (Verleger der Berliner Zeitung) noch auf dem Weg ist [00:16]
  • Freundschaft und Kennenlernen: Die beiden Redner auf der Bühne erklären, dass sie eng befreundet sind und sich während der Corona-Zeit über einen Streit zur Einschätzung der USA kennengelernt haben [02:17]
  • Die Geschichte der „Weltbühne“: Das Magazin blickt auf eine über 100-jährige Geschichte zurück und änderte mehrfach seine Gestalt. In den 1920er Jahren war es ein linksintellektuelles Magazin zur Verteidigung der Republik, in der DDR eine Nische für geistigen Freiraum [04:19]. Im vergangenen Jahr wurde es unter völlig neuen Voraussetzungen wiedergegründet [05:39].

Themenblock: Publizistische Ausrichtung und Diskurs

  • Leitidee der „Störung“ und Vielfalt: Die Publikation versammelt unterschiedliche Stimmen (etwa israelische Juden im Berliner Exil) unter der Prämisse, bestehende Gewissheiten und „Friedhofsruhe“ zu stören [08:27].
  • Bereitschaft zum Dissens: Es geht darum, die eigene Weltsicht infrage zu stellen und – im Sinne Holger Friedrichs – die „Verhältnisse zum Tanzen zu bringen“ [10:27]mit Kritik: Auf starke Kritik und Ablehnung durch Mainstream-Medien reagieren die Macher mit der Haltung, dass heftiger Widerspruch oft ein Zeichen dafür ist, publizistisch etwas richtig zu machen [15:15].

Themenblock: Gesellschaftliche Spaltung und Themen im Blatt

  • Fehlen innerdeutscher Debattenräume: Es wird beklagt, dass die politische und künstlerische Landschaft in Deutschland stark gespalten sei (Aufteilung in rein linke oder rein rechte Medien). Ein direkter Austausch von Argumenten finde kaum statt, weshalb es schwerfalle, diese innerdeutschen Debatten im Heft abzubilden [01:45:46].
  • Literarischer und feiner Ton: Neben politischen Analysen wird Wert auf zarte, melancholische und literarische Texte gelegt, die Stereotype aufbrechen und Sachverhalte differenzierter darstellen [01:46:15]
  • Umgang mit der AfD: Ein Redner thematisiert seine Arbeit am Buch „Mit Rechten reden“ und betont die Notwendigkeit, sich konkret mit dem Erstarken der AfD auseinanderzusetzen, anstatt die Augen davor zu verschließen [01:46:57]. Es gehe um strategische Überlegungen und konkrete politische Schritte im Umgang mit Wahlergebnissen [01:47:27]

2:23:28

Das Adlershofer Theater Ost, das seine Bühne immer auch für die aktuelle Debatte öffnet, ruft unter dem Titel „Perspektivwechsel“ eine neue Gesprächsreihe ins Leben. Gastgeber ist der Unternehmer und Verleger der Berliner Zeitung, der Weltbühne und künftig der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung, Holger Friedrich.

Wie unterschiedlich blicken Ost- und Westdeutsche heute auf Politik, Medien und Gesellschaft? Und was sagt dieser Blick über das vereinte Deutschland mehr als drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall? Zur Auftaktveranstaltung hat Friedrich mit Jakob Augstein einen Mitanbieter auf dem Zeitungsmarkt eingeladen.

1:23:16

Im Weißen Saal von Schloss Ettersburg diskutiert der Philosoph und Publizist Michael Andrick mit Peter Krause über das politische Denken von Hannah Arendt – aus Anlass ihres 50. Todestages.

Wie aktuell ist Arendts Freiheitsbegriff in einer Zeit, in der Demokratie, Meinungsvielfalt und politische Teilhabe unter Druck geraten? Ein Abend über Verantwortung, Öffentlichkeit und den Mut zur eigenen Haltung.

2:15:04

Dies ist die gekürzte Fassung der Veranstaltung „Theater Ost – Konferenz zur Rettung des Hauses“, die am 1. November 2025 im Theater Ost in Berlin-Adlershof stattfand. Die Konferenz diente der Rettung und Zukunftssicherung des Theater Ost.

Diese Version enthält alle einen Teil der Beiträge, jedoch nicht alle Reden und Musikauftritte. Die vollständige, ungeschnittene Version inklusive aller Reden und musikalischen Beiträge finden Sie hier:

Die gesamte Konferenz ➡ https://www.youtube.com/live/L7e52EIjn1A

1:47:50

Thema: „Mit Macht an die Spitze – China und die neue Weltordnung“

Gesprächsrunde:, Zeng Fanhua- Gesandter der chinesischen Botschaft Berlin, Claudia Wessling - Journalistin und Asienexpertin, Wolfram Adolphi - Wolitikwissenschaftler und Publizist

An China führt kein Weg vorbei – ob in der Friedensfrage für die Ukraine oder beim globalen Wettbewerb um Märkte, Technologien und politische Einflusszonen. Doch wie funktioniert das „Modell China“? Welche Unterschiede bestehen zu westlichen Demokratien? Und wie wird sich der Wettbewerb zwischen den USA, Europa und China entwickeln?

1:21:22

Holger Friedrich im Ettersburger Gespräch – Live-Übertragung aus Schloss Ettersburg

Holger Friedrich, Verleger der Berliner Zeitung, am Dienstag, 17. Juni 2025 im Weißen Saal von Schloss Ettersburg (Weimar). Unter dem Titel „Es bleibt nichts, wie es ist“ spricht er mit Bernd Hilder über gesellschaftlichen Wandel, Medien, Verantwortung und seine ostdeutsche Biografie.

» Mehr dazu:https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/holger-friedrich-diskutiert-auf-schloss-ettersburg-ab-19-uhr-im-livestream-li.2333919