{ungeskriptet} by Ben (Medienpräsenz)

2:48:22

In den letzten 25 Jahren hat sich die Kinderarmut verdreifacht. Aber nicht etwa in den Entwicklungsländern, nein. Bernd Siggelkow spricht von einem der wohlhabendsten Ländern der Erde: Deutschland. Deshalb hat der einstige Pastor, der selbst in einem Brennpunkt aufgewachsen ist, damals mit 20 Kindern in seinem Wohnzimmer den Grundstein für das gelegt, was heute die “Die Arche” ist und eigentlich nicht existieren dürfte. 600 Menschen kümmern sich heute an 35 Standorten täglich um 11.000 Kinder. Doch vom Staat kommt dafür kein Cent. 28 Millionen € Spenden sind jährlich notwendig, weil die Politik sich das wachsende Problem nicht eingesteht. Im Gespräch mit mir redet Bernd über ein Phänomen, das auch mir nicht bekannt war. Es geht um Kinderarmut, Bildung, Migration — und über die Frage, was ein Mensch opfern darf, um anderen zu helfen. Ein Satz ist mir dabei ganz besonders hängen geblieben: „In Finnland werden Kinder wie Könige behandelt. Und wann fangen wir verdammt nochmal an, unsere Kinder in Deutschland wie Könige zu behandeln?“ 

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 
00:02:32 - Kinderarmut in Deutschland: Ursachen, Realität & emotionale Verarmung 
00:17:16 - Die Arche: Entstehung, Alltag & 100.000 Kinder in 30 Jahren 
00:35:48 - Finanzierung, Politik & warum der Staat die Arche nicht fördert 
00:57:26 - Skinheads, Anfeindungen & die Anfangsjahre in Marzahn 
01:17:33 - Migration, Integration & Islamismus: Bernds klare Worte 
01:43:42 - Von der Arche in die Politik: Bernds Weg zur CDU 
02:00:30 - Glaube, Kindheit & Bernds Antrieb 
02:46:19 - Eine letzte Frage

3:17:29

16 Jahre lang hat er bestimmt, wer mit seiner Botschaft Zugang zu seinem Publikum erhält. Kai Diekmann hat als Chefredakteur die lauteste Zeitung Deutschlands geführt.

Die BILD erreicht bis heute - als auflagenstärkste Tageszeitung - Millionen von Menschen. Wer so viel Macht verantwortet lebt zuweilen nicht ganz ungefährlich.

Verbale Drohungen, brennendes Auto oder fliegende Steine - Kai Diekmann und seine Familie haben all das erlebt. Heute sagt er: Neutralität gibt es nicht, nur die Annäherung an die Wahrheit.

Im Gespräch mit mir entsteht daraus ein Schlagabtausch darüber, was Journalismus ist und was nicht. Welche Macht Medien haben und wie sie sie ausüben. Und ob es Grenzen gibt, die Medien nicht überschreiten sollten.

Kai Diekmann erzählt von seinem engen Verhältnis zu Helmut Kohl und wie sich die Wulff-Affäre damals tatsächlich zugetragen hat. Wie fühlt es sich an, die Macht zu haben, einen Bundespräsidenten zu stürzen und welche Verantwortung geht mit dieser Macht einher?

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 
00:02:13 - Redemanuskripte, Kissinger & eine einzigartige Sammlung 
00:08:57 - Medienkonsum, Newsletter & der Abschied vom Papier 
00:18:08 - Journalismus, Neutralität & die Illusion der Objektivität 
00:30:15 - Gatekeeper, Social Media & Donald Trumps Machtinstrument 
00:43:11 - Blattlinien, Tendenzschutz & die Grundsätze von Axel Springer 
01:08:09 - Meinungsfreiheit, Drohungen & Anschläge auf Kais Familie 
01:31:24 - Bundeswehr, Schülerzeitung & der Weg zu Springer 
01:51:51 - Helmut Kohl, Wiedervereinigung & eine besondere Freundschaft 
02:29:07 - Christian Wulff, die Mailbox & das Ende einer Präsidentschaft 
02:44:04 - Abschied von Bild: Leben nach dem goldenen Käfig 
03:16:10 - Eine letzte Frage

2:11:56

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich – und dann gewinnst du.” Nach 4 Jahren, über 300 Folgen und mittlerweile mehr als 1 Million Abonnenten auf YouTube und Spotify hat sich {ungeskriptet} vom Küchentisch-Podcast zum relevanten Medium gemausert. Wir sind alle mega stolz darauf, so viele Menschen regelmäßig zusammen zu bringen und außerdem mega dankbar für eure Treue und den damit verbundenen Zuspruch. Dass uns nicht jeder nur wohlgesonnen ist, beirrt uns nicht in unserer Vision: Wir möchten der erfolgreichste deutsch-sprachige Podcast der Welt werden. Etappenziel: Insgesamt 2 Millionen Abonnenten bis Ende 2026! 

Nicht jedem scheint das zu gefallen. 
Einige stören sich an unserem offenen Format. 
Manche empfinden Meinungsfreiheit offensichtlich als Bedrohung. 

Wikipedia (DE): Landesmedienanstalt

Dass “sie” uns “bekämpfen”, deuten wir als Zeichen dafür, dass wir kurz davor sind, zu gewinnen. 

Dabei haben wir schon so vieles erreicht. 

Genau darüber soll es in dieser Folge gehen. Um eure Fragen. Um Einblicke in {ungeskriptet}. Und um einen Brief, der zur Zäsur für freie deutsche Medien werden könnte. 

Zeitmarken

00:00:00 - 1 Million Abonnenten! 
00:01:40 - Höcke-Podcast & Medienreaktionen: Was danach wirklich passierte 
00:18:34 - Esken, Boykottaufruf & politische Einschüchterung 
00:29:12 - Landesmedienanstalt NRW: Der Brief & der Zensurversuch 
00:51:07 - Journalisten, Bias & das Versagen der Medienlandschaft 
01:18:22 - Auf der Bühne in der Lanxess Arena 
01:43:42 - Community Q&A 
02:10:45 - Outro

https://www.medienanstalt-nrw.de

3:21:14

Schulz ist mit Mitte Zwanzig eine der jüngsten Politik-Ressortleiterinnen Deutschlands und hat in der Berliner Zeitung einen Artikel über mein Gespräch mit Björn Höcke geschrieben. Ich konfrontiere sie damit, dass der Artikel in meinen Augen nicht nur unsachlich ist, sondern in Teilen auch zeigt, wie Haltungsjournalismus aussieht. Dass sie darüber mit mir in die Debatte geht, finde ich mega respektabel und hat mich außerdem sehr gefreut. Dabei hatte ich anfänglich nicht erwartet, dass dieses Gespräch eine so interessante Wendung nimmt und ich aus erster Hand Einblick in eine Welt bekomme, die viele gerne anders darstellen, als sie offensichtlich ist.

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 
00:02:39 - Der Artikel, der alles auslöste: Sophies Perspektive 
00:07:30 - Medienkonsum & Bubbles: Wie Journalisten die Welt sehen 
00:21:08 - Konkurrenz, Schnelligkeit & das Geschäft mit Nachrichten 
00:45:35 - Hochproblematische Normalisierung: Die Kritik am Artikel 
01:05:01 - 27 & Ressortleiterin: Sophies Karriereweg 
01:28:11 - Haltungsjournalismus, Aktivismus & die Grenze des Journalismus 
01:49:03 - KI, Zensur & die Zukunft der Medien 
02:26:31 - Freiheit, Toleranz & gesellschaftliche Spaltung 
02:55:35 - Eine letzte Frage

2:33:07

33 Jahre lang war Harald Martenstein ein gern gelesener Kolumnist beim Tagesspiegel. Dann endete seine Karriere plötzlich und unerwartet, weil er seine Meinung äußerte. Ob die anberaumte “Geheimkonferenz” lediglich in einem zeitlichen Zusammenhang mit dem Ereignis steht, und ob es sich um einen seltsamen Zufall handele, dass mehrere Medien gleichzeitig seinen Ausschluss aus dem öffentlichen Diskurs forderten, lässt er offen. Klar für ihn ist hingegen, dass “der Nazi- und Antisemitismus-Vorwurf” heutzutage viel zu locker sitzt und die inflationäre Diffamierung kritischer Stimmen als Anhänger der Nationalsozialisten, eine Verharmlosung der damaligen Ereignisse ist. Er erzählt mir im Gespräch, wie es dazu kam, dass seine Rede gegen ein AfD-Verbot im Thalia-Theater absurd viral ging, was das über seine Vorstellung von Demokratie aussagt, und ob es für ihn einen Weg zurück gibt, nachdem ihn Teile des Mainstreams abgeschrieben haben. 

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 
00:02:27 - Afrikanistik, Romanistik & der Weg zum Journalismus 
00:09:22 - Lokalreporter, Hausbesetzungen & drei Jobangebote 
00:13:09 - Neutralität vs. Haltungsjournalismus: Ein schleichender Wandel 
00:24:24 - Das Talia-Theater: Die Rede zum AfD-Verbot 
00:56:52 - Tagesspiegel, Judenstern-Kolumne & der Rauswurf 
01:11:57 - Koordinierte Medien & die Einschüchterung junger Journalisten 
01:29:07 - Bild, Zeit & die Zukunft des Journalismus 
02:26:00 - Eine letzte Frage

2:44:37

Wenn jemand 16 Mal im Jahr vor Gericht steht und jedes dieser Verfahren verliert, könnte man dein Eindruck gewinnen, dass es sich um einen unbelehrbaren Serientäter handelt. Oder um den deutschen Staat, den Rechtsanwalt und Medienrechtler Joachim Steinhöfel regelmäßig vor den Kadi zitieren lässt, um ihm seine rechtsstaatlichen Grenzen aufzuzeigen. Dort vertritt er sowohl die russischen Milliardäre Usmanov und Abramovitsch gegen die EU-Sanktionsliste, als auch beispielsweise Julian Reichelt, dessen Tweet über vermeintliche Entwicklungshilfe für die Taliban, bei den Mächtigen reflexartig Zensurgelüste weckte. Steinhöfel erklärt nicht nur, wie der Staat mit Steuermillarden NGOs einsetzt, um Dinge zu tun, die er selbst nicht tun darf, sondern argumentiert auch seinen beängstigenden Befund: Die Infrastruktur für einen totalitären Zugriff ist da, alles, was fehlt, ist der Kipppunkt. Warum bei ihm bereits eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat, warum genau er den deutschen Staat 16 Mal in einem Jahr verklagt hat und woran er erkennt, dass der Staat systematisch versucht, unsere Meinungsfreiheit einzuschränken, erklärt er in unserem Gespräch bei {ungeskriptet}.

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 
00:01:25 - Weniger Staat, mehr Freiheit: Steinhöfels politische Grundüberzeugung 
00:07:56 - Bürokratieabbau als Floskel: Warum der Staat sich selbst erweitert 
00:13:28 - 16 zu 0: Steinhöfels Prozesse gegen den Staat 
00:33:30 - Einschüchterung als Methode: Hausdurchsuchungen & Strafanzeigen 
01:04:27 - NGOs, Korrektiv & der verlängerte Arm des Staates 
01:37:44 - Meinungsfreiheit unter Druck: EU, Social Media & Big Tech 
02:12:54 - Usmanov & die EU-Sanktionen: Recht als politisches Werkzeug 
02:43:15 - Eine letzte Frage

3:14:09

Drei Stunden mit Michael Lüders — und ich verstehe das erste Mal, warum Diesel teurer wird, warum die Tagesschau die halbe Welt verschweigt und warum wir in Deutschland gerade vor die Wand fahren.

Sein Satz, der mich nicht mehr loslässt: "Wir scheitern nicht an zu wenig Moral, sondern an zu viel Moralismus." Klima, Migration, Russland, Israel — überall dieselbe Selbsterhöhung. Und während wir uns für die Guten halten, kauft sich ein ukrainischer Oligarch für 550 Millionen die teuerste Wohnung in Monaco. Mit unseren Steuern.

Seine Warnung: Ende 2026 brennt die Hütte. Kerosin, Düngemittel, Helium — alles wird knapp. Krankenschwester, Polizist, junge Familie — die werden das nicht mehr durchhalten. Und niemand in Berlin will es wahrhaben.

Zeitmarken

00:00:00 - Intro 00:01:11 - Karl May, Orient-Virus & der Weg nach Damaskus 
00:22:07 - Kolonialismus, Suezkanal & der Aufstieg der USA im Nahen Osten 
00:42:41 - Warum unterstützt Amerika Israel? Lobby, Geld & Religion 
01:00:31 - Völkermord, Staatsräson & Deutschlands blinder Fleck 
01:40:31 - Antisemitismus vs. Israelkritik: Wo ist die Grenze? 
02:00:27 - Der Iran-Krieg & seine Folgen für Deutschland 
02:26:17 - BSW, Moralismus & der Weg in die Politik 
03:12:00 - Eine letzte Frage

2:16:46

Was holt einen pensionierten Pfizer-Chef-Toxikologen aus dem wohlverdienten Ruhestand? Richtig: Die Machenschaften der skrupellosen “Impf-Mafia”, die für unter 500 Mio. € erst gar nicht anfängt.

Dr. Helmut Sterz hätte seine Rente nach drei Jahrzehnten Pharmaindustrie gerne weiterhin genossen, was sich aber ab 2020 in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt abspielte, lies dem damals Mitt-Siebziger keine Wahl.

“Himmelschreiend”, “verrückt” und “Menschen-Versuch” sind seine Vokabeln, mit denen er die Zeit der Corona-Maßnahmen und Impfkampagnen beschreibt. Sterz liefert dazu auch die passenden Daten und sagt damit vor der Enquetekommission aus.

Dabei kennt er die Mechanismen und Strukturen der Pharma-Konzerne aus erster Hand und weiß zu berichten: “Impfen ist ein wunderbares Businessmodell.”

Ich wollte wissen, warum er in Corona nie eine ernsthafte Gefahr gesehen hat, ob er sich hat dagegen impfen lassen und auf was wir uns in Zukunft noch gefasst machen müssen.

Zeitstempel

00:00:00 - Intro 
00:02:27 - Von Pfizer zum Kritiker: Helmuts Werdegang 
00:10:12 - PCR-Tests, Zyklen & die konstruierte Pandemie 
00:31:57 - Masken: Schutz oder Disziplinierungsmittel? 
00:49:22 - Impfzulassung im Schnellverfahren: Was wirklich fehlte
 01:07:57 - Nebenwirkungen: Embryotod, Turbokrebs & Übersterblichkeit 
01:20:22 - Lockdown, Therapieverbote & die wahren Todesursachen 
01:35:14 - Impfmafia, Gates & das Businessmodell Pandemie 
02:15:15 - Eine letzte Frage

3:05:36

Wenn man sich mit dem Falschen anlegt, kann das böse enden. Diese Erfahrung haben sicherlich einige von uns schon gemacht. Holger Friedrich allerdings hat es gewaltig übertrieben. Was mit einer übermütigen Provokation begann, endete damit, dass ihn die Stasi verhörte, brach und gegen seinen Willen zum inoffiziellen Mitarbeiter machte.

Als er 2019 die Berliner Zeitung kaufte, machte er sich erneut einflussreiche Feinde. Die gesamte westdeutsche Medienelite drehte durch, weil ein Ossi ein Medienunternehmen übernimmt. Friedrich wirft ihnen systematische Korruption und Betrug vor.

Im Gespräch erzählt er, wie die Wende wirklich lief, warum er denkt, dass erstklassige Ossis durch drittklassige Wessis ersetzt wurden und warum die Weltmarktführerin DDR mutwillig zerstört wurde.

Friedrich hat auch eine Warnung dabei: Was mit der DDR geschehen ist, kann auch der BRD passieren.

Berliner Zeitung