Hochschulschriften zur Nachhaltigkeit (Reihe)

Derzeit bestimmt ein ressourcenintensiver und nicht nachhaltiger Konsumstil das globale Wirtschaften. Auch mit einer umweltschonenderen Produktion oder einer »Green Economy« müssen neue Konsummuster gefunden werden, um den ökologischen Fußabdruck des Einzelnen zu verkleinern. Die Sharing Economy, das gemeinsame Nutzen von Gütern, hat gerade über digitale Verleih-, Tausch- und Secondhandplattformen viel zusätzliches Potenzial gewonnen. In diesem Buch wird analysiert, was Menschen dazu motiviert, sich für das Sharing zu entscheiden, oder was sie andernfalls davon abhält. Die Ergebnisse werden umso greifbarer, indem sie mithilfe von Mehrfachbefragungen und Interviews aus Sicht der Akteure abgeleitet werden.

ISBN 978-3-98726-019-3 32,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Was im Bereich der realen Dinge die Sharing Economy, ist für die digitale Welt die Vision der Openness: Bei diesem Konzept von Softwareanwendungen gelten Kooperation und Transparenz als höchste Werte. Im Fokus der Studie stehen die Felder Open Source, Open Government sowie die Blockchain-Technologie. Der jeweilige Diskurs dazu wird kultursemiotisch analysiert, um die Dynamiken und den Systemwandel zu erkennen, die durch Openness in Bezug auf Macht und Wissen vor einer Neuorientierung stehen. Der große Bogen reicht hier vom geschichtlichen Hintergrund und den Ursprüngen der Hackerbewegung über aktuelle konkrete Anwendungsmöglichkeiten - von Bankwesen, Software und Kultur - bis hin zum demokratischen Diskurs und zur Öffnung für neue Beteiligungsmöglichkeiten.

ISBN 978-3-98726-056-8 36,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Verbraucherinnen sind aufgrund ihres Konsums mitverantwortlich, wenn in den globalen Produktions- und Lieferketten Umwelt und Klima geschädigt oder Menschenrechte verletzt werden.
Positiv gewendet, sind sie dazu aufgerufen, durch einen "nachhaltigen Konsum" zu einer ökologischeren und sozialeren Gesellschaftsentwicklung beizutragen. Doch welche Möglichkeiten haben Konsumentinnen überhaupt, um einem solchen Anspruch gerecht zu werden? Diese Frage bleibt in Politik und Wissenschaft umstritten.

ISBN 978-3-96238-312-1 34,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Nachhaltigkeit hat zwar rhetorisch Konjunktur, wird aber im Alltag gerne als unverbindlicher Wohlfühlbegriff verwendet. Dabei müsste der Begriff eigentlich ein Kampfbegriff sein, denn er stellt das bestehende Sozial- und Wirtschaftssystem radikal infrage. Doch nicht nur der Gebrauch des Begriffes ist oft irreführend. Auch den meisten Nachhaltigkeitsmodellen, die derzeit Verbreitung finden, gelingt nur eine unzureichende Abbildung der Realität: Sie verdeutlichen die Dreidimensionalität der Nachhaltigkeit, es fehlt jedoch der Aspekt der intra- und intergenerationellen Nachhaltigkeit. Kipppunkte, deren Überschreitung eine nachhaltige Entwicklung schlagartig unmöglich macht, werden in Modellen bisher nicht veranschaulicht.

ISBN 978-3-96238-191-2 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)