Anti-Geschichte der Physik
Von Kopernikus zur Quantenmechanik: Grundlagenkritik und Alternativen

»Jochen Kirchhoff († 26.12.2025) war einer der faszinierendsten Philosophen unserer Zeit. Bereits im Jahr 1979/80 verfasste der damals gerade erst 35jährige eine alternative Geschichte der Physik. Dieses zunächst unveröffentlicht gebliebene Werk, das in den folgenden Jahrzehnten den Hintergrund seiner geistigen Arbeit bildete, wird hier nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Indem Kirchhoff Physik- und Philosophiegeschichte zusammen liest, werden vergessene Weggabelungen und alternative Entwicklungspfade der Physikgeschichte sichtbar. In der Auseinandersetzung mit den Größen der Physik deckt Kirchhoff die verborgenen Glaubenssätze der Naturwissenschaften auf und gelangt schließlich zu einem neuen und revolutionären Welt- und Naturverständnis.«

ISBN 978-3-911899-00-0 1. Auflage 24.05.2026 44,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Mit diesem lang erwarteten Werk legt der Berliner Naturphilosoph Jochen Kirchhoff sein Opus magnum zur Kritik des naturwissenschaftlichen Weltbildes der Neuzeit vor. Seine Untersuchung weist detailliert nach, dass das reduktionistische Weltverständnis auf gravierenden Fehlannahmen und unhinterfragten Postulaten beruht. Die verbreitete Vorstellung eines toten und sinnlosen Universums hat zu einer Mensch-Kosmos-Entfremdung geführt, die in der gegenwärtigen Krise des Westens ihren zwangsläufigen Ausdruck findet.

Kirchhoff richtet den Blick neu und unverstellt auf die seit hundert Jahren ungelösten Grundfragen der Physik und Kosmologie und fragt nach Schwerkraft, Licht, Raum, Materie, Bewegung und Zeit. Seine zentrale These lautet: Alles hängt am Problem der Gravitation. Wenn wir verstehen, was diese ist, besitzen wir den Schlüssel zum Ganzen.

Die »Anti-Geschichte« spannt einen fulminanten Bogen von der griechischen Philosophie über Kopernikus, Bruno, Kepler, Galilei und Newton bis hin zu Einstein, Heisenberg, C. F. v. Weizsäcker und H. F. Krause. Doch Kirchhoff belässt es nicht bei einer radikalen Grundlagenkritik der Physik – er präsentiert zugleich einen Gegenentwurf zur herrschenden Kosmologie, der anstelle von Fragmentierung, Zufall, Leere und toter Materie auf eine all-lebendige Ganzheit des Universums verweist.

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Buchempfehlung: Die Anti-Geschichte der Physik ist Jochen Kirchhoffs philosophisches Hauptwerk zur Geschichte der Naturwissenschaft. Auf 536 Seiten zeichnet er den Weg der abendländischen Physik von Nikolaus Kopernikus über Giordano Bruno, Johannes Kepler und Isaac Newton bis zu Albert Einstein und Werner Heisenberg nach — und zeigt, was auf diesem Weg verloren ging. Es ist eine Grundlagenkritik, die nicht die Errungenschaften der Physik leugnet, sondern fragt: Welche Dimensionen der Wirklichkeit hat die moderne Naturwissenschaft ausgeblendet, als sie die qualitative, lebendige Naturerfahrung zugunsten mathematischer Abstraktion verdrängte? Kirchhoff argumentiert aus der Tradition der Naturphilosophie: Die Natur ist kein toter Mechanismus, sondern ein lebendiger Kosmos — ein beseeltes Universum, eine Weltseele, in der der Mensch nicht bloßer Beobachter ist, sondern Teilnehmer. gwendolinkirchhoff.com (ohne Datum)

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Physik und Spiritualität | Jochen Kirchhoff | Vortrag
DENKRAUM YouTube (14.06.2025)

Autoreninfos

Jochen Kirchhoff (1944 - 2025) ist ein deutscher Philosoph, der sich durch sein unabhängiges, oft unkonventionelles Denken einen Namen gemacht hat. Im Mittelpunkt seiner Arbeit steht die Auseinandersetzung mit Naturphilosophie, Kosmologie und Bewusstseinsforschung. Kirchhoff verbindet kritische Reflexion der modernen Wissenschaft mit spirituellen und existenziellen Fragestellungen. Er setzt sich für ein ganzheitliches Weltbild ein, das Natur, Mensch und Kosmos in lebendige Beziehung setzt. Mit seinem Werk inspirierte er weit über akademische Kreise hinaus. Kirchhoff gilt als Denker, der Brücken schlägt zwischen rationaler Analyse und metaphysischer Erfahrung.

Wikipedia (DE): Jochen Kirchhoff  | Website: jochen kirchhoff  |  Youtube: Jochen Kirchhoff – In Memoriam

Erstellt: 05.07.2026 - 12:16  |  Geändert: 05.07.2026 - 12:46