Mit Klimaresonanz entwickelt Christoph Thun-Hohenstein ein Schlüsselkonzept für eine emissionsarme und ressourcenleichte Lebens-und Wirtschaftskultur in einer grundlegend erneuerten liberalen Demokratie. Dazu verlangt er die prioritäre Ausrichtung von Künstlicher Intelligenz auf Klima-, Biodiversitäts- und Ökosystemschutz und entwirft weitreichende Ansätze für ökosoziale Mensch-KI-Teamintelligenz. Er ruft zu Kreislaufrevolutionen auf, um unser noch immer auf Ressourcenabbau, Produktion, Konsum und Entsorgung fixiertes lineares Wirtschaften durch umfassende Nutzung technischer und biologischer Kreisläufe zu ersetzen.
Christoph Thun-Hohenstein ist Kulturmanager, Kurator und Autor an den Schnittstellen zwischen bildender Kunst, Medienkunst, Design, Architektur und Ökologie, Klima, Biodiversität, Regeneration bzw. Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Im Rahmen seiner Tätigkeit für das österreichische Außenministerium leitete er u.a. von 1999 bis 2007 das Austrian Cultural Forum in New York. Danach war er bis 2011 Geschäftsführer von departure, der Agentur der Stadt Wien für die Kreativwirtschaft. Von 2011 bis 2021 war Thun-Hohenstein Generaldirektor des MAK – Österreichisches Museum für angewandte Kunst / Gegenwartskunst. 2014 gründete er die Vienna Biennale for Change, die er bis 2021 leitete. In der Folge initiierte er die Klima Biennale Wien.
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