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Feminismus ist mehr als Protest: Er macht gesellschaftliche Gewalt sichtbar und stellt bestehende Machtverhältnisse infrage. In ihrem Buch zeigt Sophia Boddenberg, wie feministische Bewegungen in Lateinamerika soziale Kämpfe verbinden und politische Veränderungen vorantreiben.

Revolution der Frauen– ein taz Talk im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse mit:

🐾 Sophia Boddenberg arbeitet als Journalistin für die taz, DIE ZEIT, die Deutsche Welle und den Deutschlandfunk. Seit 2014 lebt sie in Südamerika, vor allem in Chile und Argentinien. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit Feminismus, sozialen Bewegungen und Umweltkonflikten. Ihr neues Buch "Revolution der Frauen: Von Feministinnen aus Lateinamerika lernen"erschien im Mandelbaum Verlag.

🐾 Nina Apin schreibt seit 2005 für die taz über Kultur- und Gesellschaftsthemen. Nach ihrer Zeit als Leiterin des Meinungsressorts (2016–2021) ist sie seit Dezember 2024 Redakteurin im Kulturressort, betreut das Politische Buch und moderiert diesen Talk.

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In diesem Buch schildert Hinrichs eindringlich, wie gewaltfreier Protest kriminalisiert und Grundrechte wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit ausgehöhlt werden. Ihr Fall wird zum Präzedenzfall gegen die Zivilgesellschaft und wirft grundsätzliche Fragen zum Zustand unserer Demokratie auf.

Meine verletzte Generation – ein taz Talk im taz Studio auf der Leipziger Buchmesse mit:

🐾 Carla Hinrichs, geboren 1997, ist Klimaaktivistin und Autorin. Aufgewachsen in Bremen, engagierte sie sich bereits während ihrer Schulzeit politisch, unter anderem bei Amnesty International. Ab 2015 studierte sie Jura, bevor die Dringlichkeit der Klimakrise ihren Fokus verschob. Seit 2022 ist sie Teil der Letzten Generation, trat als Sprecherin der Bewegung in Talkshows auf, diskutierte auf Podien und begleitete Proteste journalistisch und politisch

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Buchvorstellung mit Judith Sevinç Basad zu ihrer Streitschrift „Schäm dich!“, das mit scharfen Thesen und einer ordentlichen Portion Polemik die Wokeness von „Linken“, die sich die Deutungshoheit zuschreiben würden, kritisiert und diskutiert. Mit Aussagen wie „#metoo? - ohne mich!“ stemmt Basad sich gegen die, wie sie sagt, sich aufgeklärt wähnende Meinungsmache, gegen Denkverbote und Unschärfen in den Argumenten einer selbsternannten kulturellen Elite. Wir sprechen mit ihr über ihr Buch und gehen einigen wichtigen Fragen auf den Grund, u.a.: Ist es denn wirklich so, dass die „Privilegierten“ den sozialen Aufstieg von Migrantenkindern verhindern? Kann nur eine Frau wissen, wie man Politik für Frauen macht?