„Die Angst vor einem russischen Angriff ist eine Lüge“ – Oberst a. D. Alexander Strukow
auf YouTube (19.07.2026) 50:18
Oberst a. D. Alexander Strukow, Vorsitzender des Veteranenverbandes in Wolgograd, reflektiert in diesem eindringlichen Gespräch die historischen Parallelen und die gegenwärtigen Spannungen zwischen Russland und dem Westen. Auf heiligem Stalingrader Boden spricht er über die tiefe Bedeutung der Erinnerung, die Gefahren von Propaganda und die unerschütterliche Hoffnung auf eine friedliche Koexistenz.
Im Gespräch mit Alexander Strukow geht es um:
– Erinnerung als Mahnung: Warum ein Granatsplitter von 1941 heute als Symbol für den Frieden dient und warum die Schrecken von Stalingrad niemals vergessen werden dürfen.
– Die Rolle des Veteranenverbandes: Wie 300.000 Mitglieder in Wolgograd versuchen, historische Wahrheit zu bewahren und der Jugend Patriotismus sowie moralische Werte zu vermitteln.
– Propaganda und Feindbilder: Warum Strukow die Warnungen vor einem russischen Angriff auf Deutschland als Lüge bezeichnet und vor der „Verblödung“ durch neofaschistische Rhetorik warnt.
– Der Ukraine-Konflikt aus russischer Sicht: Eine Analyse über die Rolle des Westens, die Bedeutung der Krim und des Donbas sowie die bittere Enttäuschung über die Lieferung westlicher Waffen.
– Leben unter Drohnenbeschuss: Wie die Menschen in Wolgograd auf die neue Bedrohung reagieren und warum die russische Führung trotz Provokationen auf Besonnenheit setzt.
– Brücken der Freundschaft: Erinnerungen an Besuche in Deutschland und der Appell, die „Erfahrung der Freundschaft“ über die kurzsichtige Politik der Regierenden zu stellen.
„Dieses Metall soll dem Frieden dienen, nicht für Granaten oder Raketen verwendet werden. Wir müssen alles tun, um einen neuen Krieg und eine solche Vernichtung von Menschen zu verhindern.“
Alexander Strukow blickt auf eine lange militärische Laufbahn zurück und leitet heute eine der bedeutendsten Veteranenorganisationen Russlands. Er plädiert leidenschaftlich für Wachsamkeit gegenüber Kriegstreibern und zeigt auf, warum Freundschaft zwischen den Völkern die einzige Kraft ist, die den Frieden stabilisieren kann. Ein Gespräch über die Standhaftigkeit von Stalingrad, die Gefahr einer nuklearen Eskalation und den dringenden Appell: Seid wachsam und wagt mehr Verständigung.
Zeitmarken
00:00 - Einleitung: Historische Splitter & heutige Mahnung
01:42 - Der Veteranenverband: Bewahrung der Wahrheit in Wolgograd
05:03 - Das Symbol des Friedens: Ein Granatsplitter von 1941
07:10 - Volk und Armee: Der Geist von Stalingrad & das Pavlov-Haus
09:25 - Neofaschismus & Propaganda: Der Blick auf heutige Feindbilder
11:51 - Kriegserinnerungen: Grausamkeit darf sich nicht wiederholen
13:12 - Ein starker Staat: Respekt durch militärische Professionalität
14:40 - „Alles Lüge“: Warum Russland Deutschland nicht angreifen wird
17:06 - Die Ukraine-Frage: Historische Verbundenheit & geopolitische Ziele
21:17 - Donbas & Krim: Der Wille des Volkes vs. westliche Pläne
22:30 - Drohnenkrieg: Der Westen als Konfliktpartei & die Rolle der Industrie
24:00 - Bedrohung in der Heimat: Drohnenalarm über Wolgograd
25:52 - Besonnenheit statt Eskalation: Die Geduld des „russischen Bären“
27:44 - Wirtschaftliche Stabilität: Leben unter Sanktionen
31:18 - Geopolitische Spannungen: Armenien & das Spiel der Amerikaner
34:34 - Patriotismus heute: Freiwillige & die Ehre des Vaterlandes
39:05 - Soziale Fürsorge: Unterstützung für Veteranen & ihre Familien
41:51 - Das nukleare Risiko: Warnung vor dem „Geist aus der Flasche“
43:30 - Die letzten Augenzeugen: Vermächtnis der Stalingrader Kämpfer
46:00 - Botschaft an Deutschland: Seid wachsam & wagt Freundschaft
49:23 - Fazit: Hoffnung auf eine gemeinsame friedliche Zukunft