Karl Paul August Friedrich Liebknecht war ein prominenter Sozialist und Antimilitarist zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches.

Wikipedia (DE): Karl Liebknecht 

Texte von Karl Liebknecht: Marxists’ Internet Archive

Held oder Hassfigur? Karl Liebknecht: Arbeiterikone und Staatsfeind Nr. 1 MDR 13.08.2021

Gesamtwürdigung1, Zum 150. Geburtstag von Karl Liebknecht. Von Peter Schwarz World Socialist Website13.08.2021

Gesamtwürdigung 2, Rede von Leo Trotzki auf der Sitzung des Petrograder Sowjets am 18. Januar 1919: Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg «Zwei große Verluste» Rosa Luxemburg Stiftung 

Gesamtwürdigung3, Gedenkworte an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, Max Adler 1919, Rosa Luxemburg Stiftung 

Die vorliegende Ausgabe der marxistischen Zeitschrift RotFuchs bietet eine Analyse der globalen Machtpolitik im Jahr 2026. Die Autoren kritisieren scharf den deutschen Imperialismus unter der Kanzlerschaft von Friedrich Merz und werfen der Bundesregierung eine gefährliche Abkehr vom Friedensgebot vor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Geschichte der USA, die als eine durch Landraub und Gewalt geprägte Expansion dargestellt wird, welche sich heute in Bestrebungen zur Einverleibung Grönlands fortsetze. Im Hinblick auf aktuelle Konflikte wird die militärische Strategie Russlands in der Ukraine unter General Surowikin beleuchtet sowie die Solidarität mit Kuba und Venezuela gegen US-Sanktionen betont. Schließlich setzt sich das Dokument kritisch mit der politischen Biografie Benjamin Netanjahus und dessen kompromissloser Haltung im Nahostkonflikt auseinander.

1. Auflage 10.02.2022 , Deutsch

Immer wieder wurde und wird behauptet, dass Karl Liebknecht in der DDR als Ikone gehandelt wurde. Das mag für die ersten, das heißt, für die fünfziger Jahre stimmen. Im Laufe der weiteren Entwicklung der DDR trat Rosa Luxemburg neben und vor Karl Liebknecht. Das widerspielte sich speziell in der Wissenschaft. Während Rosa Luxemburg unter den Wissenschaftlern nunmehr besondere Aufmerksamkeit genoss, wurde von ihnen das Werk von Karl Liebknecht geradezu stiefmütterlich behandelt. 

ISBN 978-3-86464-236-4 1. Auflage 10.02.2022 49,80 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Die Aufzeichnungen der Reden und Schriften Liebknechts zu (Anti-) Militarismus und Krieg geben das Bild eines leidenschaftlichen Agitators der Massen, aber auch eines furchtlosen Gegners heuchlerischer bürgerlicher Sittsamkeit im Parlament, während die Regierung weiter Schläge gegen die Arbeiterklasse austeilt, wieder. Form und Inhalt seines Wirkens bilden so einen reichen Fundus an Beispielen revolutionärer Politik, die einhundert Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und vor dem Hintergrund einer neuerlichen Zunahme innerimperialistischer Spannungen und kriegerischen Konflikten eine Orientierung für RevolutionärInnen sind.

ISBN 978-3-96156-005-9 14,90 € Portofrei Bestellen

Was hat der heutige Militarismus mit dem Militarismus von vor über einhundert Jahren zu tun? Angesichts des Erscheinungsjahres (1907) scheint diese Frage berechtigt. Dies könnte mit der Gegenfrage beantwortet werden, was sich seitdem verändert hat und was nicht. Wenn die Frage der Aufrüstung und des Krieges nicht als Ausdruck einer bestimmten Politik einer kriegerischen Regierung verstanden wird, sondern die wirklichen Ursachen erforscht werden, warum es so etwas gibt, könnte man zur Antwort gelangen, dass beides sehr viel miteinander zu tun hat. So untersuchte Liebknecht den Zusammenhang zwischen Klassengesellschaften und Militarismus und seiner Ausprägung im Kapitalismus. Das führte ihn zu weitgehenden Schlussfolgerungen über die Rolle des Militarismus in der Konkurrenz kapitalistischer Staaten untereinander, aber auch, wie er innerhalb der Grenzen eines Nationalstaates wirkt.

ISBN 978-3-96156-067-7 9,90 € Portofrei Bestellen