Jane Goodall (1934–2025) war eine britische Verhaltensforscherin, Ethologin und Umweltaktivistin. Internationale Bekanntheit erlangte sie durch ihre jahrzehntelangen Feldstudien an Schimpansen im Gombe-Stream-Nationalpark in Tansania, die unser Bild von tierischem Verhalten und Intelligenz revolutionierten. Sie wies unter anderem den Werkzeuggebrauch bei Schimpansen nach und dokumentierte komplexe soziale Strukturen. 1977 gründete sie das Jane-Goodall-Institut, das sich für den Schutz von Primaten und ihren Lebensräumen sowie für Umweltbildung engagiert. Mit dem Jugendprogramm „Roots & Shoots“ förderte sie weltweit nachhaltige Initiativen von jungen Menschen. Goodall erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen und wurde zu einer Symbolfigur für den respektvollen Umgang mit der Natur. 

Wikipedia: Jane Goodall  | Website: Jane-Goodal-Institute

Jane Goodall: Der gute Geist von Gombe. Im Jahr 1960 zog die Engländerin Jane Goodall nach Tansania, um Schimpansen zu beobachten. Die Geschichte der leidenschaftlichen Forscherin – und wie sie uns lehrte, die Affen zu lieben. Von David Quammen National Geographic 02.10.2025    

Sie sah den Menschen im Affen. Jane Goodall war Forscherin, Vorbild und sanfte Aktivistin. Vor allem war sie Mutmacherin in einer Welt, die Hoffnung braucht. Erinnerung an eine Frau, die fehlen wird. Von Jens Tönnesmann die ZEIT 02.10.2025

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Dr. Jane Goodall’s Final Message To The World | Famous Last Words | Netflix
03.2025 | Still Watching Netflix YouTube (06.10.2025)