Karl oder der letzte Kommunist. Roman von Eberhard Rathgeb

Karl und Emilie sind Kinder der Kriegs- und Nachkriegszeit, hineingeboren in das Schweigen einer Familie in der Provinz. Die Schwester kapselt sich bald immer mehr ab, Karl wird zum führenden Agitator der 68er. Einige Jahrzehnte später ist der Kommunismus nur noch eine Alterserscheinung. Und während die meisten sich absetzen in die moderne Zeit, hält Karl an den alten Idealen fest: 2010 stirbt er als letzter Kommunist. Eberhard Rathgeb erzählt von zwei eigensinnigen Geschwistern, die einander immer weniger verstehen, von einem Mann, der die Welt verändern will und sich doch immer stärker von ihr entfernt. Rathgeb nimmt seine Figuren ernst, selbst da, wo die Weltgeschichte sie längst vergisst. Ein Held auf dem Abstellgleis der Weltgeschichte ODER Einmal 68er, immer 68er

ISBN 978-3-446-25994-2     23,00 €  Portofrei     Bestellen

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Eberhard Rathgeb über sein Buch "Karl oder Der letzte Kommunist" Ein Radikaler als tragische Figur Moderation: Joachim Scholl In seiner Jugend verschreibt sich Karl der Idee von der Gleichheit aller Menschen – und hält auch dann noch daran fest, als die Geschichte längst darüber hinweggeschritten ist. In seinem neuen Roman erzählt Eberhard Rathgeb von einem Radikalen, der zunehmend ins Abseits gerät. Joachim Scholl unterhält sich mit Eberhard Rathgeb in einem Inteview über sein neues Buch. → Deutschandfunk Kultur 24.07.2018

 

 

 

Erstellt: 25.07.2018 - 12:48  |  Geändert: 26.07.2018 - 01:21

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