18.08.2024

Die UNO, das Völkerrecht und doppelte Standards - mit Wolfgang Kaleck

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Die Rosa-Luxemburg-Stiftung in New York arbeitet nicht nur zu den USA, sondern auch in und mit den Vereinten Nationen. In dieser Bonus-Episode gebe ich einen Einblick in dieses Thema. Mit Wolfgang Kaleck, Rechtsanwalt und Gründer des ECCHR spreche ich über die UNO, das Völkerrecht und doppelte Standards.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
16min 22s
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Erstellt: 20.02.2025 - 22:10  |  Geändert: 11.03.2026 - 10:18

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Wolfgang Kaleck (* 1960) gründete 2007 die Menschenrechtsorganisation European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) in Berlin und ist seitdem deren Generalsekretär. Er ist Autor mehrerer Bücher u. a. von »Die konkrete Utopie der Menschenrechte« (2021) und »Law versus Power« (2018). Er wurde u.a. mit dem Hermann Kesten-Preis des PEN-Zentrums Deutschland und dem Max Friedländer-Preis des Bayrischen Anwaltsverband ausgezeichnet und arbeitet in zahlreichen Projekten mit der Akademie der Künste in Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt, der Magnum Foundation, der Galerie Autograph und anderen Kulturinstitutionen zusammen.

Wikipedia (DE): Wolfgang Kaleck

Der Angriff Russlands auf die Ukraine, die Eskalation des Nahostkonflikts nach dem 7. Oktober, der Angriff Israels auf den Iran – das sind nur einige, wenn auch entscheidende Entwicklungen der letzten Jahre, die zeigen, wie die »alte« internationale Ordnung erodiert und das Völkerrecht und die Menschenrechte zunehmend missachtet werden.

In dieser viel beschworenen Zeitenwende stellt sich die fundamentale Frage, ob das internationale Recht stark genug ist diesem Sturm zu widerstehen, oder in Zukunft einfach das Recht des Stärkeren gilt.