Fratzscher, Marcel (Autor)

Marcel Fratzscher (* 25. Januar 1971 in Bonn) ist ein deutscher Ökonom. Er ist Politikberater und Professor für Makroökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin.[1] Er ist seit 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).[2] Zuvor leitete er die Abteilung für internationale wirtschaftspolitische Analysen bei der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt.[3] Darüber hinaus leitete er eine Kommission des Bundeswirtschaftsministeriums mit dem Ziel, die deutsche Investitionstätigkeit zu stärken.

Wikipedia (DE): Marcel Fratzscher

Zeit für einen neuen Humanismus!

Die Corona-Pandemie hat die Gesellschaften und Ökonomien in die tiefste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg gestürzt. Die Gefahr ist groß, dass sie die Weltgemeinschaft weiter spaltet. Es gibt gute Gründe für Pessimismus, aber es gibt bessere für Optimismus. Die Pandemie zeigt uns die Widersprüche unseres Handelns auf. Sie hat zu einem moralischen Bewusstsein geführt, das uns als Gesellschaft einen hohen Wert auf Gemeinschaft und den Schutz der Schwächsten legen lässt. Dieser neue Humanismus erfordert Reformen des Sozialstaats, um allen Menschen Chancen und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

ISBN 978-3-8270-1432-0 22,00 € Portofrei Bestellen
09.2017 , Deutsch

"Wohlstand für alle" - das ist seit Ludwig Erhard das Credo der deutschen Politik. Doch Deutschland ist an seinem Ideal gescheitert: In kaum einem Industrieland herrscht eine so hohe Ungleichheit - in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Chancen. Die Investitionen sinken, die Abhängigkeit vom Staat nimmt zu, die soziale Teilhabe nimmt ab. Der Verteilungskampf wird härter. Verantwortlich dafür ist primär die hohe Chancenungleichheit, die Menschen davon abhält, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Fratzscher zeigt, wie die Politik die Chance der Zuwanderungswelle nutzen kann und was sie tun muss, um die Spaltung der Gesellschaft abzuwenden.

ISBN 978-3-492-30972-1 09.2017 11,00 € Portofrei Bestellen (Buch)