Apolut Mirror (Medienpräsenz)

1:18:51

Prof. Dr. Mohssen Massarrat wurde im Iran geboren und kam in den Sechziger Jahren nach Deutschland, um hier Bergbau zu studieren. Später arbeitete er als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler unter anderem an der Universität Osnabrück.

Massarrat wurde über seine Lehrtätigkeit hinaus in den Achtziger Jahren politisch aktiv. Ausschlaggebend war hier der NATO-Doppelbeschluss. Zudem ist Massarrat bis heute im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland.

Wir trafen den Wissenschaftler und Friedensaktivisten im Anschluss an eine Montagsmahnwache, um mit ihm ein Gespräch zu den Themen Neokolonialismus, US-Hegemonie, Dollar-Politik und den inszenierten Konflikt in der Ukraine zu führen.

Wie muss man all die diese geopolitischen Puzzle-Teile zusammenlegen, damit ein schlüssiges Gesamtbild entsteht? Ein Gespräch in zwei Teilen.

Originallink: https://tube.kenfm.de/w/gM18fkrsHUqEya93NhWiHY

Teil 2

1:05:21

Prof. Dr. Mohssen Massarrat wurde im Iran geboren und kam in den Sechziger Jahren nach Deutschland, um hier Bergbau zu studieren. Später arbeitete er als Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler unter anderem an der Universität Osnabrück.

Massarrat wurde über seine Lehrtätigkeit hinaus in den Achtziger Jahren politisch aktiv. Ausschlaggebend war hier der NATO-Doppelbeschluss. Zudem ist Massarrat bis heute im wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland.

Wir trafen den Wissenschaftler und Friedensaktivisten im Anschluss an eine Montagsmahnwache, um mit ihm ein Gespräch zu den Themen Neokolonialismus, US-Hegemonie, Dollar-Politik und den inszenierten Konflikt in der Ukraine zu führen. Wie muss man all die diese geopolitischen Puzzle-Teile zusammenlegen, damit ein schlüssiges Gesamtbild entsteht?

Originallink: https://tube.kenfm.de/w/bCAWDLXQFTJa6x39TuZSte

Teil 1

1:35:21

Lernt der Mensch aus der eigenen Geschichte? Oder bleibt diese für ihn weitgehend abstrakt und er lernt sie, wenn überhaupt, nur auswendig?

Die Geschichte Europas kann man in zwei Worten zusammenfassen: Hauen und Stechen. Daran hat sich seit Jahrhunderten wenig geändert. Mord und Totschlag wurden nur immer wieder neu benannt. Demokratieexport ist der aktuelle Name. Das Produkt bleibt identisch. Imperialismus. Es geht wie bei James Bond immer nur um Weltherrschaft, nur dass es seit Ende des Zweiten Weltkrieges Atomwaffen auf diesem Planeten gibt.

Das hat alles verändert. Nur nicht das Denken der menschlichen Spezies.

Willy Wimmer und Wolfgang Effenberger sind die Autoren des Buches „Wiederkehr der Hasardeure“.

Ein Profi für europäische und amerikanische Geschichte trifft auf einen deutschen Realpolitiker mit mehr als 35 Jahren Erfahrung. Auf über 550 Seiten hat der Leser die Chance zu erkennen, dass Geschichte eine Straße ist, auf der er sich an dem Punkt wiederfindet, den wir Gegenwart nennen.

Diese Straße ergibt sich nicht. Sie folgt einer Streckenführung, die in Hinterzimmern erdacht und beschlossen wurde. Ab und an kommt der Reisende an eine Kreuzung. In welcher Richtung es dann weitergeht, hängt von den Ampeln ab. Sollten diese ausgefallen sein, regeln Polizisten den Verkehr und die hören nicht auf jene, die die Strasse benutzen, sondern auf die, die aktuell die Polizisten bezahlen.

Das Gespräch mit Willy Wimmer verbindet die Großkreuzungen Zweiter Weltkrieg, Ende des Kalten Krieges und Ukraine. Die Fahrzeuge kommen dabei aus den unterschiedlichen Produktionen. Aber sie fahren in der Regel mit Benzin, das von den USA gefördert und verkauft wird.

Zapfpistolen sind das Pendant zum Colt.

1:42:47

Am 19.12.2018 jährte sich zum zweiten Mal der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz, der nach Angaben der Behörden 12 Menschen das Leben kostete und über 50 Verletzte zur Folge hatte. Der Täter, Anis Amri, wurde einige Tage später von den italienischen Behörden bei einer Personenkontrolle erschossen. Der Ablauf der Ereignisse folgte dabei einem altbekanntem Muster: Bei Anschlägen, die im Zusammenhang mit dem sogenannten „islamistisch motivierten Terrorismus“ stehen, gibt es für die mutmaßlichen Täter keinen Strafprozess. Vielmehr wird ihnen, per Druck auf den Abzug, der Prozess gemacht.

Ergeben sich bei einem Tathergang Widersprüche, ist es die Aufgabe der Journalisten diese herauszuarbeiten und die sich daraus ableitenden Fragen in den gesellschaftlichen Diskurs mit einfließen zu lassen.

Elias Davidsson hat genau das getan. In seinem neuen Buch: „Der Gelbe Bus - Was geschah wirklich am Breitscheidplatz in Berlin?“ stellt er all jene Fragen, die sich für ihn nach einer genauen Analyse der Ereignisse um den Anschlag ergeben haben. Er fordert deshalb nichts weiteres, als eine unabhängige Untersuchungskommission zur Überprüfung der Vorgänge am 19.12.2016.

Gar nicht so einfach bei einem gesellschaftlichen Tenor, der da lautet: Fall abgeschlossen. Aber ist er das wirklich? Setzt Euch mit Davidssons Fragen auseinander und macht Euch ein eigenes Bild.

Zeitstempel

0:06:04 Die offizielle Version vom 19.12.2016 
0:21:38 Internationaler Terrorismus und der Weltsicherheitsrat 
0:33:19 GPS-Widersprüche, die niemanden interessieren 
0:42:39 Das Video eines Taxifahrers ändert alles 
0:56:05 Eine Theorie: „Ein Theaterstück“ 
1:04:34 Lutz Bachmann weiß Bescheid 
1:18:30 Fünf Regeln bei der Steuerung des Informationsflusses 
1:33:01 Verunsicherung und Angst bleiben abstrakt

1:31:16

Hochschulgesetze bilden die rechtliche Grundlage, wer, wo, was als Professor lehren darf. Ein Auswahlverfahren stellt sicher, dass nur die Besten diese Befähigung erhalten.

Was aber, wenn sich der Staat in die Lehr- und Forschungsinhalte an Hochschulen und Universitäten einmischt? Wenn er vorgibt, welche Gebiete erforscht werden sollen, welche tabu sind und mehr noch, welche Meinung oder Gesinnung ein Professor haben darf. Ist die Lehre, die Wissenschaft an sich, dann laut Grundgesetz noch so frei und geschützt, wie es gesetzlich einst festgeschrieben wurde? Bewegen wir uns auf eine Ideologisierung der Lehre und Wissenschaft zu?

Im Gespräch mit der Professorin Dr. Heike Egner geht Michael Meyen dem auf den Grund. Anhand ihrer eigenen Erfahrung und der von ihr gemeinsam mit Anke Uhlenwinkel entwickelten Studie „Entlassung und Degradierung von Professorinnen“ sieht man, welche Folgen eine verfehlte Hochschulpolitik, nicht erst seit der Bologna-Reform, haben kann.

Es folgt ein Gespräch unter Professoren, das aufdeckt, auf welches Bildungsniveau sich Deutschland in Zukunft hinbewegt.

Zeitmarken

0:00:00 Einleitung 
0:00:51 Der Werdegang zur Akademikerin und Professorin 
0:13:27 Ein Stipendium ohne Bewerbung 
0:18:13 Die Bologna-Reform 
0:23:14 Was ist gute Wissenschaft? 
0:35:31 Forscherin mit Überzeugung, aber ohne Ressourcen 
0:42:02 Die Studie „Entlassung und Degradierung von Professorinnen“ 
0:51:50 Freiheit von Forschung und Lehre 
1:01:13 Die akademische Entlassungswelle ab 2020 
1:12:02 Das Netzwerk „Wissenschaftsfreiheit“ 
1:19:29 Die ideale Wissenschaftsministerin? 
1:26:09 Ausblicke

2:16:38

Europa war Jahrhunderte ein Kontinent, auf dem sich die unterschiedlichsten Völker den Schädel einschlugen. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und mehr als 60 Millionen Toten kam man zu der Einsicht, dass die Europäischen Staaten es mal mit dem Konzept der Kooperation, anstatt der Konfrontation, versuchen sollten.

Diese Grundüberzeugung war der Beginn einer Staaten-Union, die wir heute Europäische Gemeinschaft nennen und die aktuell wieder dabei ist zu zerfallen.

Die Gründe hierfür sind mannigfaltig. Kern des Scheiterns ist dann aber eine korrupte Bürokratie mit Wohnsitz in Brüssel, die mit Demokratie kaum noch etwas am Hut hat.

Brüssel steht 2017 eher für das Mekka internationaler Lobbyisten. Intransparenz und Hinterzimmer-Politik sind hier daily business. Und natürlich geht es vor allem um Geld. Wahnsinnig viel Geld.

Das europäische Parlament ist eine Demokratie-Simulation. Es kann nicht einmal selber Gesetze vorschlagen oder den eigenen Präsidenten wählen. Spätestens mit dem Lissabon-Vertrag wurde das Königsrecht, die Herrschaft über die Schulden der Union, an eine private Gesellschaft mit Sitz in Luxemburg outgesourced. Noch Fragen?

KenFM seziert mit Andreas Wehr den Status quo der EU. Was ist die EU? Was hat die EU mit Europa und den europäischen Werten zu tun und muss man, wenn man von Europa spricht, und hier den Erhalt des Friedens als Basis versteht, nicht auch den europäischen Kontinent in seine Überlegungen miteinbeziehen? Stichwort: Russland!

Inhaltsübersicht:

00:22:32 Der Europäische Stabilitätsmechanismus (ESM): Definition, Bedeutung und Wirkung 

00:40:58 Europa als paneuropäische Idee: Ein friedlicher Weg unter deutscher Vorherrschaft? 

00:51:39 Das Interesse der USA an Deutschland und die Wirkweise der mächtigsten Kapitalgesellschaften in Europa 

1:04:29 Europas Weg zu einer Gemeinschaft für Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) 

1:18:49 Von der EWG über die EG zur EU: Ein langer Weg mit vielen Änderungsverträgen 

1:32:31 Der Wegfall der Gold-Dollar-Bindung und die Instabilität der Wechselkurse führen zur Idee einer gemeinsamen Währung 

1:44:26 Ent-Demokratisierung und Sozialabbau in Europa durch Auslagerung der Wirtschaft in die Peripherie 

2:00:33 Nationalstolz und Patriotismus: Gekaperte Begriffe die heute nur noch rechten Parteien Wählerstimmen bringen

1:34:52

Migration ist das Streitthema unserer Zeit. Eine Beteiligung am öffentlichen Diskurs, ohne dabei voreilig einem bestimmten Lager zugeordnet zu werden, ist nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Damit drehen sich Diskussionen jedoch oftmals im Kreis und enden bei gegenseitigen Abwertungen, die das Verständnis für die Gegenposition nur noch weiter vermindern.

Hannes Hofbauer hat einen anderen Weg gewählt, sich der Thematik anzunähern. In seinem neuen Buch „Kritik der Migration: Wer gewinnt und wer verliert“ beleuchtet er jene Zusammenhänge, die von den Dogmatikern jeglicher Couleur nur allzu gerne übersehen werden.

Beispiele gefällig? Da wären zum einen die sogenannten „Partnerschaftsabkommen“, angebliche „Win-win-Situationen“, die in Wahrheit für unsere exportorientierte Wirtschaft nichts anderes als Türöffner zu neuen Märkten sind. Zum anderen, ließe sich an dieser Stelle auch das allseits bekannte „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin aufführen. Dieses wird dem Bürger als christlich-humanitäre Geste verkauft, allerdings stets ohne dabei auf die nicht allzu christliche Kriegsbeteiligung Deutschlands in Syrien, Afghanistan oder Mali einzugehen. Es wird so getan, als gäbe es gerade in derlei Fragen keine Ursache-Wirkungsketten.

Migration einzig und allein unter humanitären Gesichtspunkten zu betrachten, ist folglich eine gefährliche Verkürzung komplexer Zusammenhänge. Denn gerade wenn es um Massenwanderungen geht, spielt interessengeleitetes Handeln immer eine wesentliche Rolle. Es geht auch um billige Arbeitskräfte, die dem Niedriglohnsektor zugeführt werden. Darüber muss gesprochen werden dürfen.


Inhaltsübersicht

0:03:20 Migration – ein Mangel am Ort 

0:08:09 „Wir schaffen das!“ – so nicht! 

0:13:29 Migration ist normal und gab es schon immer 

0:28:50 Formen der Migration 

0:42:13 Deserteure aus Syrien – Willkommenskultur gegen Assad 

0:49:16 Die Kosten 

1:00:54 „Kultur der Würde und der Ehre“ 

1:09:18 Vom Nationalstaat zur Macht der Ökonomie 

1:17:19 Lohngleichheit in der Europäischen Union 

1:24:57 Griechenland – ein Arbeitskräfte-Lieferant

1:34:42

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen zählt zu den mutigen Ärzten, die sich getraut haben, sich während der "Corona-Pandemie" öffentlich kritisch zu äußern. Dieser Mut bescherte ihm seit 2020 fünf Disziplinarverfahren, eine fristlose Kündigung und etliche Gerichtsverfahren. Als Verfechter der Evidenzbasierten Medizin kritisierte er jedoch auch schon vor der Corona-Zeit die praktizierte Standardmedizin und kämpfte gegen Interessenkonflikte und Lobbyismus.

Sein aktuelles Buch „Die Angst- und Lügenpandemie“ soll der heutigen Generation zur Aufklärung und den zukünftigen als Zeitzeugnis dienen.

„Im Gespräch“ mit Andreas Sönnichsen fragt der Medienwissenschaftler Prof. Michael Meyen nach der Entstehung der Buchidee und spricht mit ihm sowohl über die großen medizinischen Lügen und Skandale der Corona-Politik als auch über die schmerzhaften Erfahrungen des kritischen Arztes in der Pandemie-Zeit.

Inhaltsübersicht:

0:02:43 Warum schreibt ein Arzt ein Buch?

0:06:42 Die drei großen medizinischen Corona-Lügen

0:17:02 Die drei verschiedenen Phasen der Medien in der Pandemie

0:21:17 Was läuft falsch im Gesundheitswesen?

0:30:58 Hermeneutik und warum jemand kritisch wird oder nicht

0:36:45 Der Test-Wahnsinn

0:43:24 Bilanz der Corona-Jahre

0:53:34 Der kritische Andreas Sönnichsen und die Familie

0:58:55 Keine Evidenz für Masken

1:05:39 Ausstellung von Impfunfähigkeitsbescheinigungen

1:09:51 Ausweitung der Aufklärung und Parteiarbeit in der Partei „dieBasis“

1:19:20 Das Totschweigen der Dialogangebote

1:22:37 Zukunftsaussichten

1:32:00 Was bleibt von Andreas Sönnichsen?

1:23:31

Originallink: https://apolut.net/im-gespraech-basti... Bastian Barucker wurde 1983 in der DDR geboren und hat nach dem Abitur die Ausbildung zum Überlebenstrainer und Wildnispädagogen an der Überlebensschule Tirol erfolgreich durchlaufen. Er begleitet Leute dabei, sich in der Natur wieder zuhause zu fühlen und bietet Workshops und Weiterbildungen im Wald an, bei denen man Fertigkeiten wie Spurenlesen oder Vogelsprache kennenlernt und zeigt den Teilnehmern, wie man tagelang im Wald überleben kann. Bastian Barucker hat selbst ein komplettes Jahr in Wisconsin, USA, in einem kleinen Clan inmitten der Wildnis gelebt, lehrte an verschiedenen Hochschulen Deutschlands und ist Gründer der Wildnisschule “Waldkauz” und Vorstand des Naturkindergartens “Lassaner Winkel e.V.”. Seit 2018 begleitet er auch Menschen bei der inneren Spurensuche und Integration frühkindlicher Prägungen mit der Gefühls- und Körperarbeit, einer Therapieform nach Willi Maurer und Mareia Lange, die er zwischen 2011 und 2014 erlernt hat. Bastian Barucker betreibt seit 2020 den Blog “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit” und veröffentlicht dort eigene Gedanken, Videointerviews sowie Übersetzungen kritischer internationaler Literatur. Angelehnt an den Titel seines Blogs erschien in diesem Jahr sein erstes Buch “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit – Vom Leben in der Wildnis und der Reise zu sich selbst” im massel Verlag. Im Gespräch mit Michael Meyen beschreibt Bastian Barucker den Zustand unserer Welt, spricht über die Bedeutung von Beziehungsfähigkeit und sozialen Fertigkeiten, erläutert die Bedeutung von lebendiger Interaktion der Generationen und wie man indigenes Bewusstsein ins tägliche Leben und die Erziehung der Kinder integrieren kann. Inhaltsübersicht: 0:00:00 Beginn und Einleitung 0:00:47 Begrüßung und Vorstellung 0:03:17 Der ungesunde Zustand unserer Welt 0:05:28 Die Kompetenz der Anpassung 0:13:38 Beziehungsfähigkeit und soziale Fertigkeiten 0:24:09 Über die Weisheit der Alten 0:29:40 Das Leben in Clans bzw. in der Gemeinschaft 0:39:21 Zurück zum Ursprung des Lernens 0:48:27 Die Faszination des indigenen Lebens 0:56:04 Das große Gesetz des Friedens 1:08:02 Indigenes Bewusstsein in den Alltag integrieren 1:11:30 Neue Strukturen erschaffen und vorleben 1:16:05 Besinnung auf die grundlegenden Bedürfnisse 1:20:25 Was bleibt von Bastian Barucker?Originallink: https://apolut.net/im-gespraech-basti... Bastian Barucker wurde 1983 in der DDR geboren und hat nach dem Abitur die Ausbildung zum Überlebenstrainer und Wildnispädagogen an der Überlebensschule Tirol erfolgreich durchlaufen. Er begleitet Leute dabei, sich in der Natur wieder zuhause zu fühlen und bietet Workshops und Weiterbildungen im Wald an, bei denen man Fertigkeiten wie Spurenlesen oder Vogelsprache kennenlernt und zeigt den Teilnehmern, wie man tagelang im Wald überleben kann. Bastian Barucker hat selbst ein komplettes Jahr in Wisconsin, USA, in einem kleinen Clan inmitten der Wildnis gelebt, lehrte an verschiedenen Hochschulen Deutschlands und ist Gründer der Wildnisschule “Waldkauz” und Vorstand des Naturkindergartens “Lassaner Winkel e.V.”. Seit 2018 begleitet er auch Menschen bei der inneren Spurensuche und Integration frühkindlicher Prägungen mit der Gefühls- und Körperarbeit, einer Therapieform nach Willi Maurer und Mareia Lange, die er zwischen 2011 und 2014 erlernt hat. Bastian Barucker betreibt seit 2020 den Blog “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit” und veröffentlicht dort eigene Gedanken, Videointerviews sowie Übersetzungen kritischer internationaler Literatur. Angelehnt an den Titel seines Blogs erschien in diesem Jahr sein erstes Buch “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit – Vom Leben in der Wildnis und der Reise zu sich selbst” im massel Verlag. Im Gespräch mit Michael Meyen beschreibt Bastian Barucker den Zustand unserer Welt, spricht über die Bedeutung von Beziehungsfähigkeit und sozialen Fertigkeiten, erläutert die Bedeutung von lebendiger Interaktion der Generationen und wie man indigenes Bewusstsein ins tägliche Leben und die Erziehung der Kinder integrieren kann. Inhaltsübersicht: 0:00:00 Beginn und Einleitung 0:00:47 Begrüßung und Vorstellung 0:03:17 Der ungesunde Zustand unserer Welt 0:05:28 Die Kompetenz der Anpassung 0:13:38 Beziehungsfähigkeit und soziale Fertigkeiten 0:24:09 Über die Weisheit der Alten 0:29:40 Das Leben in Clans bzw. in der Gemeinschaft 0:39:21 Zurück zum Ursprung des Lernens 0:48:27 Die Faszination des indigenen Lebens 0:56:04 Das große Gesetz des Friedens 1:08:02 Indigenes Bewusstsein in den Alltag integrieren 1:11:30 Neue Strukturen erschaffen und vorleben 1:16:05 Besinnung auf die grundlegenden Bedürfnisse 1:20:25 Was bleibt von Bastian Barucker?Bastian Barucker wurde 1983 in der DDR geboren und hat nach dem Abitur die Ausbildung zum Überlebenstrainer und Wildnispädagogen an der Überlebensschule Tirol erfolgreich durchlaufen.

Er begleitet Leute dabei, sich in der Natur wieder zuhause zu fühlen und bietet Workshops und Weiterbildungen im Wald an, bei denen man Fertigkeiten wie Spurenlesen oder Vogelsprache kennenlernt und zeigt den Teilnehmern, wie man tagelang im Wald überleben kann.

Bastian Barucker hat selbst ein komplettes Jahr in Wisconsin, USA, in einem kleinen Clan inmitten der Wildnis gelebt, lehrte an verschiedenen Hochschulen Deutschlands und ist Gründer der Wildnisschule “Waldkauz” und Vorstand des Naturkindergartens “Lassaner Winkel e.V.”.

Seit 2018 begleitet er auch Menschen bei der inneren Spurensuche und Integration frühkindlicher Prägungen mit der Gefühls- und Körperarbeit, einer Therapieform nach Willi Maurer und Mareia Lange, die er zwischen 2011 und 2014 erlernt hat.

Bastian Barucker betreibt seit 2020 den Blog “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit” und veröffentlicht dort eigene Gedanken, Videointerviews sowie Übersetzungen kritischer internationaler Literatur.

Angelehnt an den Titel seines Blogs erschien in diesem Jahr sein erstes Buch “Auf Spurensuche nach Natürlichkeit – Vom Leben in der Wildnis und der Reise zu sich selbst” im massel Verlag.

Im Gespräch mit Michael Meyen beschreibt Bastian Barucker den Zustand unserer Welt, spricht über die Bedeutung von Beziehungsfähigkeit und sozialen Fertigkeiten, erläutert die Bedeutung von lebendiger Interaktion der Generationen und wie man indigenes Bewusstsein ins tägliche Leben und die Erziehung der Kinder integrieren kann.

Originallink: https://apolut.net/im-gespraech-bastian-barucker/

Inhaltsübersicht:

0:00:00 Beginn und Einleitung

0:00:47 Begrüßung und Vorstellung

0:03:17 Der ungesunde Zustand unserer Welt

0:05:28 Die Kompetenz der Anpassung

0:13:38 Beziehungsfähigkeit und soziale Fertigkeiten

0:24:09 Über die Weisheit der Alten

0:29:40 Das Leben in Clans bzw. in der Gemeinschaft

0:39:21 Zurück zum Ursprung des Lernens

0:48:27 Die Faszination des indigenen Lebens

0:56:04 Das große Gesetz des Friedens

1:08:02 Indigenes Bewusstsein in den Alltag integrieren

1:11:30 Neue Strukturen erschaffen und vorleben

1:16:05 Besinnung auf die grundlegenden Bedürfnisse

1:20:25 Was bleibt von Bastian Barucker?

38:54

Das Leben der Menschen in der sogenannten zivilisierten Welt hat sich seit etwa 25 Jahren grundlegend gewandelt. Die meisten kommunizieren über E-Mail, WhatsApp, sind in sozialen Medien aktiv, stellen der Öffentlichkeit ihre privatesten Daten zur Verfügung, machen sich damit selbst gläsern und halten das für normal, sie bezahlen mit PayPal und kaufen bei Amazon und ebay ein.

Viele können ohne Handy gar nicht mehr leben. Zudem gehen sie bereitwillig das Risiko ein, mit einem Laternenpfahl zu kollidieren.

Über die digitale Revolution, welche Auswirkungen sie auf die Menschen hat und welche Möglichkeiten es gibt, der digitalen Geiselnahme zu entkommen, spricht Ullrich Mies mit Nicolas Riedl vom Manova-Magazin.