Der aus Peru stammende Autor und Kunstkurator Alfredo Villar setzt sich sowohl in den von ihm kuratierten Ausstellungen als auch in seinen Büchern immer wieder mit Kunst aus dem Amazonas auseinander. Sein Graphic Novel «Der leuchtende Pfas» (Rupay), das in Zusammenarbeit mit Jesús Cossio und Luis Rossell entstand, entwickelte sich aus einem Forschungsprojekt zur politischen Gewalt im Peru der 1980er Jahre und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Zuletzt erschien sein Debütroman «Papá huayco» (Fondo de cultura economica, 2024). bahoe books (31.07.2026)

1. Auflage 15.08.2018 , Deutsch

Am 17. Mai 1980 verbrannte der Sendero Luminoso, der Leuchtende Pfad, in einer seiner ersten Aktionen die Wahlurnen in der peruanischen Region Ayacucho. Damit begann eine Phase des bewaffneten Kampfes, mit dem Ziel, in einem weiteren Land Südamerikas die Flamme der Revolution zu entfachen. In den folgenden Jahren der brutalen Auseinandersetzungen entlang verschiedener Konfliktlinien wurden etwa 69.000 Menschen entführt, gefoltert und ermordet. Bis heute erkannten weder der Staat noch die Kirche ihre Verantwortung für eine Spirale der Gewalt an, die durch Ungleichheit, Willkür und Ungerechtigkeit in Gang gesetzt wurde. 

ISBN 978-3-903022-68-3 1. Auflage 15.08.2018 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)