Nation of Strangers
Unsere Heimat sind wir

Ein Thema, das uns alle angeht, ein Buch, das Hoffnung macht:

Ece Temelkuran schreibt so schonungslos wie persönlich über Exil und die Notwendigkeit, eine neue Heimat zu finden. Dabei richtet sie sich an uns alle, die wir uns in einer immer monströseren Welt entfremdet fühlen, und zeigt dabei, wie wir im Miteinander Trost finden und Kraft schöpfen können.

ISBN 978-3-498-00739-3 2. Auflage 27.01.2026 25,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

«Ich komme nicht wieder heim.» Mit diesem Satz, in einem kurzen Telefonat an ihre Mutter gerichtet, beginnt für Ece Temelkuran ihre unfreiwillige Existenz als Weltbürgerin. Nach dem Putsch 2016 verlässt die erfolgreiche türkische Journalistin und Schriftstellerin das Land, um ihrer Verhaftung zu entgehen. Sie wird Teil der «Nation von Fremden», Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten oder sich in ihrem Land, auch mitten in Europa, aufgrund der politischen Entwicklungen nicht mehr zu Hause fühlen, die im Exil leben, geflüchtet sind. 

Gegen das Alleinsein, das Heimweh und das Gefühl der Orientierungslosigkeit sucht sie andere Heimatlose auf. Am Ende steht die Hoffnung, anzukommen, eine neue Heimat zu finden - ob in einem neuen Land, im Dialog mit anderen oder in sich selbst.

«Ece Temelkurans Briefe an uns alle haben eine ungeheure Wucht; ich kenne niemanden, der Politik und Poesie, Menschenliebe und Ratio so überzeugend verschmilzt.» Eva Menasse 

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Pressestimmen

Ein Appell für Solidarität und Menschlichkeit. Stefan Berkholz SWR Kultur aktuell 05.05.2026

Temelkuran hat eine Art metaphysischen Vokativ der Ausgesetzten geschrieben, eine Anrufung, die das Leiden durchschreitet, aber auch eine Vision mitgehen lässt, die in der Ausrichtung auf eine supranationale Menschlichkeit besteht. Temelkurans Unmittelbarkeit ergreift sofort Herz und Kopf. Marica Bodrožic 04.04.2026

Ece Temelkuran gehört zu den elegantesten politischen Denkerinnen unserer Zeit. Birgit Schmitz Rolling Stone 27.02.2026

Über die Suche nach Geborgenheit in einer ruhelosen Zeit. zdf.de aspekte 25.02.2026

Wer dieses Buch liest, fühlt sich sogleich weniger allein. Und das ist in einem Moment, in dem wir alle starr vor Sorge einer Zukunft der Abschiede entgegenblicken, doch erstaunlich hilfreich. Daniel Kehlmann Die Zeit 12.02.2026

Ece Temelkuran erlaubt sich keine Larmoyanz. Ihre Waffe ist die Klarheit, so blitzt in der literarischen Verpackung immer wieder eine stringente politische Analyse auf. Sieglinde Geisel Frankfurter Allgemeine Zeitung 07.02.2026

Verlorenheit in einem fremden Land bringt Ece Temelkuran tiefenscharf auf den Punkt. Eine mitunter höchst poetische Reflektion über die Abwesenheit von und die unbändige Sehnsucht nach Heimat. Dirk Fuhrig WDR "Westart Lesen" 02.02.2026

Ece Temelkurans Gedanken zu einer Nation der Fremden sind ein Aufruf zum Zusammenhalt, ein zutiefst persönlicher, aber auch politischer Blick auf eine Welt, in der es etwas Gutes ist, sich fremd zu fühlen. ARD "Titel, Thesen, Temperamente" 01.02.2026

Ece Temelkuran erzählt nicht nostalgisch über das Weggehen, sondern sehr unmittelbar und persönlich über das Ankommen - nicht an einem bestimmten Ort. Ece Temelkuran sucht nach einem neuen, gemeinsamen Fundament: Heimat für alle. RBB Fernsehen 31.01.2026

Über die Suche nach Geborgenheit in einer ruhelosen Zeit. Die Zeit 30.01.2026

"Nation of Strangers" ist unbedingt lesenwert. Ece Temelkuran öffnet jedem die Augen, der denkt: Exil, Heimatverlust, politischer Umbruch habe nichts mit einem selbst zu tun. Und zum anderen erzählt dieses persönliche Buch auf poetische, sprachlich feine und klug gebaute Weise vom Verlust und der Suche nach Heimat. Nadine Kreuzahler RBB, radio 3 28.01.2026

Eine sehr kluge Reflexion über die politischen Zeiten, in denen wir leben, und ein ehrlicher Blick auf die Exilerfahrung. Nils Schniederjann Deutschlandfunk Kultur "Studio 9" 26.01.2026

«Eine Meditation über Heimatlosigkeit von einer Autorin, die sie von innen und außen kennt. Ece Temelkuran überzeugt mit eleganter Prosa und schwarzem Humor, aber vor allem ihre ethische Leidenschaft ist ansteckend.» Susan Neiman 01.01.2026

«Kaum zu glauben, dass etwas, das so süchtig macht wie diese Lektüre, zugleich kostbare Medizin ist. Ece Temelkuran zeigt, dass Heimatlosigkeit niemanden verschonen wird. Und genau das bildet eine neue Grundlage dessen, was wir nie verlieren dürfen: unserer geteilten Menschlichkeit.» Eva von Redecker

Autoreninfos

Ece Temelkuran, geboren 1973 in Izmir, ist Juristin, Schriftstellerin und Journalistin. Aufgrund ihrer oppositionellen Haltung und Kritik an der Regierungspartei verlor sie ihre Stelle bei einer der großen türkischen Tageszeitungen. Ihr Roman Was nützt mir die Revolution, wenn ich nicht tanzen kann wurde in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt. Bei Hoffmann und Campe erschienen zuletzt die Sachbücher Wenn dein Land nicht mehr dein Land ist oder Sieben Schritte in die Diktatur (2019), Euphorie und Wehmut. Die Türkei auf der Suche nach sich selbst (2015) und der Roman Stumme Schwäne (2017). Hoffmann & Campe (21.07.2026)

Wikipedia (DE): Ece Temelkuran

Autoren

Erstellt: 22.07.2026 - 07:54  |  Geändert: 22.07.2026 - 08:16