Von Monroe zu Trump
Eine kurze Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika

»This is our hemisphere« – mit diesen Worten beschreibt Donald Trump den Anspruch der USA auf ihre Vormachtsstellung in Nord- und Südamerika. Mit der Intervention in Venezuela im Januar 2026 schreiben die Vereinigten Staaten in Lateinamerika ein langes Kapitel der Beeinflussung, Einmischung und der Durchsetzung von Interessen mittels militärischer Gewalt fort.

ISBN 978-3-534-61210-9 1. Auflage 13.07.2026 18,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

 Stefan Rinke erzählt in großen Linien, wie sich das Verhältnis der beiden Amerikas in den letzten Jahrhunderten entwickelt hat, welche Formen des Interventionismus der USA sich beobachten lassen und welche Folgen diese Politik in Lateinamerika, aber auch in den USA und in Europa hatte und hat.

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Wer Trumps Außenpolitik verstehen will, muss bei Monroe anfangen. Dieses Buch zeigt, warum die Konflikte zwischen den USA und Lateinamerika keine Randnotiz der Weltpolitik sind, sondern ein Schlüssel zum Verständnis unserer Gegenwart.

Seit der Monroe-Doktrin von 1823 beanspruchen die Vereinigten Staaten eine Sonderrolle in der westlichen Hemisphäre. Was einst als Schutz vor europäischer Einmischung begann, wurde zum Machtinstrument: militärische Interventionen, Kanonenbootpolitik, verdeckte Operationen, Wirtschaftsdruck, Sanktionen, Drogenkrieg, Migrationspolitik - und heute neue geopolitische Rivalitäten mit China. Von Mexiko, Kuba und Panama über Guatemala, Nicaragua und Venezuela bis zur Trump-Ära erzählt Stefan Rinke die Geschichte einer Beziehung, die von Nähe und Abhängigkeit, Bewunderung und Widerstand, Kooperation und Dominanz geprägt ist.

Der renommierte Lateinamerika-Historiker legt eine kurze, packende und hochaktuelle Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika vor. Er zeigt, wie sich die Begründungen wandelten - von "Ordnung" und "Zivilisation" über Antikommunismus bis zu Demokratie, Menschenrechten, Terrorabwehr und Grenzsicherung. Der Grundanspruch aber blieb erstaunlich stabil: Washington definiert, was in seinem "Hinterhof" als Gefahr gilt.

Dieses Buch erklärt:
wie die Monroe-Doktrin bis heute nachwirktwarum Lateinamerika nicht nur Opfer, sondern immer auch Akteur warwie Interventionen militärisch, wirtschaftlich, diplomatisch und kulturell funktionierenweshalb Trump alte Muster nicht bricht, sondern zuspitztwarum US-Politik in Lateinamerika unsere Gegenwart unmittelbar betrifft

Ein unverzichtbares Sachbuch für alle, die Machtmechanismen internationaler Politik besser durchschauen wollen. Rinkes klare Analyse macht sichtbar, wie historische Eingriffe bis heute Misstrauen, Widerstand und neue Konflikte prägen und liefert damit Orientierung in einer Welt, in der Amerikas "Hinterhof" wieder zum Brennpunkt globaler Machtpolitik wird.

Autoreninfos

Stefan Rinke (* 31. Dezember 1965 in Helmstedt) ist ein deutscher Historiker. Seit 2005 ist er Professor für Geschichte Lateinamerikas am Lateinamerika-Institut und am Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin.

Wikipedia (DE): https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Rinke

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Erstellt: 16.07.2026 - 17:13  |  Geändert: 16.07.2026 - 20:38

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