Mit einem Essay von Hans-Eckardt Wenzel

Auf der Suche
oder Wie ich das Theater OST eröffnete

Kathrin Schülein, aufgewachsen in der DDR, entdeckt schon früh ihre Liebe zum Tanz. Sie erfährt eine hervorragende Förderung ihrer Tanzleidenschaft und erhält eine kostenlose Ausbildung bei der jüdischen Tänzerin und Tanzpädagogin Gret Palucca in Dresden. Mit dem Ende der DDR beginnt ihre »Odyssee«. Sie erlebt den Niedergang der Gesellschaft, in der sie aufgewachsen ist. Kunst und Kultur werden zur Ware. Wie kann man sich in dem neuen, fremden System eine Zukunft aufbauen oder einfach nur überleben?

ISBN 978-3-86557-525-8 15.09.2023 20,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

In ihrem Buch schildert Kathrin Schülein auf unterhaltsame und auch humorvolle Weise den hindernisreichen Weg von der ehemaligen Berufstänzerin hin zu der heutigen Leiterin des Theaters Ost in Berlin-Adlershof. Sie kann nicht akzeptieren, dass die gesellschaftliche Wertschätzung von Kunst und Kultur immer weiter abnimmt. Unbeirrbar kämpft sie dafür, dass Kultur als Lebensmittel wahrgenommen und als Rechtsanspruch für alle im Grundgsetz verankert wird.

Der Liedpoet, Autor, Sänger, Komponist, Regisseur und Kulturwissenschaftler Hans-Eckardt Wenzel beschreibt in seinem essayistischen Nachwort »Das erneuerte Ende der Kunst«. Auf eindrucksvolle Weise analysiert er den aktuellen kulturpolitischen Kampf. Klar wird: Das geht uns alle an!

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Inhaltsverzeichnis

Theater OST

Autoreninfos

Kathrin Schülein (Jahrgang 1965) ist künstlerische Leiterin, Choreografin und Regisseurin des Theater OST in Berlin-Adlershof. Sie absolvierte ihre Ausbildung an der Palucca‑Schule Dresden im Bereich Ballett und Tanz und war in dieser Funktion mehrere Jahre als Tänzerin an diversen Theatern tätig. 2006 gründete sie die Ballett-Compagnie „art changé“. Parallel dazu besuchte sie als Dauergasthörerin Lehrveranstaltungen an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in den Bereichen Regiemethodik und angewandte Dramaturgie. Seit 2015 leitet sie das Theater OST, das in einem ehemaligen Fernsehstudio der DDR untergebracht ist, und dort setzt sie sich für ein integratives Kulturverständnis ein.

1. Auflage 15.01.2026 , Deutsch

Das Theater Ost spielt in Berlin-Adlershof auf dem einstigen Gelände des DDR-Fernsehens, genauer: in jenem Gebäude, das 1952 für das Fernsehtheater errichtet worden war. Das Haus steht unter Denkmalschutz und ist stark sanierungsbedürftig. Allerdings kam der »Investor« aus dem Westteil Berlins seiner Verpflichtung nicht nach und trat die Flucht nach vorn an: Er kündigte dem 36-köpfigen Theater-Ensemble den Mietvertrag. In einer beispiellosen Solidaritätsaktion protestierten am 1. November 2025 hunderte Kulturschaffende, Politiker und Theaterbesucher gegen die Willkür, tausende Zuschauer verfolgten live die Konferenz im Internet. In dem vorliegenden Band sind alle Reden enthalten, die dort gehalten wurden.

ISBN 978-3-89793-408-5 1. Auflage 15.01.2026 10,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Erstellt: 26.01.2026 - 12:14  |  Geändert: 26.01.2026 - 13:29