Weil es sagbar ist. Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit - Essays. Von Carolin Emcke

Weil es sagbar ist. Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit - Essays. Von Carolin EmckeWie lässt sich von Krieg und Gewalt erzählen? Warum lässt Gewalt die Betroffenen oft verstummen? Was bedeutet das für uns, die Verschonten?

ISBN 978-3-596-19685-2     10,99 €  Portofrei      Bestellen

Taschenbuchausgabe 2015

Carolin Emcke bereist seit Jahren von Krieg und Gewalt versehrte Länder. Immer wieder wird sie gebeten, die schrecklichen Erlebnisse der Menschen aufzuschreiben. Gibt es dabei Grenzen des Verstehens? Schwellen des Sagbaren? Welche Bedingungen muss eine Gesellschaft schaffen, damit die Opfer von Gewalt über das Erlittene sprechen können? Diesen Fragen stellt sich Carolin Emcke mit ihren Essays in der Überzeugung, dass es nicht nur möglich, sondern nötig ist, vom Leid anderer zu erzählen -- für die Opfer von Gewalt ebenso wie für die Gemeinschaft, in der wir leben wollen. Sie argumentiert gegen das Unbeschreibliche und für das Ethos der Empathie und des Erzählens.

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Interview mit der Autorin

Carolin Emcke im Interview „Erzählen, trotz allem!“ von Christiane Peitz Publizistin Carolin Emcke. Foto: dpaBild vergrößernPublizistin Carolin Emcke. - Foto: dpa Die Publizistin Carolin Emcke spricht im Interview über das Schweigen der Opfer, die Sprache der Gewalt und die Kunst der Toleranz. Ihren neuen Essayband "Weil es sagbar ist" stellt die Philosophin und Kriegsreporterin nächste Woche in Berlin vor.-> Tagesspiegel 28.11.2013

 

 

 

 

Erstellt: 28.10.2013 - 16:40  |  Geändert: 02.12.2020 - 18:03

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