Es wird still und einsam um uns herum, der Mensch vernichtet seine eigenen Lebensgrundlagen: Die Insektenbestände brechen um über 80 Prozent ein, Tausende Quadratkilometer Ackerrandstreifen und andere Lebensräume wurden in den letzten Jahren vernichtet, Meerestiere sind plastikverseucht - die Vielfalt des Lebens ist massiv bedroht. Claus-Peter Hutter, Präsident von NatureLife-International und Leiter der Akademie für Natur- und Umweltschutz des Landes Baden-Württemberg, und Volker Angres, Leiter der ZDF-Umweltredaktion, zeigen die Gründe für das Artensterben auf, nennen Verursacher und Verantwortliche - insbesondere die industrialisierte Landwirtschaft mit ihrem maßlosen Einsatz von Pestiziden und den endlosen Monokulturen. Und sie machen mehr als deutlich, was endlich getan werden muss. Wie genau das aussehen kann und welche Beispiele es für die Rettung der biologischen Vielfalt gibt, sät ein Körnchen Hoffnung angesichts einer apokalyptischen Entwicklung.
Volker Angres (Jahrgang 1956) ist ein deutscher Journalist, der über mehrere Jahrzehnte für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten im Bereich Umwelt- und Wirtschaftsjournalismus tätig war. Nach einer Banklehre studierte er Publizistik, Politikwissenschaft und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und arbeitete anschließend als Redakteur und Moderator bei ARD-Formaten. 1990 wechselte er zum ZDF, wo er die Umweltredaktion leitete und unter anderem für die Sendungen „ZDF.umwelt“ und „planet e.“ verantwortlich war, die er teilweise auch moderierte. Ab 2012 war er Mitglied im Verwaltungsrat der Stiftung Warentest. Er veröffentlichte mehrere Sachbücher, darunter „Bananen für Brüssel“ (1999) und „So wird das nichts!“ (2024), und ging 2022 in den Ruhestand.
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