Literarische Aktion (Medienpräsenz)

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Der Ausflug der toten Mädchen ist eine um 1944 entstandene und 1946 in New York erschienene Erzählung von Anna Seghers mit autobiographischen Bezügen. Sie handelt von den Erinnerungen der im mexikanischen Exil lebenden Erzählerin „Netty“ an einen Schulausflug vor dem Ersten Weltkrieg und an die Schicksale der Mädchen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Dadurch entsteht ein breites Bild der Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Erzählung wird hier für den Rundfunk der DDR im Jahre 1965 von der Autorin selbst gelesen.

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Wikipedia (DE): Die Mutter

Die Mutter

von Bertolt Brecht

nach dem Roman von Maxim Gorki / Musik: Hanns Eisler
In der Inszenierung der Schaubühne am Halleschen Ufer, Berlin
Regie: Wolfgang Schwiedrzik / Frank-Patrick Steckel / Peter Stein

1970 kam ein neues Ensemble von Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen um den Regisseur Peter Stein an die Schaubühne am Halleschen Ufer. Als künstlerische Konsequenz der Politisierung der 68’er-Bewegung wurde die Mitbestimmung praktiziert. Bertolt Brechts »Die Mutter« nach dem Roman von Maxim Gorki wurde für die erste Inszenierung ausgewählt. Das Lehrstück erzählt die Geschichte von Pelagea Wlassowa, einer einfachen Arbeiterin und Mutter, die sich zunehmend politisiert und zur entschiedenen Kommunistin an der Seite ihres revolutionären Sohnes wird. Für die Titelrolle holte das Ensemble die Schauspielerin Therese Giehse, die als jüdische, linke Künstlerin vor den Nazis ins Exil floh und nach dem Krieg an Brechts Berliner Ensemble spielte.

Bühnenbild: Klaus Weiffenbach
Kostüme: Joachim Herzog, Susanne Raschig

Mit: Sabine Andreas, Monika Bleibtreu, Edith Clever, Therese Giehse, Jutta Lampe, Rita Leska, Hans Joachim Diehl, Bruno Ganz, Heinrich Giskes, Rüdiger Hacker, Rüdiger Kirschstein, Michael König, Klaus-Harald Kuhlmann, Günter Lampe, Dieter Laser, Otto Mächtlinger, Willem Menne, Christof Nel, Tilo Prückner, Otto Sander, Roland Teubner, Wolfgang Wermelskirch
Duration: ca. 0 minutes

Premiere war am 8.10.1970 in der Schaubühne am Halleschen Ufer
 

8:17:25

Das Interesse an Marx steigt und fällt in umgekehrtem Verhältnis zur Lage der kapitalistischen Wirtschaft. In wirtschaftlichen Krisenzeiten findet die Theorie von Marx mehr Beachtung. Abgesehen von diesem konjunkturellen Interesse gelten die drei Bände des "KAPITAL" von Karl Marx zu Recht als das einflussreichste Buch der Moderne.

Doch wie viele Leute haben die 2200 Originalseiten aller drei Bände ganz gelesen? Für gründliches Lesen braucht man dafür rund 150 Stunden oder einen vollen Arbeitsmonat. Und wie viele von denen, die das "KAPITAL" ganz gelesen haben, haben es ganz verstanden?

Um in kürzerer Zeit mehr Menschen mit der Marx’schen Analyse des Kapitalismus vertraut zu machen, habe ich eine Kurzfassung aller drei Kapital-Bände mit rund 450 Seiten erstellt, die auf die Vertiefung von Einzelfragen verzichtet, aber den vollständigen Gedankengang von Marx' Hauptwerk im Zusammenhang und in seinen eigenen Worten bietet.

Zum Text:

Wo es dem Verständnis dient, habe ich veraltete Fremdwörter, alte Maßeinheiten und teilweise auch Zahlenbeispiele modernisiert. Diese Textteile und einige kurze Überleitungen, die nicht wörtlich von Marx stammen, stehen grundsätzlich in kursiver Schrift.

Auslassungen im laufenden Text sind durch drei Punkte  ...  kenntlich gemacht.

Hervorhebungen von Marx sind normal fett gedruckt.

Jeder einzelne Textabschnitt enthält die Seitenangabe der Marx-Engels-Werke, Bände 23 - 25, so dass ein Zitieren meiner Kapital-Kurzfassung oder ein vertieftes Studium in den Originalbänden jederzeit möglich ist.

Rückfragen zum Text werde ich möglichst rasch beantworten. Kritik und Anregungen sind jederzeit willkommen.

Wal Buchenberg, 22.12. 2000

Die in den frühen vierziger Jahren geschriebenen Dialoge der Flüchtlingsgespräche handeln vom Alltag der aus Deutschland Vertriebenen, vertreten durch den Intellektuellen Ziffel und den Arbeiter Kalle, die sich im Restaurant des Hauptbahnhofs von Helsinki über die internationale Lage (deutsche Truppen haben Dänemark und Norwegen besetzt und rücken in Frankreich vor) und die eigene Situation unterhalten: »Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen.«

Eine Produktion des Rundfunks der DDR aus dem Jahre 1970.