Antifaschistische Aktion. Band 1
Geschichte einer linksradikalen Bewegung

Heute sind die Doppelfahnen der "Antifaschistischen Aktion" das am häufigsten genutzte Symbol der linken Szene. Auch unter "Antifa" kann sich wohl jede/r etwas vorstellen. Schwarzer Block gleich Antifa; so vermitteln es zumindest die Medien in falscher Verkürzung.

ISBN 978-3-89771-180-8 4. Auflage 2023 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Denn die Geschichte dieser Bewegung reicht weit zurück und ist keineswegs auf Militanz zu reduzieren. Antifaschismus wurde in Deutschland Anfang der 1920er Jahre als polemischer Kampfbegriff durch die KPD eingeführt. Verstanden wurde darunter Antikapitalismus. Erst Anfang der 1930er Jahre rückte der Kampf gegen die Nationalsozialisten mehr und mehr in den Fokus. Mit der Gründung der Antifaschistischen Aktion 1932 erfuhr diese Entwicklung ihren Höhepunkt.

In der BRD griffen kommunistische Gruppen in den 1970er Jahren das Emblem wieder auf. Später, von Autonomen übernommen und neu gestaltet, wurde es zum Zeichen der heutigen Antifa. Undogmatisch, radikal und systemkritisch ist Antifaschismus also von jeher viel mehr als nur ein Kampf gegen Nazis.

Dieses Buch liefert den ersten, umfassenden Überblick über die Entwicklung der Antifa. Ein Grundsatzwerk für AktivistInnen und all diejenigen die erfahren wollen, in welcher Tradition Antifaschismus in Deutschland steht.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

"Wir impfen euch" als tätiger Antifaschismus? Antifa "Antifa" ist ein Feindbild - nicht nur für Rechte. Die linke Bewegung mit langer Geschichte müsste allerdings tatsächlich ihre Theorie und Praxis diskutieren. Gerhard Hanloser → der Freitag 12.04.2021

Weitere Pressestimmen

»Ein absolut wichtiges Buch, welches Antifaschistische Bewegungen und Aktionen (auch die von Frauengruppen bzw. Fantifas) zu allen Zeiten thematisiert und gleichzeitig immer die Gründe für ein Notwendigwerden von Antifaschistischen Handlungen nachzeichnet. […] Wertvolles Buch. Lesen!« – TRUST, Okt/Nov 2016 

»Das Buch beginnt mit dem Ersten Weltkrieg und dem revolutionären Umbruch an seinem Ende. Die Etablierung des italienischen Faschismus wird ebenso beschrieben wie die Entwicklung in der Weimarer Republik und das Erstarken des Nationalsozialismus. (…) Die Zeit im Dritten Reich und der Widerstand wird ebenso behandelt wie die Wiederkehr alter und neuer Nazis in der jungen Bunderepublik. (…) Angesichts des immer stärker werdenden Rechtsruck eine dringend notwendige Lektüre, gerade weil schon in der Weimarer Republik klar wurde, dass man Nazis nicht kleinkriegt, indem man sie kleinredet, versucht sie wegzuregieren oder gar in die Regierung einbezieht. Das Buch endet in der Gegenwart und mit der Aufforderung, sich in den politischen Prozess einzubringen.« −Triebi Instabil, Ox Fanzine #183, 28. November 2025

Quelle der Pressestimmen: Unrast Verlag

Autoreninfos

Bernd Langer, seit 1978 antifaschistisch engagiert, gehörte zu den Aktivisten der ersten autonomen Antifa-Strukturen. Außerdem entwickelte er die kulturpolitische Initiative "Kunst und Kampf" (KuK). In den 1990er Jahren war Langer maßgebliches Mitglied der Autonomen Antifa (M) und am Aufbau der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation) beteiligt. Als Autor diverser Bücher und Vortragsreisender setzt er sich seit Jahren mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinander.

Wikipedia (DE): Bernd_Langer

1. Auflage 18.01.2024 , Deutsch

Fortsetzung des Klassikers über die Antifa 

Einleitend mit den Auseinandersetzungen um die Mohammed-Karikaturen im Jahr 2005 setzt der Band im Jahr 2010 ein. Befeuert durch PEGIDA und AfD löste die sogenannte 'Flüchtlingskrise' eine neue rechtsradikale Welle aus. Während es in einem zähen Ringen gelang, die bundesweiten Straßenproteste einzudämmen, etablierte sich mit der AfD eine relevante parlamentarische Vertretung rechts von der CDU/CSU - ein in der BRD bislang nicht gekannter Vorgang. 

ISBN 978-3-89771-363-5 1. Auflage 18.01.2024 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover) Neuausgabe
Autoren
Verlag

Erstellt: 10.10.2014 - 14:55  |  Geändert: 02.04.2026 - 10:17