07.09.2026

Medien mobilisieren für den Krieg mit Renate Dillmann - 99 ZU EINS

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Quelle
Medienpräsenz
Videokanal

Kriegspropaganda. Wie die nationalen Medien für den Krieg mobilisieren – und warum sie dabei Gehör finden Die deutschen Leitmedien tun ihr Bestes, um die Gesellschaft auf Krieg zu trimmen. Sie berichten parteilich über die bereits laufenden Kriege, konstruieren Feindbilder und stellen Deutschland als „bedrohte Nation“ dar. Das ist ein heftiger Anschlag auf den Verstand! Gleichzeitig bietet der Staat einiges an Repression auf, um abweichende Meinungen zu verhindern. Warum tragen Journalisten, die auf ihre Pressefreiheit stolz sind, all das – Aufrüstung, innere Mobilmachung und die Sanktionierung von Kollegen – vorbehaltlos mit? Und warum wird die Kriegshetze nicht entrüstet zurückgewiesen – von einer Gesellschaft, die angeblich aus Krieg und Faschismus „gelernt“ haben will?

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
59min 5s
Videoautoren

Erstellt: 08.09.2026 - 07:19  |  Geändert: 08.09.2026 - 08:04

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Renate Dillmann (Jahrgang 1954) ist eine deutsche Journalistin, Dozentin und Sachbuchautorin. Sie studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und promovierte 1988 an der FernUniversität Hagen mit einer Arbeit zur Staatstheorie. Nach Tätigkeiten als Lehrerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte arbeitet sie seit vielen Jahren als freie Journalistin. Ihre Beiträge erscheinen unter anderem in „nd“, „junge Welt“ und „Telepolis“. Thematisch befasst sie sich mit Medien, Gesellschaft und internationalen Entwicklungen. 

Wikipedia (DE):   Renate Dillmann  |  Podcast: ›Der Real Existierende Wahnsinn‹ bei 99 ZU EINS.  |   Website: http://www.renatedillmann.de/

'Mission', 'Operation', 'Intervention' oder 'Krieg'? 'Freiheitskämpfer' oder 'Terrorist'? 'Regierung' oder 'Regime'? 'Aggression' oder 'Verteidigung'? Hält die Trennung von Information und Meinung, gehandelt als hohe Schule des Journalismus, einer ernsthaften Prüfung stand? Renate Dillmann beleuchtet das Selbstbild deutscher Leitmedien - sachliche Information und Kontrolle der Macht - und ihre tatsächlichen Leistungen als 'Vierte Gewalt'.