'Mission', 'Operation', 'Intervention' oder 'Krieg'? 'Freiheitskämpfer' oder 'Terrorist'? 'Regierung' oder 'Regime'? 'Aggression' oder 'Verteidigung'? Hält die Trennung von Information und Meinung, gehandelt als hohe Schule des Journalismus, einer ernsthaften Prüfung stand? Renate Dillmann beleuchtet das Selbstbild deutscher Leitmedien - sachliche Information und Kontrolle der Macht - und ihre tatsächlichen Leistungen als 'Vierte Gewalt'.
Medien mobilisieren für den Krieg mit Renate Dillmann - 99 ZU EINS
auf YouTube (07.09.2026) 59:05
Kriegspropaganda. Wie die nationalen Medien für den Krieg mobilisieren – und warum sie dabei Gehör finden Die deutschen Leitmedien tun ihr Bestes, um die Gesellschaft auf Krieg zu trimmen. Sie berichten parteilich über die bereits laufenden Kriege, konstruieren Feindbilder und stellen Deutschland als „bedrohte Nation“ dar. Das ist ein heftiger Anschlag auf den Verstand! Gleichzeitig bietet der Staat einiges an Repression auf, um abweichende Meinungen zu verhindern. Warum tragen Journalisten, die auf ihre Pressefreiheit stolz sind, all das – Aufrüstung, innere Mobilmachung und die Sanktionierung von Kollegen – vorbehaltlos mit? Und warum wird die Kriegshetze nicht entrüstet zurückgewiesen – von einer Gesellschaft, die angeblich aus Krieg und Faschismus „gelernt“ haben will?








