Gebrauchsanweisung fürs Scheitern. Von Heinrich Steinfest

Das Scheitern beginnt früh, darin besteht seine Macht. Natürlich, wir lernen, uns gegen die beständige Kraft der Misserfolge zu stemmen. Der eingebildeten wie der tatsächlichen. Weshalb wir auch ein solches Theater um Triumphe, Goldmedaillen oder Intelligenzquotienten machen. Es ist unser Weg, gegen all die Beschränkungen, die uns Gott oder die Natur auferlegt haben, anzukämpfen. Zugleich studieren wir begeistert das vertraute und fremde Unglück, die Fehlschläge und Blamagen. Heinrich Steinfest beschäftigt sich mit der philosophischen Seite des Scheiterns ebenso wie mit der praktischen, dem Scheitern beim Kochen, in der Liebe und der Kunst, erzählt vom spirituellen Scheitern und dem Versuch, einen gewissen Mr. Ku im Tischtennis zu schlagen.

ISBN 978-3-492-27733-4     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Inhalt:

Ein Nachwort als Vorwort oder Über den Christus an meiner Wand
- Die gescheiterte Hoffnung
- Bad luck und Very bad luck
- Ist Scheitern göttlich ?
- Das Leben eine Krankheit
- Meine verzweifelten Versuche, Mr Ku beim Tischtennis zu schlagen
- Das Scheitern in Fragen der Kleidung und der Liebe
- Das Scheitern der Wahrheit
- Der Koch, das Ei, die Suppe und der Staub
- Porträt des Künstlers als ein Häufchen Elend
- Zehn
- Knochen und Raumschiffe
- Bahnhöfe, Flughäfen oder der grandiose Horror des Bauens
- Unglück
- Glück
- Danksagung

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Der Autor:

Heinrich Steinfest wurde 1961 geboren. Albury, Wien, Stuttgart – das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers und preisgekrönten Autors, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Er wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichnet, erhielt 2009 den Stuttgarter Krimipreis und den Heimito-von-Doderer-Literaturpreis. Bereits zweimal wurde Heinrich Steinfest für den Deutschen Buchpreis nominiert: 2006 mit »Ein dickes Fell«; 2014 stand er mit »Der Allesforscher« auf der Shortlist. 2016 erhielt er den Bayerischen Buchpreis für »Das Leben und Sterben der Flugzeuge«, zulöetzt erschien von ihm bei Piper die für den Österreichischen Buchpreis nominierte »Büglerin«.

 

Erstellt: 14.10.2019 - 07:58  |  Geändert: 14.10.2019 - 07:58

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