Paralyse der Kritik – Gesellschaft ohne Opposition? Hrsg. Christoph Bialluch, Klaus-Jürgen Bruder, Bernd Leuterer und Jürgen Günther

Die desaströse Situation der Opposition weltweit erlaubt den politischen Eliten, den Neoliberalismus als Garant von Demokratie und Freiheit zu präsentieren. Die Diagnose einer "Gesellschaft ohne Opposition" (Marcuse) scheint ihre Gültigkeit bewahrt zu haben. Gleichzeitig findet der Wunsch nach einer Alternative, dem guten Leben jenseits der Unterwerfung unter das Kapital, seinen Ausdruck in vielen Bewegungen und Projekten, in denen neue Formen der Kritik, aber auch der Zusammenarbeit und des Gemeinsinns ausprobiert werden. Aber: Welche Opposition ist unter den gegenwärtigen Bedingungen in der Lage, jene Gegenöffentlichkeit herzustellen, in der das "unglückliche Bewusstsein" seine Stimme erheben und die punktuellen Aktionen aus ihrer Vereinzelung befreien kann?

ISBN 978-3-8379-2878-5     29,90 €  Portofrei     Bestellen

Die Diagnose einer "Gesellschaft ohne Opposition" (Marcuse) scheint ihre Gültigkeit bewahrt zu haben. Gleichzeitig findet der Wunsch nach einer Alternative, dem guten Leben jenseits der Unterwerfung unter das Kapital, seinen Ausdruck in vielen Bewegungen und Projekten, in denen neue Formen der Kritik, aber auch der Zusammenarbeit und des Gemeinsinns ausprobiert werden. Die AutorInnen thematisieren das Phänomen der fehlenden Opposition aus einer gesellschaftskritischen Perspektive und einem interdisziplinären sozialwissenschaftlichen Ansatz und zeigen vielfältige Perspektiven jenseits des medialen und akademischen Mainstreams auf.

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Inhalt und Leseprobe

Programmheft: Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie vom 8. bis 11. März 2018 in Berlin → ngfp 08.03.2018

Dienstbare Geister. Die meisten Intellektuellen lassen sich willig als Mietmäuler der Mächtigen einspannen. Von Stefan Korinth → Rubikon 29. März 2019

Paralyse der Kritik: Gesellschaft ohne Opposition? Ein Kongress in Berlin zeigt, wie ein Teil der ehemaligen 68er-Bewegung mit dazu beigetragen hat, dass sich die Verhältnisse, gegen die man einst kämpfte, noch mehr stabilisierten.  Von Peter Nowak → Telepolis 12.03.2018

Erstellt: 31.03.2019 - 12:50  |  Geändert: 07.08.2019 - 21:39