Die Sahara ist das größte Wüstengebiet der Welt. Trotz ihrer für Menschen lebensfeindlichen Bedingungen stellte sie nie eine undurchdringliche Barriere dar. Ab dem Beginn des Frühmittelalters gelang es der indigenen Bevölkerung Nordafrikas im Zusammenspiel mit den neuen islamischen Eliten regelmäßige Kontakte durch diese Wüste aufzubauen.
Andreas Obenaus, Direktor am Erich Fried Realgymnasium und externer Lektor am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Wien, forscht zur Frühphase der europäischen (Atlantik-)Expansion sowie zur Geschichte der islamischen Welt während des Mittelalters.