ZDF Satire (Medienpräsenz)

6:18

"Georg Schramm blickt auf die Landtagswahl 2004 im Saarland und beschreibt den Niedergang der SPD als logische Konsequenz.

Georg Schramm kann die Auswahl der Generalsekretäre der Parteien bei der Landtagswahl nicht nachvollziehen. In seinen Augen sollten die besten Politiker einer Partei dafür ausgewählt sein, allerdings seien gewisse Personen ein ""Angriff auf den gesunden Menschenverstand"" gewesen. Dass die SPD immer mehr Stimmen verliert, ist für Georg Schramm die logische Folge der vergangenen Jahrzehnte. Die SPD hat mit der Errichtung eines Sozialstaats nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Mission erfüllt. Allerdings wird nun deutlich, dass gewisse sozialstaatliche Ziele nur temporär realisierbar waren. Der soziale Frieden sei laut Georg Schramm nun zu Ende und ein politischer Ruck in Deutschland wäre spürbar. Dadurch gewinnen die radikalen Randparteien an gesellschaftlichem Zuspruch und Wirkungskraft.

Aufzeichnung vom 11.09.2004
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Der große Kabarettabend des 3satFestivals mit Georg Schramm und vielen weiteren Gästen aus der deutschen Kabarett-Szene.

5:44

"Lothar Dombrowski (Georg Schramm) beschäftigt sich mit der Kernkraft des Bösen.

Lothar Dombrowski erörtert, was hinter dem Bösen steckt und welche Rolle die Habgier in Deutschland spielt. Denn Gier ist für ihn der Ursprung des Bösens und hat die Kontrolle über unsere Regierung. Über Jahre beobachtet und analysiert Lothar Dombrowski die Auftritte und das Handeln der deutschen Politker:innen und kam so zu der Erkenntnis, das einzig die Habgier im Machtbesitz ist.

Aufzeichnung vom 13.09.2011

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Nach über einjähriger Bühnenpause kehrt Georg Schramm 2011 mit seinem Kabarettsolo „Meister Yodas Ende“ auf die Bühne zurück. Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern. Möge die Macht mit ihm sein!

11:37

"Lothar Dombrowski (Georg Schramm) wurde mit Meister Yoda verglichen und ist von diesem Vergleich empört.

Lothar Dombrowski (Georg Schramm) wurde nach einer seiner Reden auf seine Ähnlichkeit zu der Filmfigur Meister Yoda angesprochen. Anfänglich fühlte er sich geehrt, dass er durch seine Wort eine ähnliche Wirkung auf andere hat wie die berühmte Figur. Doch als Lothar Dombrowski sich Meister Yoda mal genauer anschaute, fühlte er sich beleidigt durch einen derartigen Vergleich. Aufgrund seiner Enttäuschung hat er sich mehr auf das Lob an der Kraft seiner Worte konzentriert, denn diese sind sein Bestreben, etwas zu verändern. Allerdings ist er auch der Meinung, dass Worte Taten zur Folge haben müssen. Um wirklich etwas zu verändern, müsste auch aktiv etwas unternommen werden, wie beispielsweise auf die Straße zu gehen und dort zu protestieren. Doch wer geht eigentlich noch auf die Straßen? Lothar Dombrowski und August begeben sich in eine rege Diskussion.

Aufzeichnung vom 13.09.2011
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Nach über einjähriger Bühnenpause kehrt Georg Schramm 2011 mit seinem Kabarettsolo „Meister Yodas Ende“ auf die Bühne zurück. Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern. Möge die Macht mit ihm sein!

8:52

In diesem Video aus dem Programm Meister Yodas Ende rechnet Georg Schramm in seiner Rolle als Lothar Dombrowski scharf mit der deutschen Talkshow-Kultur und der Unfähigkeit der Bürger zur echten Empörung ab.

Hier ist die detaillierte Zusammenfassung der Videostrecke:

1. Die Inszenierung der politischen Debatte

  • Talkshows als Beruhigungspille: Schramm kritisiert, dass politische Talkshows nicht der Aufklärung dienen, sondern eine Simulation von Debatte sind. Politiker würden dort nur Phrasen dreschen, ohne dass echte Konsequenzen folgen [01:15].
  • Das Publikum als Statisten: Er verspottet die Rolle der Zuschauer, die das „Spektakel“ passiv konsumieren, anstatt über die Inhalte ernsthaft wütend zu werden [02:30].

2. Kritik an der medialen Oberflächlichkeit

  • Die Rolle der Moderatoren: Schramm prangert an, dass Moderatoren oft nur Stichwortgeber sind und kritische Nachfragen vermeiden, um den Zugang zu den Polit-Prominenten nicht zu verlieren [03:45].
  • Inhaltliche Leere: Er beschreibt, wie komplexe Probleme in mundgerechte, bedeutungslose Häppchen zerlegt werden, die den Bürger eher einlullen als informieren [04:20].

3. Der Verlust der echten Empörung

  • Kollektive Apathie: Ein zentrales Thema ist die fehlende Widerstandskraft der Bevölkerung. Schramm stellt fest, dass die Menschen zwar „meckern“, aber nicht mehr bereit sind, für ihre Überzeugungen auf die Straße zu gehen [05:50].
  • Die „geliehene“ Wut: Er kritisiert, dass Empörung oft nur noch digital oder im privaten Kreis stattfindet, während die politischen Verhältnisse unangetastet bleiben [06:40].

4. Die Forderung nach Konsequenz

  • Vom Konsumenten zum Bürger: Schramm fordert das Publikum auf, die Rolle des passiven Konsumenten abzulegen. Wahre Demokratie erfordere Anstrengung und die Bereitschaft, sich unbequem zu machen [07:30].
  • Das Ende der Geduld: Er schließt mit der Mahnung, dass die Ignoranz gegenüber den tatsächlichen Machtverhältnissen langfristig die Freiheit gefährdet [08:15].

Zusammenfassende Analyse:

  • Sprachkritik: Wie in seinen anderen Auftritten legt Schramm offen, wie Sprache zur Verschleierung von Machtinteressen genutzt wird.
  • Gesellschaftskritik: Das Video ist ein flammendes Plädoyer gegen die politische Gleichgültigkeit und die „Eventisierung“ von Politik.

13:56

Dieses Video zeigt einen satirischen Auftritt von Georg Schramm, in dem er durch seine Figuren Lothar Dombrowski und Oberstleutnant Sanftleben die deutsche Außenpolitik und deren sprachliche Verschleierung kritisiert.

Durch seine jahrelange Erfahrung kann Oberstleutnat Sanftleben erklären, weshalb in Afghanistan lange nicht von Krieg gesprochen wurde. Denn der Prozess der Kriegserklärung ist in Deutschland etwas umständlicher. Laut Definition gilt der Einsatz in Afghanistan als Verteidigungskrieg, doch dafür muss er auch als solcher in Deutschland erklärt werden. Oberstleutnant Sanftleben bezeichnet die Situation vor allem als eins, nämlich als Blutvergießen. Er ist jedoch auf der Suche nach dem Sinn dahinter und dem Einsatz sowie Abzug deutscher Soldaten.

Nach über einjähriger Bühnenpause kehrt Georg Schramm 2011 mit seinem Kabarettsolo „Meister Yodas Ende“ auf die Bühne zurück. Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern. Möge die Macht mit ihm sein!

Zeitmarken

1. Rahmenhandlung: Die Selbsthilfegruppe (Lothar Dombrowski)

  • Politisierung des Alters: Dombrowski leitet die Sitzung der Gruppe „Altern heißt nicht Trauern“ ein. Er fordert, die Gruppe in einen politisch aggressiven Verein umzuwandeln, um über „Apothekenumschau-Niveau“ hinauszuwachsen [01:48].
  • Themenwahl: Das Abendthema lautet „Blutvergießen – wozu? Deutsche Orientierungslosigkeit von Kundus bis Bengasi“. Er kritisiert die Weigerung Deutschlands, in Libyen ein „zweites Srebrenica“ zu verhindern, während gleichzeitig Truppen nach Afghanistan geschickt werden [02:42].

2. Analyse der „Herrschaftssprache“

  • Finanzbegriffe für den Krieg: Schramm dekonstruiert Regierungserklärungen, die Begriffe wie „Übergabedividende“ und „Reinvestierung“ in Bezug auf Soldaten nutzen. Er legt dar, dass diese Finanzterminologie dazu dient, das Volk durch Unverständnis von der politischen Debatte auszuschließen [03:31].
  • Ausschluss der Bürger: Durch diese Sprache soll der Bürger das Gefühl bekommen, „zu blöd“ zum Mitreden zu sein, obwohl es im Kern um den Verbleib von Soldaten in Krisengebieten geht [03:51].

3. Auftritt Oberstleutnant Sanftleben (ab Minute 04:55)

  • Der Soldat als „Sozialarbeiter“: Sanftleben verspottet die Darstellung von Soldaten als harmlose Brunnenbauer. Er betont, dass Soldaten zum Kämpfen und Töten ausgebildet sind und kritisiert die politische Verlogenheit, die dies hinter zivilen Projekten versteckt [06:30].
  • Bürokratisierung des Todes: Er beklagt, dass die Politik zwar Soldaten in Einsätze schickt, aber die moralische Verantwortung für die Konsequenzen des Krieges scheut. Das Schicksal der Soldaten werde wie eine betriebswirtschaftliche Dienstleistung behandelt [08:15].

4. Die „marktkonforme“ Gesellschaft und Gewalt

  • Ökonomisierung des Militärs: Sanftleben sieht eine Verbindung zwischen der Gier im Finanzsektor und der Kälte in der Militärplanung. Auslandseinsätze dienten oft der Sicherung von Wirtschaftsinteressen unter dem Deckmantel moralischer Ziele [10:45].
  • Soziale Spannungen: Er warnt davor, dass die Härte und soziale Kälte, die in der Außenpolitik und Wirtschaft herrscht, unweigerlich zu Spannungen und „Straßenschlachten“ im Inland führen wird [12:15].

5. Fazit: „Meister Yodas Ende“

  • Scheitern der Vernunft: Der Titel symbolisiert das Ende weiser Diplomatie. An ihre Stelle trete eine technokratische Elite, die Menschenleben wie Bilanzen verrechnet [13:10].
  • Appell zum Zorn: Der Auftritt endet mit der Aufforderung, die eigene Wut über diese Zustände als politische Kraft zu nutzen, statt sie in Selbsthilfegruppen zu ersticken [13:40].

14:29

Lothar Dombrowski (Georg Schramm) erinnert sich an einen alten Haudegen, der ihm einst imponierte, was ihn zum Thema Demenz bringt und zur Angst, vorm Nebel im eigenen Hirn.

Nach über einjähriger Bühnenpause kehrt Georg Schramm 2011 mit seinem Kabarettsolo „Meister Yodas Ende“ auf die Bühne zurück. Lothar Dombrowski ist aus der Anstalt ausgebrochen. Es gilt eine Botschaft unter die Menschen zu bringen. Für tatenloses Grübeln ist der globale Niedergang schon zu weit fortgeschritten. Er geht auf Werbetour und sucht Mitstreiter unter Gleichgesinnten und Altersgenossen, die nicht mehr viel zu erwarten haben und die wie er lieber im Blitzlicht der Öffentlichkeit scheitern, als gehorsam bis zum kläglichen Ende im Pflegeheim dahin dämmern. Möge die Macht mit ihm sein!

12:17

Sherlock Holmes und sein Assistent Watson machen einen gemütlichen Spielenachmittag, doch das Spiel hat es in sich, denn das Ziel ist das Gefängnis.

Die USA möchten Julian Assange ins Gefängnis bringen, doch viele Gesetze sorgen dafür, dass es komplizierter wird. Um das Gefängnis zu entgehen muss der Spieler in diesem Spiel clever sein, doch kann er wirklich eine Chance haben? 
Muss Julian Assange tatsächlich ins Gefängnis oder gibt es eine Möglichkeit zu entkommen?

"Die Anstalt" begibt sich diesmal auf die Spuren von Sherlock Holmes und Dr. Watson, um einen akuten Fall zu lösen.

Aufzeichnung vom 29.09.2020
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Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe:
Max Uthoff und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die
Nation bewegen - live aus der Anstalt.

4:45

In der berühmtesten Detektei der Welt analysieren Sherlock Holmes und sein Mitarbeiter Watson das scheinbar gestörte Verhältnis von Julian Assange zum weiblichen Geschlecht.

Assange soll von Frauen besessen sein, denn er hat mehrere Kinder mit verschiedenen Frauen auf unterschiedlichen Kontinenten. Wer kann das schon von sich behaupten?
Doch nicht alle Frauen waren damit einverstanden und es heißt, dass Assange mehrere Frauen in Schweden vergewaltigt haben soll. Assange findet es jedoch anscheinend legitim mit bewusstlosen Frauen zu schlafen oder Kondome zu manipulieren. Oder waren die Frauen vollkommen einverstanden und haben die Gerüchte nur erfunden? 
Ein interessanter Fall und vor allem viele interessante Seiten an dem Menschen Julian Assange, die in dieser Folge "Die Anstalt" aufgedeckt werden.

Aufzeichnung vom 29.09.2020
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Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe:
Max Uthoff und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die
Nation bewegen - live aus der Anstalt.

6:37

Sherlock Holmes und sein Bruder Mycroft analysieren den Prozess gegen Julian Assange und die Haftbedingungen. Mit durchaus unterschiedlichen Ergebnissen.

Der Journalist Julian Assange sitzt seit April in einem Gefängnis, das das britische Guantanamo genannt wird. Zum Gerichtssaal wurde im unsichtbaren Schauprozess gegen Julian Assange nur ein Journalist zugelassen. Liegt das allein an Covid-19? Im Vorraum des Gerichts sitzen dagegen fünf Reporter – allerdings vor einem Bildschirm ohne Ton. Kann man das freie Berichterstattung nennen?

Unabhängige Prozessbeobachter sind im Prozess gegen Julian Assange nicht zugelassen, NGOs wie Amnesty wurde untersagt, das Verfahren per Video zu verfolgen – ist das auch wegen Covid? Die Anwälte von Assange hatten sechs Monate keinerlei Kontakt zu ihrem Mandanten. Dann wurde die Anklage umgestellt und die Verteidigung musste sich innerhalb von 30 Minuten darauf vorbereiten. Sieht so ein fairer Prozess aus?

Aufzeichnung vom 29.09.2020
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Wortgewandt, unkonventionell und mit viel satirischer Schärfe:
Max Uthoff und Claus von Wagner klären über Themen auf, die die
Nation bewegen - live aus der Anstalt.

Die Anstalt in der ZDF-Mediathek: http://kurz.zdf.de/UbH1V/