Frieden braucht Mut und Gestaltung
Plädoyer für eine Kultur des Friedens, für eine Stärkung der Vereinten Nationen

Für eine Kultur des Friedens Wie können Konflikte konstruktiv gelöst werden und wie lassen sich Friedensprozesse nachhaltig gestalten? Wie können die Vereinten Nationen, die UN-Charta und das Völkerrecht gestärkt werden? Das Buch analysiert die Risiken, die mit der aktuellen Sicherheitspolitik und der militärischen Aufrüstung verbunden sind. Es liefert Denkanstöße für eine Friedensgestaltung und zeigt Wege auf, wie über Diplomatie und Krisenprävention Konflikte entschärft werden könnten. Das Konzept der Friedenslogik wird vorgestellt und friedenslogisches Handeln erklärt.

ISBN 978-3-7344-1826-6 17.09.2026 24,90 Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Unter Mitarbeit von Hanne-Margret Birckenbach, Karl Hans Bläsius, Arndt Dohmen, Jan Menzer, Klaus Moegling, August Pradetto, Christine Schweitzer, Hans-Christof von Sponeck, Johannes Varwick 

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Aus dem Inhalt

  • Einführung (Rolf Bader)
  • Einen nuklearen Schutzschirm gibt es nicht. Sicherheitspolitische Manipulation durch verschleiernden Sprachgebrauch (Klaus Moegling)
  • Künstliche Intelligenz (KI) und Atomkrieg aus Versehen – ein gefährlicher Zusammenhang? (Karl Hans Bläsius/Jan Menzer)
  • Wenn der Frieden kippt, kippt auch das Klima. Friedensökologische Analysen zu Militär, Krieg und Umwelt (Klaus Moegling)
  • Imperiale Politik kennt kein Völkerrecht – Wohin bewegt sich Europa? (Rolf Bader)
  • Irrweg Kriegstüchtigkeit (Johannes Varwick)
  • Das „Recht des Stärkeren“. Wie sich kritische Analyse in Affirmation verwandelt (August Pradetto)
  • Rückkehr zu friedenspolitischer Vernunft (Rolf Bader)
  • Friedenslogik. Kritisch, konstruktiv, konkret (Hanne-Margret Birckenbach)
  • 80 Jahre UNO – Auslaufmodell oder Hoffnung für die Welt? (Klaus Moegling)
  • Die Vereinten Nationen – ihre Rechte und Pflichten im 21. Jahrhundert (Hans-Christof von Sponeck)
  • Ziviles Peacekeeping. Menschen ohne Waffen schützen (Christine Schweitzer)
  • Europäische Grundrechte ertrinken im Mittelmeer – Warum schauen wir weiter weg? (Arndt Dohmen)
  • Afrikas Stimme für eine Reform der Vereinten Nationen und das Engagement der Zivilgesellschaft (Rolf Bader)

Interview

Friedensaktivist aus Bayern: "Ich habe keine Angst vor Russland": Der Oberbayer Rolf Bader hatte eine Karriere bei der Bundeswehr vor sich. Nun kämpft er für den Frieden, Diplomatie und Abrüstung. Ein Gespräch über Kalte Kriege, Kontrollverlust durch KI und ein Schlüsselerlebnis mit Frankreich. [hinter der Bezahlschranke] Von Martina Scheffler Abendzeitung München 25.09.2026

Autoreninfos

Rolf Bader, geb. 1950, Diplom-Pädagoge, ehem. Offizier der Bundeswehr, ehem. Geschäftsführer der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte:innen für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte:innen in sozialer Verantwortung e.V. (IPPNW). Telepolis (30.09.2026)

Gastautor bei: NachDenkSeiten (30.09.2026)

Johannes Varwick (* 28. Februar 1968 in Aschaffenburg) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er ist seit 2013 Lehrstuhlinhaber für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und seit Mai 2024 Präses des Wissenschaftlichen Forums für Internationale Sicherheit (WIFIS). Von 2019 bis 2021 war er Präsident der Gesellschaft für Sicherheitspolitik.  (Stand: 01.05.2025)

Wikipedia (DE): Johannes Varwick  |  Hompage: johannes-varwick.de  |  Youtube-Kanal: Varwick Uni Halle

Dr. Christine Schweitzer ist Geschäftsführerin des Bundes für Soziale Verteidi­gung. Soziale Verteidigung ist ein Konzept der alternativen, gewaltfreien Verteidigung gegen militärische Angriffe oder Staatsstreiche. Es basiert auf der Erfahrung, dass Krieg – auch ein Verteidigungskrieg – das Leben und die Gesellschaft zerstört, die er zu verteidigen vorgibt. Stattdessen gilt es, durch zivilen Widerstand – gewaltfreie Aktionen, Nicht-Zusammenarbeit – Lebensräume und soziale Beziehungen so aufrecht zu erhalten, dass ein Angreifer sie nicht kontrollieren kann.

Wikipedia (DE): Christine Schweitzer

Klaus Moegling (Jahrgang 1952) ist ein deutscher Friedensforscher, Politikwissenschaftler und Soziologe sowie Hochschullehrer in der Lehrerbildung. Er wurde am 18. Juli 1952 geboren und studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Sportwissenschaft, bevor er zunächst als Lehrer tätig war.  1984 promovierte er und habilitierte sich später sowohl in Sportwissenschaft als auch in Politikwissenschaft.  Moegling lehrte unter anderem an den Universitäten Hamburg, Marburg und Kassel, wo er eine außerplanmäßige Professur innehatte und insbesondere in der Ausbildung von Politiklehrern tätig war.  Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Politikdidaktik, Friedens- und Konfliktforschung sowie Fragen nachhaltiger Entwicklung.  Neben seiner akademischen Tätigkeit ist er publizistisch aktiv und veröffentlichte Arbeiten zu globalen Ordnungsfragen und Friedenspolitik, darunter das Werk „Neuordnung“.  Öffentlich trat er auch mit friedenspolitischen Initiativen hervor, etwa mit Appellen für diplomatische Lösungen internationaler Konflikte. 

Wikipedia (DE): Klaus Moegling

Reihe

Erstellt: 30.09.2026 - 09:32  |  Geändert: 30.09.2026 - 11:06