The Collapse of Global Liberalism
And the Emergence of the Post Liberal World Order.

In the 1990s, a vision emerged of a frictionless world of globalization in which the West would become ever richer on the basis of a tech-based service economy, all underpinned by a rules-based liberal international order. It became the basis for the mainstream politics of centre-left and right. Philip Pilkington argues that this vision was always delusional and is now dying. 

In den 1990er Jahren entstand die Vision einer reibungslosen, globalisierten Welt, in der der Westen auf der Grundlage einer technologiegestützten Dienstleistungswirtschaft immer reicher werden würde – alles untermauert von einer regelbasierten liberalen internationalen Ordnung. Diese Vision wurde zur Grundlage der Mainstream-Politik der Mitte-Links- und Mitte-Rechts-Parteien. Philip Pilkington argumentiert, dass diese Vision von Anfang an eine Illusion war und nun im Sterben liegt. 

ISBN 978-1-5095-6622-8 05.2025 20,50 € Portofrei per E-Mail bestellen (Buch)

It is based on a doctrinaire and unrealistic form of liberalism and has given rise to hollowed-out financialised economies and disintegrating societies that can barely even reproduce their population or meet their energy needs. The US and UK find themselves ill-equipped to compete with China and other non-liberal states within an emerging post-liberal order in which what really matters is industrial capacity, realpolitik and military strength. Only by abandoning our liberal delusions and advancing our own brand of hard-headed post-liberalism can the West survive. No clear-sighted observer of contemporary geopolitics can afford to miss this bracing diagnosis of the West's malaise and bold agenda for renewal. 

Sie beruht auf einer dogmatischen und unrealistischen Form des Liberalismus und hat zu ausgehöhlten, finanzialisierten Volkswirtschaften und zerfallenden Gesellschaften geführt, die kaum noch in der Lage sind, ihre Bevölkerung zu reproduzieren oder ihren Energiebedarf zu decken. Die USA und Großbritannien sind schlecht gerüstet, um mit China und anderen nicht-liberalen Staaten in einer sich abzeichnenden postliberalen Ordnung zu konkurrieren, in der es vor allem auf industrielle Kapazitäten, Realpolitik und militärische Stärke ankommt. Nur wenn wir unsere liberalen Wahnvorstellungen aufgeben und unsere eigene Form eines nüchternen Postliberalismus vorantreiben, kann der Westen überleben. Kein klarsichtiger Beobachter der zeitgenössischen Geopolitik darf sich diese erfrischende Diagnose des Unwohlseins des Westens und diese kühne Agenda für einen Neuanfang entgehen lassen.

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Inhaltsverzeichnis

Introduction - Navigating Metahistory

Chapter 1 - What is Liberalism?

Chapter 2 - Liberalism's Different Modes

Chapter 3 - The Rise of Hyperliberalism

Chapter 4 - The Dialectic of Liberalism and Illiberalism

Chapter 5 - Dispatches from the Traverse

Chapter 6 - Blood and Steel

Chapter 7: Demographics and Destiny

Chapter 8 - Deindustrialisation and the Rise of Funny Money

Chapter 9 - Madness: Commercial and Civilisational

Chapter 10 - Distorted Diplomatic Dreams of a Universal History with a Cosmopolitan Purpose

Chapter 11 - Neo-Pagan Ritual and the Big Green Blob

Conclusion - Our Postliberal Future: A Manifesto

Autoreninfos

Philip Pilkington (Jahrgang 1987) ist ein irischer Makroökonom, Finanzanalyst, Autor und Publizist aus Dublin. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an der Kingston University in London und arbeitete zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Political Economy Research Group der Universität. Später wechselte er in die Finanzbranche und war mehrere Jahre als Investmentanalyst und Makroökonom tätig.

Pilkington verbindet akademische politische Ökonomie mit Analysen der internationalen Finanzmärkte und publiziert regelmäßig zu Geldpolitik, Staatsverschuldung, Inflation, Geopolitik und der Weltwirtschaft. Er schreibt unter anderem für The Guardian, UnHerd, The Spectator, MoneyWeek, The American Conservative, The National Interest und weitere internationale Medien.

Bekannt wurde Pilkington vor allem durch sein Buch The Reformation in Economics: A Deconstruction and Reconstruction of Economic Theory (2016). Darin entwickelt er eine grundlegende Kritik an der neoklassischen Volkswirtschaftslehre und argumentiert, viele ihrer zentralen Annahmen seien eher ideologisch als wissenschaftlich begründet. Stattdessen knüpft er an Keynes, Hyman Minsky, Michał Kalecki und andere Vertreter der heterodoxen Ökonomie an und plädiert für eine makroökonomische Theorie, die Unsicherheit, Finanzmärkte und Institutionen stärker berücksichtigt. 

Seit den 2020er Jahren beschäftigt sich Pilkington zunehmend mit der Verbindung von Wirtschaft und Geopolitik. Er vertritt die Auffassung, dass die Phase einer unipolaren Weltordnung unter Führung der USA zu Ende gehe und eine multipolare Ordnung mit China, Russland und weiteren Machtzentren entstehe. Diese Sicht prägt auch seinen Podcast Multipolarity, den er gemeinsam mit Benjamin Studebaker moderiert, sowie seinen Newsletter Macrocosm.

Wikipedia (EN): Philip Pilkington 

Erstellt: 13.09.2026 - 06:27  |  Geändert: 13.09.2026 - 06:56