Zuflucht im Gelobten Land
Deutsch-jüdische Künstler, Architekten und Schriftsteller in Palästina / Israel

Erste Gesamtschau zur deutsch-jüdischen Einwanderung von Künstlern nach Palästina

Der Verleger Martin Feuchtwanger eröffnete eine Suppenküche in Tel Aviv, Max Bronstein brachte das Bauhaus nach Jerusalem und Gabriele Tergit sezierte die neue Heimat literarisch. Die Malerin Lea Grundig zählte zu den Überlebenden des Flüchtlingsschiffs "Patria".

60 000 Juden flüchteten zwischen 1933 und 1941 aus Nazi-Deutschland nach Palästina. Darunter waren Else Lasker-Schüler, Hans Jonas, Erich Mendelsohn und Martin Buber. 

ISBN 978-3-8062-4566-0 1. Auflage 24.04.2023 29,00 Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Die Architekten, Künstler und Schriftsteller setzten sich in ihrem kreativen Denken und Handeln auf ganz unterschiedliche Weise mit der fremden Umgebung auseinander. "Kommst Du aus Überzeugung oder aus Deutschland?!" war ein geflügeltes Wort unter Emigrantinnen und Emigranten.

Ita Heinze-Greenberg hat über ein Jahrzehnt in Israel gelebt. In diesem Buch fasst sie erstmals ihre langjährigen Archivrecherchen und Interviews mit Zeitzeugen zu einer Gesamtschau zusammen, in der individuelle Schicksale und politische Katastrophen verwoben werden.

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Buchvorstellung

Die Publikation ist ein immens vielseitiges, kluges wie ein ungemein lehrreiches, und sehr angenehm zu lesendes Werk. Das Personenverzeichnis mit biographischen Daten ist für eine weitergehende Beschäftigung hilfreich. Von Bernd Hüttner Rosa Luxemburg Stiftung 17.11.2025 

Rezensionen

Die Janusköpfigkeit des Zionismus: Ita Heinze-Greenberg legt mit „Zuflucht im Gelobten Land“ ein Buch zum Verhältnis von Architektur und Literatur in Palästina und Israel vor: (...) Die Publikation der Architekturhistorikerin (...) stellt das kulturelle Projekt des Zionismus bis weit in die Zeit nach der Staatsgründung Israels dar – und erweitert den Architekturdiskurs auf gewinnbringende Weise um den Aspekt der Literatur. Von Stephan Trüby taz 15.5.2024

„Ja, hast Du denn wirklich gedacht, du könntest hier genau da anfangen, wo Du dort aufgehört hast?“, fragte sich der Schriftsteller, Publizist und Verleger Martin Feuchtwanger kurze Zeit nach seiner Ankunft in Palästina. (...) Mit „Zuflucht im Gelobten Land“ hat Ita Heinze-Greenberg, die viele Jahre in Israel geforscht und gelehrt hat und zuletzt Titularprofessorin für Architekturgeschichte an der ETH Zürich war, einen auf neuen Perspektiven basierenden ebenso fundierten wie facettenreichen Überblick über die deutsch-jüdische Einwanderung nach Palästina/Israel gegeben, der sich auch in der Auswahlbibliografie widerspiegelt. Von Ines Sonder H / Soz / Kult 07.12.2023

Ein Hain für Thomas Mann: Mit leisem Spott mussten sie rechnen: Ita Heinze-Greenberg folgt den Spuren deutsch-jüdischer Einwanderer in Palästina und Israel. [hinter der Bezahlschranke] Von Thomas Sparr FAZ 31.07.2023

Autoreninfos

Ita Heinze-Greenberg studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Bonn. Nach Lehrtätigkeiten in Haifa, Jerusalem und an verschiedenen deutschen Universitäten nahm sie 2012 ihre Arbeit am Institut für Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich auf. Bis 2020 war sie dort Titularprofessorin für die Architekturgeschichte der Moderne. Herder (28.07.2026)

Erstellt: 28.07.2026 - 06:45  |  Geändert: 28.07.2026 - 07:10