Hrsg. Volker Kaukoreit

Anfragen und Nachreden
Politische Texte

Die wichtigsten politischen Texte Erich Frieds, darunter zahlreiche unbekannte oder verschollene.

Zusammengetragen aus längst vergriffenen Büchern, Anthologien, Rundfunkarchiven: Entstanden ist ein eindrucksvolles Portrait des politischen Denkens von Erich Fried, von seinen frühen antistalinistischen Rundfunktexten und dem Statement »Warum lebe ich nicht in der Bundesrepublik?« von 1963, über Äußerungen zum deutschen (und österreichischen) Faschismus und zur Wetterlage des »Deutschen Herbstes« (1977), bis zu Fragen nach dem, was links sei, in Ost und West, oder was jüdische Identität bedeute – eingeschlossen die polemische, in Todesnähe formulierte Quintessenz der Büchnerpreis-Rede von 1987.

ISBN 978-3-8031-2231-5 1. Auflage 04.1994 12,50 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Autoreninfos

Der unversöhnliche Philanthrop. Er war ein unbequemer Schriftsteller zwischen allen Stühlen. Dennoch ist lohnenswert, das Werk von Erich Fried zum 100. Geburtstag neu zu entdecken. → taz 06.05.2021

Politik und Liebe. Seine Gedichte wurden ästhetisch selten ernst genommen, ihre politischen Provokationen umso mehr. Zum 100. Geburtstag von Erich Fried. Von Helmut Böttiger Jüdische Allgemeine 02.05.2021

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Autoren

Erstellt: 09.07.2026 - 07:42  |  Geändert: 09.07.2026 - 08:03