Was das Valley herrschen nennt
Die von Elon Musk ins Leben gerufene Abteilung für Regierungseffizienz, DOGE, war nur die Spitze des Eisbergs. In den letzten Jahren hat das Silicon Valley die Macht in den USA übernommen. Meta, Palantir & Co. bestimmen jetzt, wer reguliert, ja, wer regiert. Günstlinge der Tech-Milliardäre durchsetzen den Verwaltungsapparat. Energiepolitik wird fast nur noch für die Kryptobranche und KI-Startups gemacht. Und die anti-woke Agenda der Titanen münzt Trump eins zu eins in Dekrete um.
In Investorenmeetings und in Hörsälen, in Science-Fiction-Büchern, Fortpflanzungskliniken und in Sadomaso-Kellern spürt Adrian Daub dem nach, was für diese Konzerne, was für ihre Lenker, Dominanz bedeutet. Sie haben die Herrschaft an sich gerissen. Aber verstehen sie überhaupt, was herrschen ist?
Wikipedia (DE): Department of Government Efficiency [DOGE]
Vorabdruck
Adrian Daub über das Silicon Valley und wie es die Macht übernahm: Im Buch "Was das Valley herrschen nennt" schreibt der Stanford-Professor Adrian Daub über Dominanz und Dominierte und darüber, was die Herrscher nicht begriffen haben. Von Adrian Daub Der Standard 15.032026
Pressestimmen
»Auf der Suche nach Herrschaftskonzepten und ihrer Genese erzählt Daub im neuen Buch kurze Geschichten: Es geht um die Historie des Silicon Valley, den Erfolg und Niedergang von Start-ups, die Lebenswelt der Techgrößen und ihre mehr oder weniger wahnwitzigen Ideen und Projekte. … Man liest die Vignetten gern. … Daub versammelt eine Menge interessanter Geschichten und Gedanken.« Hannah Schmidt-Ott Frankfurter Allgemeine Zeitung 05.05.2026
»[Daubs] plausible Beschreibung jener fiesen Mischung aus Präpotenz und Unreife, die man im Gehabe der Techbosse beobachten kann, erklärt sehr gut, warum es ausgerechnet solchen Witzfiguren gelang, zu lächerlichem Reichtum und politischer Macht zu kommen.« Harald Staun Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 15.03.2026
»[Das] Silicon Valley, ganz nackt.« Barbara Tóth Falter
»Daub [verbindet] kulturwissenschaftliche Tiefenschärfe mit guter Lesbarkeit. Er nimmt die oft bizarr wirkenden Weltbilder ernst, ohne ihnen auf den Leim zu gehen.« Südwestpresse, Ulm
»Adrian Daub [liefert] ein nüchternes, aber zugleich anregendes Plädoyer dafür, dass technologische Dominanz immer auch mit gesellschaftlicher Verantwortung verknüpft sein muss.« brandaktuell.at 18.03.2026
Pressenotizen Perlentaucher
