Die rastlosen Jahre
Roman
Ein packender Roman über unsere aufgewühlten Zeiten
Im Stil der großen Romane von Arundhati Roy oder Amitav Ghosh entwirft Devika Rege mit großer erzählerischer Kraft und feinem Gespür für Details ein lebendiges Porträt des modernen Indien - die bildgewaltige, universelle Chronik einer rastlosen Generation im Aufbruch.
»Devika Rege steht an der Spitze einer neuen Generation von Autoreninnen und Autoren.« Vauhini Vara
Kurz nach dem Wahlsieg der hindu-nationalistischen Bharat-Partei kreuzen sich in Mumbai die Wege der drei Hauptfiguren: Naren, der sich nach seinem Studium in den USA von dem Versprechen auf »bessere Tage« zurück in seine Heimatstadt locken lässt; Amanda, eine idealistische Amerikanerin, die in einem Slum für eine NGO arbeitet; und Rohit, Narens Bruder, ein angehender Filmproduzent, der auf der Suche nach seinen Wurzeln immer tiefer in den Hindu-Nationalismus hineingezogen wird.
Während alle drei versuchen, das neue Indien zu begreifen und ihren Platz darin zu finden, entfaltet sich ein fesselndes gesellschaftliches Panorama eines Landes im Aufbruch zur Weltmacht - voller politischer, religiöser, kultureller Spannungen und der Kluft zwischen Arm und Reich. Alles kulminiert in einer explosiven Festnacht, die das Leben der Hauptfiguren für immer verändert.
Mit ihrem feinen Blick auf aktuelle Weltpolitik, universelle Kulturkämpfe und erstarkenden Nationalismus berührt Devika Rege zugleich auch die Bruchlinien westlicher Demokratien - und trifft damit mitten ins Herz unserer aller Gegenwart.
Devika Rege entwirft ein vielstimmiges Porträt des modernen Indien und erzählt von drei jungen Menschen, die nach ihrem Platz in einer sich verändernden Gesellschaft suchen. Ein Gegenwartsroman über ein Land im politischen Umbruch und über Ideologien, die bis in Freundschaften und Beziehungen hineinreichen.
Mumbai, nach einer historischen Wahl. Drei junge Menschen, drei Lebenswege, ein Land im Wandel. Naren kehrt nach Jahren an der Wall Street in ein Indien zurück, das ihm zugleich vertraut und fremd geworden ist. Amanda arbeitet in einem Slum für eine internationale NGO. Rohit, Narens Bruder, sucht nach Zugehörigkeit und gerät zunehmend in den Sog des erstarkenden Hindu-Nationalismus.
Was sie verbindet, sind Freundschaft, Loyalität und Begehren – und die Erfahrung, dass politische Überzeugungen immer stärker in ihr privates Leben eingreifen und vertraute Bindungen verschieben. Während sie ihren Platz im neuen Indien suchen, verdichten sich die gesellschaftlichen Spannungen, bis sie in einer ekstatischen Festnacht, in der ganz Mumbai auf den Straßen ist, offen hervorbrechen.
Doch Devika Rege interessiert sich nicht für Parolen, sondern für ihre leisen Folgen. In einer vielstimmigen Erzählweise verbindet sie intime Innenansichten mit gedanklicher Schärfe und einem weiten gesellschaftlichen Horizont. Radikalisierung erscheint nicht als plötzlicher Bruch, sondern als widersprüchlicher, verführerischer Prozess im Privaten.
»Die rastlosen Jahre« erzählt von einer Generation zwischen liberalen Versprechen und neuen Gewissheiten, von Zugehörigkeit und Entfremdung – in einem Moment, in dem demokratische Selbstverständlichkeiten weltweit ins Wanken geraten.
»Was als Ideenroman beginnt, wird zur geheimen Geschichte einer ganzen Nation.« Jeet Thayil
Quelle: CulturBooks (06.06.2026)
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags
Pressestimmen
»Was dieses Debüt so herausragend und lesenswert macht, sind seine erfinderische Struktur, motivische Komplexität und erzählerische Wucht.« Ingo Arend, Deutschlandfunk Kultur
»Wer das moderne Indien verstehen will, muss diesen Roman lesen.« Hari Kunzru
»Eines der besten Debüts des Jahres – voller Ideenreichtum und fein gezeichneter Figuren.« The Wall Street Journal
»Ein scharf beobachteter und ambitionierter Roman, der Fragen stellt, ohne vorschnelle Antworten zu liefern.« The Guardian
»Die Geburt einer Stimme, wie man sie in der indischen Literatur noch nicht gehört hat.« The Hindu
»Devika Rege führt vor, wie sich gesellschaftliche und politische Spannungen in Indien verschärfen und dabei auch die privaten Beziehungen verändern. Ein Buch, das dazu aufruft, es sich nicht zu leicht zu machen mit seinen Meinungen und Urteilen und genauer hinzuschauen.« Nadine Kreuzahler, Radio3
»Ein Werk, das herausfordert, begeistert und uns fühlen und lernen lässt. Eine großartige Auseinandersetzung mit Kultur, Politik und der Gesellschaft unserer Zeit. Sehr lesenswert.« Hauke Harder, Leseschatz
Quelle: CulturBooks (06.06.2026)