Erinnerungsorte deutscher Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg
Mit einem Vorwort von Aleida Assmann

Über deutsche Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg wurde lange Zeit der Mantel des Schweigens gelegt und erst in den letzten Jahren erfahren Orte wie Guernica, Babyn Jar und Lidice mehr Aufmerksamkeit. Doch die Hintergründe sind oft kaum bekannt.

Ralph Erbar erläutert zehn Schauplätze in neun europäischen Ländern, an denen zwischen 1937 und 1945 Kriegsverbrechen geschahen. 

ISBN 978-3-17-047238-9 1. Auflage 27.05.2026 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Softcover)

Er zeigt, wie diese oft lange verdrängten Gräuel in die Erinnerungskultur eingegangen sind - durch Denkmäler, Gemälde, Literatur oder auch den Kniefall eines deutschen Politikers.

Ein Beispiel - April 1937: Im spanischen Bürgerkrieg wird eine baskische Stadt von deutschen Kampfflugzeugen bombardiert, zahlreiche Menschen kommen ums Leben. Nur drei Monate später stellt Pablo Picasso ein Monumentalgemälde vor, das bis heute für den Irrsinn des Krieges steht: "Guernica". 

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Aus dem Inhalt

   Einleitung

  • Erinnerungsorte deutscher Kriegsverbrechen
  • Der Mythos von der sauberen Wehrmacht

   Guernica (Spanien) – Ein Gemälde wird zum Monument gegen den Krieg

   Kandanos - "Ort deutscher Scham"

   Babyn Jar (Ukraine) – Das vergessene Massaker in der Schlucht

   Die Villa am Wannsee - Organisation des Masenmordes

   Lidice (Tschechien) – Die totale Vernichtung eines Dorfes

   Stalingrad - Die Mutter aller Schlachten

   Leningrad - Die ausgehungerte Stadt

   Kelemenispit (Griechenland) – Das Massaker von Kalavryta

   Fosse Ardeatine (Italien) – Die Geiselerchießung in den Höhlen von Rom

   Oradour-sur-Glane (Frankreich) – Das zerstörte Dorf als bleibendes Mahnmal

   Putten (Niederlande) – Die Deportation der Männer nach einem Anschlag

   Marzabotto (Italien) – Die „Gefallene Stadt“ des Apennin

   Kragujevac (Serbien) – Das Massaker an Schülern und Lehrern

   Wola (Polen) – Das vergessene Grauen während des Warschauer Aufstands

   Schlussbetrachtung: Vom Schweigen zum Gedenken

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Autoreninfos

Ralph Erbar (* 1960) ist ein deutscher Historiker, Geschichtsdidaktiker und Pädagoge.

Wikipedia (DE): Ralph Erbar

Vorwort von

Aleida Assmann (* 1947) ist eine deutsche Anglistin, Ägyptologin und Literatur- und Kulturwissenschaftlerin. Sie hatte den Lehrstuhl Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz inne. Ihre Forschungsschwerpunkte sind insbesondere das kulturelle Gedächtnis und die deutsche Erinnerungsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Quellen (31.05.2026): Verlag Kohlhammer und Wikipedia (DE)

Autoren

Erstellt: 31.05.2026 - 07:51  |  Geändert: 31.05.2026 - 08:19