Dr. Emanuel Bruck (1901 - 1942) war von Beruf Statistiker und Mitglied der KPD. Nach der Machtübertragung auf Hitler ging er zunächst ins Exil nach Dänemark und arbeitete dort für die kommunistische Parteileitung. 1934 wurde er nach Hamburg geschickt, um als Parteiinstrukteur und Kurier tätig zu werden. Seine Wohnung befand sich damals in der Koppel 26 in St. Georg. Er wurde jedoch schon bald nach der Einreise verhaftet und 1934 vom Volksgerichtshof wegen "Vorbereitung zum Hochverrat" zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Verbüßung der Haftstrafe wurde er 1942 zunächst als "Schutzhäftling" in das Konzentrationslager Fuhlsbüttel eingewiesen. Von dort deportierte man ihn am 1. August 1942 ins KZ Dachau, wo er vier Wochen später ums Leben kam. Quelle: stolpersteine-hamburg.de