Endlich Frieden! (Medienpräsenz)

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STELL DIR VOR, ES IST KRIEG UND KEINER GEHT HIN. Diese Worte sind aktueller denn je. In einer Zeit, die durch mächtige Kräfte voll und ganz auf Krieg programmiert wurden, entstand die einzigartige Idee, das wahrscheinlich größte Friedensbuch unserer Zeit entstehen zu lassen. Erstmalig beziehen einhundert bekannte Persönlichkeiten mutig und engagiert Stellung im Namen des Friedens. Mit dabei sind Dr. Eugen Drewermann, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Dr. Daniele Ganser, Dr. Markus Krall, Prof. Dr. Max Otte, Philip Hopf, Kayvan Soufi-Siavash, Marc Friedrich, Dr. Michael Nehls, Dr. Ulrike Guérot, Thomas Berthold, Gerald Hüther, Ruediger Dahlke, Lisa Fitz, Marco Rima, Tom Lausen, Andreas Popp, Matthias Langwasser, Milena Preradovic, Nirit Sommerfeld, Gaby Weber, Dr. Hans-Joachim Maaz, Dirk Pohlmann, Dr. Jonas Tögel, Walter van Rossum, Gabi Decker, Prof. Michael Meyen, Nikolai Binner, Dr. Alexander Christ, Jürgen Fliege, Armin Risi, Flavio von Witzleben, Uwe Steimle, Tom-Oliver Regenauer sowie viele weitere mutige Autoren. Der Inhalt des Buches „Endlich Frieden“ begeistert nicht nur den Leser vom ersten Augenblick an durch die Vielfalt der unterschiedlichen Blickwinkel, sondern diese Beiträge geben auch wunderbare und konkrete Impulse, selbst die Friedenskraft in sich zu mobilisieren. Schließlich ist es höchste Zeit für eine Revolution im Denken. Nur so kann wirklich innerer Frieden entstehen, der dann auch den äußeren Frieden ermöglicht. Dieses besondere Friedensbuch gehört damit nicht nur in jedes Bücherregal, sondern wird Zeitgeschichte schreiben. Werde jetzt auch Teil der Leserschaft und ein mutiger Friedensstifter, denn ohne Frieden ist alles Nichts! 

Zeitmarken

1. Zustand und Krise der Europäischen Union

  • Versagen und Spaltung: Guérot konstatiert der EU ein kolossales Versagen in der Friedensdiplomatie [01:41]. Anstatt geeint aufzutreten, sei die EU über die jüngsten Kriege tief gespalten [02:01, 02:46]. Länder wie Ungarn, die Slowakei und die südeuropäischen Staaten gingen den militärischen Kurs Brüssels nicht mit [02:12]. Nur Akteure wie Ursula von der Leyen, Emmanuel Macron oder Friedrich Merz hielten an der transatlantischen Linie fest [02:26].
  • Kritik an der US-Hörigkeit: Sie kritisiert das „winselnde“ Verhalten der deutschen Bundesregierung gegenüber den USA [03:48] und fordert den Abzug der US-Truppen, die Schließung der Air Base Ramstein sowie die Befreiung vom US-Dollar [00:36, 12:17].

3. Die Utopie der „Europäischen Republik“

  • Abkehr vom EU-Superstaat: Guérots zentrale These seit 2013 ist die Idee einer föderalen, republikanischen und sozialen Europäischen Republik [05:21, 10:46]. Dies sei das Gegenteil eines zentralistischen EU-Superstaates [10:54].
  • Europa der Regionen: Das Modell orientiert sich an der Schweiz und der frühen Bundesrepublik [10:54, 13:17]. Statt Nationalstaaten bilden 50 bis 60 eigenständige Regionen (z. B. Katalonien, Bayern, das Rheinland) das Fundament [13:27, 13:43].
  • Demokratisierung: Sie fordert ein echtes Zwei-Kammer-Parlament, gewählt nach dem Prinzip „One person, one vote“ (eine Person, eine Stimme), anstelle des undurchsichtigen Brüsseler Systems aus Kommission, Rat und gewichtetem Parlament [13:52, 14:08].

4. Das kulturelle und zivilisatorische Erbe Europas

  • Die Idee der Mitte: Europa könne sich strukturell nicht imperial einander unterordnen, sondern habe historisch das Gleichgewicht der Kräfte und die Diplomatie gelernt [22:17, 22:35].
  • Vermittlerrolle: In einer multipolaren Weltordnung (Übergang von der Pax Americana hin zu den BRICS-Staaten) solle ein neutrales Europa die Rolle einer globalen, mediativen Plattform einnehmen – vergleichbar mit einer „großen Schweiz“ [06:47, 22:49].
  • Kulturelle Eigenständigkeit: Guérot grenzt das europäische Werteverständnis (französische Revolution: Liberté, Égalité, Fraternité; Gemeinwohlökonomie und Genossenschaften) scharf vom US-amerikanischen Raubtierkapitalismus und oligarchischen Finanzstrukturen ab [23:33, 24:21].

5. Bürgerbegriff und Aufklärung 2.0

  • Zurück zum mündigen Bürger: Sie beruft sich auf Immanuel Kant (Zum ewigen Frieden) und Jean-Jacques Rousseau [25:57, 28:57]. Kriege würden von Fürsten (oder Eliten) beschlossen, die selbst nicht an die Front müssen [26:26].
  • Kritik am Sozialabbau: Guérot warnt vor einer Herabwürdigung des Bürgers zum bloßen Almosenempfänger („Bürgergeld“) und fordert echte politische Gleichheit vor dem Recht [27:30, 28:09].
  • Aufklärung statt Phrasen: Um den Teufelskreis des Neofeudalismus zu durchbrechen, brauche es Bildung, Philosophie und echte Aufklärung an den Schulen anstelle von politischem Hochmut [27:57, 29:07].