Hauke Ritz ist Buchautor und Doktor der Philosophie, spezialisiert auf Geopolitik. Er erforscht Fragen der Friedenssicherung und unternimmt seit 2014 regelmäßig Forschungsreisen nach Russland zur Analyse des Ost-West-Konflikts. Wie kam es, dass Europa, einst das Zentrum der Aufklärung, heute von der LGBT-Agenda und der Unterhaltungsindustrie geprägt ist? Warum sind europäische Länder in ihren politischen Entscheidungen zunehmend von den USA abhängig? Und wie könnte Russland Europa dabei helfen, seine eigene Identität zurückzugewinnen?
Zeitmarken
00:19 – Vorstellung von Hauke Ritz
00:29 – Warum fährt Hauke Ritz nach Russland?
03:02 – Über das russische Bildungssystem
05:46 – Ist die europäische Kultur nicht mehr von Neugier geprägt?
06:48 – Wie die USA die Macht in ihrem „Imperium” aufrechterhalten
08:42 – Ist Russland von Europa enttäuscht?
12:28 – „Die Russen tendieren eher dazu, zu verzeihen”
15:23 – Warum hasst der Westen Russland so sehr? Über das neue Buch von Hauke Ritz
19:04 – „Der Konflikt zwischen den USA und Russland – ein Konflikt um die Deutung der europäischen Kultur“
21:36 – Die amerikanische Kultur – gemeinsamer Nenner aller Kulturen
23:34 – „Die sowjetische Macht hat im Gegensatz zu den USA die deutsche Kultur nicht dämonisiert“
27:30 – Warum die Amerikanisierung in Ostdeutschland nicht vollständig Fuß fassen konnte
34:30 – „Wir müssen eine Katharsis durchlaufen, bevor wir uns ändern können“
37:42 – Wird Europas Plan, gegen Russland zu kämpfen, in eine Sackgasse führen?
39:15 – Hassen die Deutschen die Russen?
45:35 – Kann Russland zu einer „Rettungsinsel” für die europäische Kultur werden?