TRT World (Medienpräsenz)

25:00

Zeitmarken

1. Was bedeutet Heimat? – Poetischer Auftakt

  • 00:17 – Heimat als Erinnerung an Familie, Orte, Schulwege und Alltagsgegenstände.
  • 01:01 – Gebetsteppich, Ofen, Haus und persönliche Dinge als verlorene Lebenswelt.
  • 01:29 – Die Frage, ob das kurze Wort 'home' all diese Erfahrungen tragen kann.

2. Musab Abu Toha: Dichter, Lehrer und Bibliotheksgründer

  • 02:10 – Vorstellung von Musab Abu Toha und der internationalen Reaktion auf seine Festnahme.
  • 02:26 – Die Edward-Said-Bibliothek als Bildungsprojekt in Gaza.
  • 02:43 – Seine Flucht aus Gaza mit Frau und Kindern über Rafah.

3. Kriegserfahrungen seit Oktober 2023

  • 03:48 – Rückkehr nach Gaza kurz vor Beginn der aktuellen Kriegssituation.
  • 04:23 – Evakuierung, Flucht und erste Luftangriffe in der Nähe der Familie.
  • 05:03 – Zerstörung des eigenen Hauses und Verlust der persönlichen Bibliothek.
  • 05:46 – Mehrfache Vertreibung innerhalb Gazas.
  • 06:42 – Checkpoint auf dem Weg nach Rafah und Trennung von Frau und Kindern.
  • 07:39 – Schilderung von Entkleidung, Fesselung, Misshandlung und Haft.

4. Poesie als Erinnerung und Überlebensstrategie

  • 08:59 – Lesung aus 'Things You May Find Hidden in My Ear'.
  • 10:08 – Kriegsgeräusche, Drohnen und Bomben als verletzende Erinnerung.
  • 11:03 – Selbstbeschreibung als palästinensischer Dichter, Lehrer und Vater.
  • 11:25 – Beginn des Schreibens als Reaktion auf frühere Angriffe auf Gaza.
  • 12:20 – Gaza als wichtigste Inspirationsquelle.

5. Verlust, Flucht und Kindheit in den Gedichten

  • 12:38 – Gedicht über die Flucht aus dem Elternhaus und zurückgelassene Kindheit.
  • 13:29 – Erfahrung von Erschöpfung, Angst und existenzieller Verzweiflung.
  • 13:44 – Bücher als geistige Freiheit im 'open air prison' Gaza.

6. Die Edward-Said-Bibliothek und die Macht der Bücher

  • 14:04 – Gründung der ersten englischsprachigen Bibliothek in Gaza.
  • 14:21 – Leseförderung für Kinder und Jugendliche trotz Krieg, Blockade und Mangel.
  • 14:45 – Junge Menschen versuchen, trotz Einschränkungen eine neue Welt zu schaffen.

7. Rifat Alareer, Mahmud Darwish und das literarische Erbe Palästinas

  • 15:00 – Lesung von 'If I Must Die' und das Bild des Drachens als Hoffnungssymbol.
  • 16:33 – Rifat Alareer als Lehrer, Dichter und Unterstützer Abu Tohas.
  • 17:38 – Alareers Tod und die Bedeutung seines Gedichts für die weltweite Solidarität.
  • 18:56 – Mahmud Darwish: mit Worten ein Zuhause bauen, wo reale Häuser zerstört werden.
  • 20:04 – Darwish als nationale und zugleich universelle Stimme Palästinas.

8. Palästinensische Identität, Leid und Hoffnung

  • 21:25 – Menschen in Gaza senden Nachrichten, Videos und Gedichte vor ihrem Tod.
  • 22:35 – Palästinensischsein als Zustand von Verwundung, Haft oder Todesgefahr.
  • 23:34 – Liebe zu dem Wenigen, das bleibt, als Form des Überlebens.
  • 24:04 – Hoffnung auf zukünftige Kinder, Schutz, Schatten und Wiederaufbau.

24:25

Kate Raworth sagt, es sei höchste Zeit, die Wirtschaft des 21. Jahrhunderts umzugestalten und gerechter zu machen. Sie schlägt ein fantasievolles, donutförmiges Wirtschaftsmodell vor, das die Grundbedürfnisse der Menschheit mit den ökologischen Grenzen des Planeten in Einklang bringt.

Kate ist eine renommierte Ökonomin und Autorin des Buches „Doughnut Economics: Seven Ways to Think Like a 21st-Century Economist” (Donut-Ökonomie: Sieben Wege, wie man wie ein Ökonom des 21. Jahrhunderts denkt). Im Gespräch mit The InnerView erklärt sie, warum andere sich Amsterdam, Brüssel und Kopenhagen anschließen und ihr innovatives Konzept übernehmen sollten, und wie das einseitige Streben nach Wachstum viele Menschen zurückgelassen hat.


Kate Raworth says it is high time to reshape the economy of the 21st century to a more equal one. She proposes an imaginative doughnut-shaped economic model that balances humanity's fundamental needs with the planet's ecological limits.

Kate is a renowned economist and the author of "Doughnut Economics: Seven Ways to Think Like a 21st-Century Economist". She speaks to The InnerView about why others should join Amsterdam, Brussels, and Copenhagen in using her innovative concept, and how a single-minded pursuit of growth has left many people behind.

Inhalt

00:00 Intro 

01:24 What is the price of endless economic growth? 

03:30 What is ‘doughnut economics”? 

05:50 On the current state of "the global doughnut" 

08:42 How divisions on economics hampers our response 

11:17 Which nations are within the doughnut model? 

13:21 Do we need to replace GDP as a metric? 

14:58 On Costa Rica being among the “richest” countries in the world 

15:56 America’s place in the "D20" 16:58 Is there any space for billionaires in Kate’s concept? 

18:40 Doughnut enterprise design traits 

20:56 What challenges did Kate encounter over the past years? 

22:37 Future leaders and changemakers