44:00

Die Linke war und ist Friedenspartei. Die Gründung der Linken 2007 und das Erfurter Programm von 2011 standen stark unter dem Eindruck der Kriege in Afghanistan und im Irak. Die USA haben dort internationales Recht und Menschenrechte systematisch und massenhaft verletzt. Inzwischen – mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine haben sich die Kräfteverhältnisse verschoben. Wird Europa ein eigener Pol in der Weltordnung? Was bedeutet die Aufrüstung und die Weltlage für die Gefahr von weiteren Kriegen? Was sind linke Antworten und wie stellen wir uns Aufrüstung und Militarisierung entgegen?

1:30:52

Lesung und Gespräch 
Gesine Lötzsch und Wolfgang Engler

»Wer wir sind - Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein«
Vom 29.01.2019 aus dem Karl-Liebknecht-Haus.

30 Jahre Deutsche Einheit.
Was wurde erreicht udn was wurde versäumt?

Mit dem Jahr 1989 beginnt für die Ostdeutschen nicht nur ein neues Leben, sondern gleichsam eine neue historische Epoche. In der sogennanten Nachwendezeit lagen Glück und Unglück dicht beeinander: Freiheit und Massenarbeitslosigkeit. Demokratie und ein radikaler Wertewandel, der eine immense Anpassungsleistung verlangte. Aber wer sind die Ostdeutschen heute? Was haben die Erfahrungen der veragenenen drei Jahrzehnte mit ihnen gemacht? Und warum haben so viele bei der Bundestagswahl 2017 für die AfD gestimmt?

2:17:32

Plädoyer für einen linken Green New Deal – Wie wir den Kampf für eine sozial- und klimagerechte Zukunft gewinnen können?

Der Turbokapitalismus hält sein Fortschrittsversprechen nicht. Ökonomische, ökologische und soziale Krisen verschränken und verstärken sich. Es braucht einen Richtungswechsel, einen Green New Deal. Doch wie lassen sich der Kampf um Arbeitsplätze und für Klimaschutz verbinden? Welche Bündnisse und Bewegungen braucht es, um in dieser Auseinandersetzung zu gewinnen? Was können Parteien dazu beitragen?