1968
Worauf wir stolz sein dürfen

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1. Auflage 01.03.2018 , Deutsch

Unter den Neuerscheinungen zu 1968 wird diese Bilanz eines gesellschaftlichen Aufbruchs gleichzeitig eine der persönlichsten und eine der kritischsten sein. Persönlich, weil nicht nur die Sicht der Autorin, sondern auch ihre von heutiger Warte aus bisweilen bizarren Erlebnisse zum Tragen kommen. Kritisch, weil sie, obwohl so mitten im Geschehen, immer die zwar sympathisierende, aber eben auch distanzgeprägte Sicht auf eine dann doch "fremde" Gesellschaft behält.

ISBN 978-3-96196-006-4 1. Auflage 01.03.2018 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Auf dieser Grundlage gelingt es ihr, die bleibenden "Erfolge", "Errungenschaften", "Botschaften" der mittlerweile historischen 68er zu vermitteln, die weit über das hinausgehen, was in der Zeit selbst im engeren Sinne politisch verhandelt wurde.

Mehr Infos

Inhaltsverzeichnis

1968: Gretchen Dutschkes Stolz auf das Erreichte. Rezension von Verena Gonsch → NDR 20.03.2018

Wer heute also gegen den vermeintlichen 68er Mief argumentiert, argumentiert gegen die Freiheit, sagt Gretchen Dutschke in ihrem außerordentlich gut lesbaren Buch - und hat damit mehr als Recht. Rezension von Salli Sallmann → rbb Kulturradio 22.03.2018

Gretchen Dutschkes Buch „Worauf wir stolz sein dürfen“ ist dem geistigen Erbe ihres Mannes gewidmet → Deutschlandfunk Kultur 19.03.2018

Mediathek

Gespräche mit und über Gretchen Dutschke - Salon Mühlenhaupt
Nosfratau YouTube (22.11.2024)

Autoreninfos

Gretchen Dutschke (Jahrgang 1942) ist eine US-amerikanisch-deutsche Theologin, Autorin und politische Aktivistin. Sie wurde in den Vereinigten Staaten geboren und studierte Theologie, bevor sie in den 1960er Jahren nach Deutschland kam. Bekannt wurde sie als Ehefrau des Studentenführers Rudi Dutschke, mit dem sie eng in der westdeutschen Studentenbewegung verbunden war. Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke 1968 und dessen späterem Tod engagierte sie sich weiterhin in politischen und gesellschaftlichen Debatten.

Dutschke war in verschiedenen kirchlichen und sozialen Projekten tätig und setzte sich für Themen wie Frieden, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel ein. Sie arbeitete unter anderem als Dozentin und veröffentlichte Bücher und Beiträge zur Geschichte der Studentenbewegung sowie zu politischen und religiösen Fragestellungen. In der Öffentlichkeit tritt sie regelmäßig als Zeitzeugin der 1968er-Bewegung auf und beteiligt sich an Diskussionen über deren historische Bedeutung und Nachwirkungen.

Neben ihrer publizistischen Tätigkeit engagiert sie sich in Stiftungen und Initiativen, die sich mit demokratischer Kultur und gesellschaftlicher Erinnerung befassen. Ihr Wirken verbindet religiöse, politische und biografische Perspektiven und ist eng mit der Geschichte der außerparlamentarischen Opposition in Deutschland verknüpft.

Wikipedia (DE): Gretchen Dutschke  |  Wikipedia (EN): Gretchen Dutschke

Erstellt: 08.01.2019 - 05:36  |  Geändert: 29.03.2026 - 12:28