"Ich bin ein Magnet für alle Verrückten"
Die Einstein-Protokolle - sein Leben, seine letzte Liebe, sein Vermächtnis
Albert Einsteins letzte Gedanken zu Wissenschaft, Politik und Liebe - das intime Zeugnis eines Jahrhundertgenies
Es ist ein lange verborgener Schatz: Albert Einsteins Freundin Johanna Fantova protokollierte, was ihr Einstein in seinen letzten Lebensjahren Tag für Tag spontan anvertraute. Seine hier erstmals im Wortlaut veröffentlichten Gedanken zu Wissenschaft, Politik und Liebe ergeben das einzigartige Vermächtnis des Jahrhundertgenies. Bis wenige Tage vor seinem Tod im Frühjahr 1955 spricht Einstein voller Witz und Weisheit. Daraus entsteht ein Zeitpanorama von berührender Aktualität. Amerikas innere Zerrissenheit, der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern, Aufrüstung und neue Kriegsgefahren zwischen Ost und West und die Rolle der Deutschen im langen Schatten der NS-Vergangenheit: Bei all diesen Themen trifft Einsteins Hellsicht immer wieder auch ins Herz unserer Gegenwart.
Dazu erzählt Peter von Becker die erstaunliche Geschichte von Einsteins später Liebe, enthüllt die Rätsel um Johanna Fantovas Schicksal und spürt dem Mythos und Nachleben Einsteins bis heute nach. Mit ebenso spannenden wie überraschenden Entdeckungen.
Interview
Einstein galt bei Zeitgenossen als Allerweltsheiler: Die Aufzeichnungen von Fantova zeigten Albert Einsteins unkonventionelles Denken und seinen Sinn für Kurioses, so Becker im Gespräch mit SWR Kultur am Morgen. [Podcast 6:04; weitere Beiträge zu Albert Einstein] SWR 24.09.2025
Rezensionen
(...) Fantova gilt als Einsteins letzte Liebe. Sie schrieb die abendlichen Telefonate mit und tippte sie später ab – wohl mit Einverständnis des berühmten Wissenschaftlers. Ihre Protokolle umfassen 62 maschinengeschriebene Seiten in deutscher Sprache, mit datierten Einträgen vom 14. Oktober 1953 bis zum 12. April 1955. Sechs Tage nach dem letzten Eintrag starb Einstein im Alter von 76 Jahren. Von cbn/dpa Der Spiegel 28.09.2025
Über Albert Einstein, den Begründer der Allgemeinen Relativitätstheorie, ist fachlich vieles dokumentiert. Ein neues Buch zeigt jetzt auch den privaten Einstein, der sich für viele Themen begeistern konnte. [Podcast 3:42] Von Sven Kästner, WDR Tagesschau 27.09.2025
Nie hat er so gefehlt wie jetzt: Wenn Albert Einstein mit seiner letzten großen Liebe Johanna Fantova sprach, schrieb sie mit. Ihre Notizen zeigen, wie er sich der Welt und ihren Problemen näherte – auf eine Art, wie wir sie heute gut gebrauchen könnten. Von Marlene Knobloch ZEIT 21.09.2025
Einsteins letzte Liebe: Eine bildschöne Bibliothekarin aus Prag war die letzte Liebe von Albert Einstein. Für die 22 Jahre jüngere Johanna Fantova wurde der Physiker sogar zum Künstler. Von Gisela Ostwald, DPA Stern 19.01.2005
