Frei
Erwachsenwerden am Ende der Geschichte

Albanien 1989: Der letzte stalinistische Außenposten in Europa, ein isoliertes Land, das man nur schwer besuchen und noch schwerer verlassen kann. Es herrschen Mangelwirtschaft, Geheimpolizei und das Proletariat. Der Kommunismus hat den Platz der Religion übernommen. Für die zehnjährige Lea Ypi ist dieses Land ihr Zuhause: Ein Ort der Geborgenheit, des Lernens, der Hoffnung und der Freiheit.

Alles ändert sich, als in Berlin die Mauer fällt und in Tirana Enver Hoxhas Statue vom Sockel stürzt. Jetzt können die Menschen wählen, wen sie wollen, sich kleiden, wie sie wollen, anbeten, was sie wollen. Aber die neue Zeit zeigt bald ihr unfreundliches Gesicht: Skrupellose Geschäftemacher ruinieren die Wirtschaft, die Aussicht auf eine bessere Zukunft löst sich auf in Arbeitslosigkeit und Massenflucht. Als das Land im Chaos zu versinken droht und in ihrer Familie Geheimnisse ans Licht kommen, beginnt Lea sich zu fragen, was das eigentlich ist: Freiheit.

ISBN 978-3-518-43034-7 8. Auflage 07.03.2022 28,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
ISBN 978-3-518-47324-5 9. Auflage 2023 14,00 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)

In hinreißender Prosa erzählt Lea Ypi von ihrem Erwachsenwerden im poststalinistischen Albanien und einer schillernden Familie, deren Geschichte eng mit der des Landes verwoben ist. Frei ist ein fesselndes Memoir und eine scharfsinnige Reflexion über die Grenzen des Fortschritts und die Last der Vergangenheit, über glänzende Ideale und harte Realitäten. Vor allem aber über die Leben von Menschen, die vom Sturm der Geschichte erfasst werden.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Pressestimmen

„Erwachsenwerden am Ende der Geschichte.“ (Leseprobe) Albanien 1989: Der letzte stalinistische Außenposten in Europa, ein isoliertes Land, das man schwer besuchen und noch schwerer verlassen kann. Es herrschen Mangelwirtschaft und das Proletariat. Für die 10-jährige Lea Ypi ist dieses Land ihr Zuhause → der Freitag 16.03.2022

Unerhört frei. Die Philosophin Lea Ypi hat ein leuchtendes Memoir über ihr Aufwachsen in Albanien geschrieben. Und ein vergessenes Stück Europa dabei entdeckt. Eine Rezension von Peter Neumann → die ZEIT 15.03.2022

Das Ende der Welt, die wir kannten: Eine Kindheit im kommunistischen Albanien. Eine Jugend in seinen Ruinen. Ein Leben wie ein Roman. Und was man daraus lernen kann über Freiheit, Selbstbestimmung, Ideologie und Geschichte. [Podcast 19:33] Von Uli Hufen Deutschlandfunk 13.03.2022

der Freitag, Buch der Woche

Pressenotizen Perlentaucher.

Autoreninfos

Lea Ypi (Jahrgang 1979) ist eine albanisch-britische Politikwissenschaftlerin, Philosophin und Autorin. Sie wurde in Tirana geboren und studierte Philosophie und Literatur in Florenz und Rom, bevor sie ihre akademische Laufbahn in Großbritannien fortsetzte. Ypi ist Professorin für politische Theorie an der London School of Economics and Political Science und beschäftigt sich in ihrer Forschung mit politischer Philosophie, Marxismus, Demokratietheorie und der Geschichte politischer Ideen. Neben wissenschaftlichen Arbeiten veröffentlichte sie Essays und Bücher zu politischen und gesellschaftlichen Fragen. Internationale Aufmerksamkeit erhielt sie mit dem autobiografischen Buch „Free: Coming of Age at the End of History“, in dem sie ihre Kindheit im spätsozialistischen Albanien und die politischen Umbrüche der 1990er Jahre beschreibt. Ihre Arbeiten verbinden politische Theorie mit historischen und autobiografischen Perspektiven.

Wikipedia (DE): Lea Ypi  |  Wikipedia (EN): Lea Ypi  | Website: Lea Ypi  | Instagram: Lea Ypi (@lea.ypi)

Autoren

Erstellt: 21.03.2022 - 15:15  |  Geändert: 15.03.2026 - 08:55