Der morgen danach- Sachsen Anhalt hat gewählt. BSW&AfD? Von Kriegserklärung überzeugt- Sergei Lawrow
auf YouTube (07.09.2026) 28:25
Der morgen danach- Sachsen Anhalt hat gewählt. BSW & AfD? Analyse und Überlegungen! Von Kriegserklärung überzeugt- Sergei Lawrow wird deutlich. Nun auch die EU in Grönland. Straße von Hormus!
Übersicht
Einleitung: Sahra Wagenknecht und Albrecht Müller im Gespräch (00:05) Der Moderator führt in eine neue Episode von „Sarklecht“ ein und blickt auf die inhaltlichen Entwicklungen im politischen Diskurs, bevor er das eigentliche Gespräch zwischen Sahra Wagenknecht und Albrecht Müller von den „Nachdenkseiten“ präsentiert.
Die reale Kriegsgefahr und das Einknicken der Linkspartei (00:43) Wagenknecht warnt vor einer sehr realen und greifbaren Kriegsgefahr. Sie wirft ihrer ehemaligen Partei „Die Linke“ vor, der massiven Aufrüstung zugestimmt zu haben, jegliche Wehrpflicht-Kritik nur halbherzig zu führen und sofort einzuknicken, wenn die CDU ruft – was sich unter anderem bei der Unterstützung des CDU-Kandidaten in Magdeburg zeige.
Deutsche Friedenssehnsucht und historische Kooperation (01:21) Der Sprecher hebt hervor, dass Russen und Deutsche historisch und kulturgeschichtlich hervorragend und friedlich zusammenarbeiten können, sobald Frieden herrscht. Er verurteilt die grassierende anti-russische Stimmung, die vor allem von auswärtigen Mächten geschürt wird, um eine gemeinsame europäische Zukunft zu torpedieren.
Transatlantiker in der AfD und die Sabotage des BSW (01:54) In der AfD haben sich laut Wagenknecht auf dem letzten Parteitag vor allem die transatlantischen Kräfte durchgesetzt, die enge Beziehungen zu Donald Trump pflegen und der Aufrüstung im Grunde zustimmen. Zudem prangert sie an, dass das BSW vom politischen Mainstream gezielt bekämpft wird: So wurden angebliche Zählfehler bei der Bundestagswahl, die BSW über die 5%-Hürde gehoben hätten, bis heute nicht kontrolliert.
Die Russland-Bindung der Ost-AfD und unterschlagene Verträge (03:05) Der Sprecher kritisiert Wagenknechts Sichtweise auf die AfD als zu statisch und weist darauf hin, dass prominente ostdeutsche AfD-Politiker (wie Chrupalla, Urban, Holm oder Rotfuß) – teils auch über familiäre Bande – fest an Russland gebunden sind. Zudem kritisiert er, dass im Diskurs wichtige völkerrechtliche Verträge wie die Feindstaatenklausel der UN-Charta oder der 2+4-Vertrag völlig verschwiegen werden.
Wege aus der Krise und der verratene Trump-Putin-Deal (04:31) Wagenknecht plädiert für sofortige diplomatische Gespräche mit Russland. Sie offenbart, dass es vor etwa einem Jahr in Alaska einen echten territorialen Kompromiss zwischen Donald Trump und Wladimir Putin gab, der den Krieg beendet hätte (unter Ausschluss eines NATO-Beitritts der Ukraine). Dieser Deal wurde jedoch von den Europäern und Selenskyj gezielt sabotiert.
Glaubwürdigkeitsverlust und Merkels Minsker Eingeständnis (07:21) Wagenknecht verweist auf das Minsker Abkommen als Paradebeispiel für den Vertrauensverlust des Westens: Altkanzlerin Angela Merkel gab später selbst zu, dass man den Vertrag nie einhalten wollte, sondern nur Zeit gewinnen wollte, um die Ukraine militärisch aufzurüsten. Ein solcher Vertrauensbruch mache jede Verhandlungsbasis heute extrem schwer.
Adenauers Antikommunismus und Putins Bundestagsrede (08:16) Albrecht Müller erinnert an Adenauers Slogan von 1953 („Alle Wege des Marxismus führen nach Moskau“) und die Gründung der Gesamtdeutschen Volkspartei Heinemanns. Er kontrastiert diese antirussische Tradition mit dem Moment, als Wladimir Putin im Bundestag sprach und von CDU-Abgeordneten gefeiert wurde. Der Sprecher resümiert, dass im bundesdeutschen Antikommunismus der Faschismus stets konserviert wurde.
Russophobie in Westdeutschland und die kriegstüchtige SPD (10:48) Wagenknecht kritisiert den anhaltenden Russenhass in Talkshows, wo sogenannte Experten offen fragen, wie man am besten Russen töten kann. Sie zieht Parallelen zur SPD-Kriegszustimmung im Ersten Weltkrieg und dem rassistischen Vernichtungskrieg der Nazis. Heute habe die SPD ihre eigene Entspannungstradition (Willy Brandts Ostpolitik) verraten, wolle Deutschland „kriegstüchtig“ machen und schließe das Russische Haus in Berlin.
Zensur des BSW-Friedenspapiers im Medien-Mainstream (16:49) Die BSW-Grundsatzkommission (u. a. unter Beteiligung von Wolfgang Streeck und Johannes Varwick) erarbeitete ein fundiertes Papier für eine neue europäische Friedensordnung. Wagenknecht berichtet jedoch, dass es unmöglich war, dieses Papier in den sogenannten Qualitätsmedien zu veröffentlichen, da alternative Meinungen systematisch zensiert werden.
Sachsen-Anhalt-Wahlen und die Verweigerung des Verfassungsschutzes (18:38) Der Beitrag verliest die Wahlergebnisse aus Sachsen-Anhalt: AfD 43,8 %, CDU 17,2 %, SPD 9,3 %, BSW 5,3 %. Die Einstufung einer Partei mit über 40 % Stimmen als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz demaskiert der Sprecher als pure Realitätsverweigerung und kritisiert die transatlantische Haltung von Friedrich Merz.
Geopolitische Eskalation: Hormus-Krise und der Jemen-Krieg (24:53) Der Sprecher berichtet über internationale Krisenherde: einen tödlichen Absturz eines Frachtflugzeugs in Miami sowie kriegerische US-Angriffe auf drei iranische Tanker in der Straße von Hormuz. Parallel dazu flammen im Jemen neue Kämpfe mit über 140 Toten auf.
Finanzierung durch Pornographie und Lawrows Abrechnung (26:06) Während Jeffrey Sachs vor dem Schlimmsten warnt, berichtet der Sprecher, dass Kiew zur Kriegsfinanzierung die Legalisierung von Pornographie erwäge. Er würdigt den russischen Außenminister Sergei Lawrow als einen der klügsten Diplomaten weltweit und zitiert dessen Warnung, dass die unqualifizierten politischen Eliten an der Spitze Europas bald von ihren eigenen Völkern weggespült würden