09.08.2026

Iran jagt Trump Angst ein, Mossad implodiert, UAE-Schiffe brennen | Mark Sleboda

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Zusammenfassung

Strategische Sackgasse und das Ende der Seeblockade (00:03) Donald Trump zeigt Berichten zufolge zunehmend Zurückhaltung gegenüber seinem Angriffskrieg gegen den Iran, während seine ranghöchsten Generäle nach einem Ausweg aus den begrenzten militärischen Optionen suchen. Es wird deutlich, dass Luftmacht allein diesen Krieg nicht gewinnen kann und Eskalationen riskant sind, da die US-Munitionsbestände gefährlich niedrig sind. Sobald die technische Einigung zwischen Iran und Oman über die Straße von Hormus steht, planen die USA offenbar, ihre Blockade gegen den Iran ohne weiteres Verfahren aufzuheben.

Umbruch beim Mossad und gescheiterte Umsturzpläne (01:14) In Israel wurden zwei hochrangige Mossad-Beamte entlassen, da sie den Sturz der iranischen Regierung nicht herbeiführen konnten. Ihr Plan sah vor, durch die Förderung ethnischer Minderheiten, wie der Kurden, und die Anstiftung von Massenprotesten einen Regimewechsel zu erzwingen. Die öffentliche Bekanntgabe dieser Entlassungen wird als Eingeständnis gewertet, dass der Versuch, Iran von innen heraus zu destabilisieren, vorerst gescheitert ist.

Das Schicksal der kurdischen Stellvertreter (04:07) Mark Sleboda äußert sich überrascht darüber, dass kurdische Separatisten und andere Gruppen wie die Mujahedin nicht effektiver eingesetzt wurden, bevor der Krieg eskalierte. Stattdessen wurden diese Gruppen von Iran unter massiven Beschuss genommen, während die USA ihre Truppen und Luftverteidigungssysteme aus Irakisch-Kurdistan abzogen. Dies wird als ein erneutes „Im-Stich-Lassen“ kurdischer Verbündeter durch die USA gewertet.

Trumps Rückzug und Irans neue Verhandlungsmacht (08:28) Trotz wiederholter Drohungen mit massiven Luftangriffen ist Trump gegenüber dem Iran immer wieder eingeknickt. Iran besteht darauf, dass die USA an den aktuellen Gesprächen mit Oman offiziell nicht beteiligt sind. Inzwischen hat Teheran das klare Gefühl, in den Verhandlungen am längeren Hebel zu sitzen, während Washington zunehmend frustriert und ohne militärische Optionen wirkt.

Eskalation durch die Hutis und militärische Ohnmacht der USA (10:02) Die Huti-Bewegung (Ansar Allah) weitet ihre Angriffe im Roten Meer und auf Nachbarstaaten wie Saudi-Arabien massiv aus. US-Militärvertreter räumen ein, dass sie keine wirksamen Mittel gegen diese Angriffe haben und nach einem Ausweg suchen. Trump musste im Fernsehen eingestehen, dass Iran die Meerengen jederzeit mit Raketen oder Drohnen treffen kann und eine sichere Durchfahrt nicht mehr gewährleistet ist.

Irans Maximalforderungen für eine Einigung (11:32) Angesichts seiner starken Position hat der Iran seine Forderungen für eine Wiederöffnung der Straße von Hormus erhöht. Dazu gehören die Aufhebung aller Sanktionen, die Rückgabe eingefrorener Gelder, 300 Milliarden Dollar Kriegsreparationen sowie die dauerhafte Kontrolle über den Transit durch die Meerenge. Zudem fordert Teheran ein Ende der US-israelischen Angriffe im Libanon und in Palästina, was Israel jedoch bereits abgelehnt hat.

Die strategische Niederlage der USA und Israels (14:16) Selbst westliche Medien wie der Telegraph titeln bereits über die strategische Niederlage der USA gegen den Iran. Die physische Kontrolle über die Straße von Hormus dient Iran als massives Abschreckungsmittel und könnte das Bruttoinlandsprodukt des Landes erheblich steigern. Es ist offensichtlich geworden, dass weder die USA noch Israel eine wirksame Luftverteidigung gegen iranische Raketen garantieren können.

Regionale Alternativen und der neue Verteidigungspakt (16:05) Andere Golfstaaten suchen verzweifelt nach Pipeline-Umgehungen für die Straße von Hormus, doch Iran hat bewiesen, dass es auch diese Infrastruktur über weite Distanzen zerstören kann. In dieser Situation wurde ein neuer Verteidigungspakt zwischen Saudi-Arabien, Pakistan und der Türkei angekündigt. Diese Allianz wird jedoch als „Papierschild“ kritisiert, da sie das grundlegende Problem – die fehlende Sicherheit gegenüber Iran – ohne direkte Einigung mit Teheran nicht lösen kann.

Munitionsmangel und interne Machtkämpfe in Washington (27:08) In der US-Regierung herrscht Frust über den massiven Verbrauch an Abfangraketen (Patriot und THAAD), die gegen iranische ballistische Raketen zudem weitgehend wirkungslos sind. Trump reagiert auf Berichte über Munitionsengpässe mit Wutausbrüchen und droht Informanten mit Haftstrafen. Der Konflikt wird als der größte geostrategische Fehlgriff der modernen US-Geschichte bezeichnet.

Widersprüchliche Signale aus den VAE (33:40) Die Berichte über das Verhältnis der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zum Iran sind widersprüchlich. Während es Gerüchte über Hinterzimmer-Abkommen gab, wurden in den vergangenen Tagen vier Schiffe der VAE von iranischen Kräften getroffen. Dies deutet darauf hin, dass entweder keine Einigung bestand oder eine solche vollständig zusammengebrochen ist.

Ukraine-Krieg: Tiefenstaat gegen Trump-Rhetorik (36:57) US-Geheimdienste verbreiten erneut Warnungen vor russischen Angriffen auf NATO-Staaten, was Sleboda als Versuch des „Tiefenstaates“ wertet, Trumps mangelndes Interesse an der Ukraine zu korrigieren. Tatsächlich steuert die CIA weiterhin aktiv ukrainische Langstrecken-Drohnenangriffe auf russische Raffinerien und Tanker. Es scheint eine inoffizielle Vereinbarung zu geben, wonach die CIA gegen Russland agieren darf, solange es medial „unter dem Deckel“ bleibt.

Zerfall der europäischen „Koalition der Willigen“ (40:45) Die europäische Unterstützung für den Stellvertreterkrieg gegen Russland bröckelt politisch. In Großbritannien ist Starmer weg, Macron in Frankreich steht vor dem Ende seiner Amtszeit, und in Deutschland liegt Friedrich Merz in Umfragen weit hinter der AfD, die die Ukraine-Hilfe beenden will. Diese politische Instabilität schwächt die geschlossene Front gegen Moskau erheblich.

Wirtschaftliche Erdrosselung der Ukraine durch Hafenblockaden (42:33) Russland hat mit massiven Angriffen auf Odessa und andere Schwarzmeerhäfen eine faktische Wirtschaftsblockade errichtet. Nichts kommt mehr hinein oder heraus, was die ukrainische Landwirtschaft und Metallindustrie vor den vollständigen Zusammenbruch stellt. Diese Strategie der „wirtschaftlichen Erdrosselung“ wird als Russlands effektivstes Mittel gesehen, um den Konflikt zu verkürzen.

Das Scheitern der ukrainischen Drohnenkampagne (45:07) Der Versuch des Kiewer Regimes, Russland durch einen 40-tägigen Drohnenkrieg an den Verhandlungstisch zu zwingen, ist laut Sleboda gescheitert. Russland antwortet mit einem „totalen Krieg gegen die Versorgung“, der das ukrainische Postsystem, Tankstellen und Lagerhäuser vernichtet. Die Ukraine wird dadurch faktisch zu einem logistisch isolierten Binnenland.

Luftüberlegenheit und die Realität der Patriot-Systeme (48:12) Die Ukraine kann nur einen Bruchteil (etwa 15 % oder weniger) der russischen Raketen abfangen, und die Patriot-Systeme sind gegen moderne Iskander-M-Raketen machtlos. Russland setzt verstärkt massive Gleitbomben (FAB) ein, die an der Frontlinie die Entscheidung herbeiführen. Trump hat zwar weitere Patriot-Raketen zugesagt, doch die geringen Produktionsmengen reichen bei weitem nicht aus, um Russlands Lufthoheit zu gefährden.

Ausblick: Der Zusammenbruch des Hegemons (54:40) Sleboda prognostiziert für die nächsten Wochen einen vollständigen Zusammenbruch der ukrainischen Wirtschaft und ein Ende des bisherigen Narrativs. Es seien „unglaubliche Zeiten“, in denen der globale Hegemon (USA) gleichzeitig in der Ukraine und im Persischen Golf strategisch besiegt werde.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
57min 2s

Erstellt: 09.08.2026 - 07:55  |  Geändert: 09.08.2026 - 08:10

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