08.07.2026

Pressekonferenz zur „Akte Guérot“ – Die juristische Dokumentation | Ulrike Guérot Carlos A. Gebauer

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Im Rahmen einer Pressekonferenz stellen Ulrike Guérot, Carlos A. Gebauer und Markus J. Karsten das Buch „Die Akte Guérot – Eine juristische Fallstudie zur Wissenschaftsfreiheit“ vor und erläutern, welche grundsätzlichen Fragen der Fall für Wissenschaftsfreiheit, Arbeitsrecht und rechtsstaatliche Verfahren aufwirft. Die „Akte Guérot“ dokumentiert den vollständigen Verlauf eines vielbeachteten Kündigungsschutzverfahrens. Von den ersten Instanzen bis zur anhängigen Verfassungsbeschwerde.

Carlos A. Gebauer ist Fachanwalt für Medizinrecht, Publizist und Buchautor, Justitiar der deutschen Hayek-Gesellschaft und Vorsitzender des Disziplinarsenats am Anwaltsgerichtshof NRW. Neben seiner anwaltlichen Tätigkeit befasst er sich insbesondere mit gesellschaftspolitischen, wissenschaftstheoretischen und kulturwissenschaftlichen Themen. Seine Weltanschauung ist die eines puristischen Liberalen. Er ist Ulrike Guérot freundschaftlich verbunden.

Ulrike Guérot studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Philosophie in Bonn, Münster und Paris. Sie ist Politikwissenschaftlerin, Professorin und Publizistin in den Themenbereichen Europa und Demokratie, mit Stationen in Think Tanks und an Universitäten in Paris, Brüssel, London, Washington, Berlin, Wien und Bonn. 2014 gründete sie das European Democracy Lab e. V., eine Denkfabrik zum Neudenken von Europa. 2016 wurde ihr Buch Warum Europa eine Republik werden muss. Eine politische Utopie europaweit ein Bestseller genauso wie 2022 Wer schweigt, stimmt zu und Endspiel Europa. Sie forscht zur Entwicklung von Konzepten für die Zukunft des europäischen Integrationsprozesses.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
26min 49s

Erstellt: 09.07.2026 - 17:28  |  Geändert: 09.07.2026 - 17:31

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Die "Akte Guérot" ist weit mehr als ein arbeitsrechtlicher Einzelfall.

Die vorliegende Dokumentation zeichnet anhand von Schriftsätzen und Urteilen den vollständigen Verlauf einer Kündigungsschutzklage nach - vom Arbeitsgericht Bonn über das LAG Köln und das Bundesarbeitsgericht bis hin zur anhängigen Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen auf: Wie verändern sich Rechtsstaatlichkeit, Verfahrensfairness und richterliche Praxis in Deutschland seit der "Zeitenwende" ab 2020?