In Deutschland erleben People of Color Diskriminierung und #Alltagsrassismus. Warum ist das noch so? "Sich mit #Rassismus auseinanderzusetzen, ist schmerzhaft – weil Rassismus schmerzhaft ist", sagt Jule Bönkost im Video. Die eigene Normalität, ihre Gewohnheiten und Sichtweisen müssen infrage gestellt werden, man selbst wird herausgefordert. Als #Weiße musste Bönkost selbst lernen, was es bedeutet, weiß zu sein. Die Auseinandersetzung kann Scham und Schuld hervorrufen – Gefühle, denen man sich eigentlich nicht stellen will.
Jule Bönkost leitet zusammen mit Josephine Apraku das IDB, das Institut für diskriminierungsfreie Bildung. Sie sagt: Rassismuskritisches Wissen fliege einem nicht einfach zu. Aber: Mit Anti-Rassismus-Workshops, -Fortbildungen und entsprechender Literatur könne jeder und jede kritisches Weißsein lernen.
Rassismus ist eine Form der Diskriminierung, die schon über 500 Jahre existiert. Seine Aufarbeitung kann deshalb nicht schnell oder leicht gehen. Wie schafft man es, nicht abwehrend auf die Konfrontation mit dem eigenen Rassismus zu reagieren? Ein Video aus dem Archiv; dieses Video ist erstmals am 08. Juli 2020 auf zeit.de erschienen.