16.08.2022

Kritisches Weißsein: Den eigenen Rassismus hinterfragen

Remote Video URL
Quelle
Medienpräsenz
Videokanal

In Deutschland erleben People of Color Diskriminierung und #Alltagsrassismus. Warum ist das noch so? "Sich mit #Rassismus auseinanderzusetzen, ist schmerzhaft – weil Rassismus schmerzhaft ist", sagt Jule Bönkost im Video. Die eigene Normalität, ihre Gewohnheiten und Sichtweisen müssen infrage gestellt werden, man selbst wird herausgefordert. Als #Weiße musste Bönkost selbst lernen, was es bedeutet, weiß zu sein. Die Auseinandersetzung kann Scham und Schuld hervorrufen – Gefühle, denen man sich eigentlich nicht stellen will.

Jule Bönkost leitet zusammen mit Josephine Apraku das IDB, das Institut für diskriminierungsfreie Bildung. Sie sagt: Rassismuskritisches Wissen fliege einem nicht einfach zu. Aber: Mit Anti-Rassismus-Workshops, -Fortbildungen und entsprechender Literatur könne jeder und jede kritisches Weißsein lernen.

Rassismus ist eine Form der Diskriminierung, die schon über 500 Jahre existiert. Seine Aufarbeitung kann deshalb nicht schnell oder leicht gehen. Wie schafft man es, nicht abwehrend auf die Konfrontation mit dem eigenen Rassismus zu reagieren? Ein Video aus dem Archiv; dieses Video ist erstmals am 08. Juli 2020 auf zeit.de erschienen.
 

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
4min 26s
Videoautoren

Erstellt: 30.03.2026 - 09:26  |  Geändert: 30.03.2026 - 09:26

verwendet von

Wie Weiße rassismuskritisch handeln können und welche 'Werkzeuge' dabei helfen

Jule Bönkost - Kulturwissenschaftlerin, Autorin, Dozentin und weiß - engagiert sich seit vielen Jahren gegen Rassismus und für diskriminierungskritische Bildung. "Kritisch weiß sein" entstand aus der Überzeugung, dass es sich auch für Weiße lohnt, sich ihrer eigenen Verstrickung in Rassismus bewusst zu werden und diesem den Kampf anzusagen.